Dienstag, 5. Mai 2015

Das gute alte Buch

Ja lesen hat mich in letzter Zeit überhaupt nicht mehr gejuckt.
Ich konnte kein Buch mehr zuende lesen. Der Drang was neues, anderes anzufangen war größer.
Von einem zum anderen hoppeln und nix fertig machen.
Danke Internet. Schnell weggeklickt, da mal drübergeflogen, Suchmaschine aktiviert und stundenlang nur oberflächlich sich informieren...

Also hab ich mich jetzt ein wenig gezwungen mal ein Buch wieder zuende zu lesen.
Überhaupt wieder mehr zu lesen, anstatt zuviel am Pc zu hängen.
Der Unterschied ist schnell gemerkt.
Mit einem Buch werde ich ruhiger, lese Satz für Satz, Seite für Seite.
Am Pc wird das ganze eher hektisch und je unruhiger ich werde, desto länger sitze ich vor der Kiste.

Ich kam mir selbst auf die Schliche: Ein Buch zu lesen (noch dazu einen fiktiven Roman!) ist total uneffektiv. Da kommt doch nix dabei raus. Irgendeine erfundene Geschichte zu lesen ist doch langweilig.
Kann sein und im Moment interessieren mich tatsächlich eher Geschichten, die tatsächlich passierten. Tagebücher oder Reiseberichte oder sonstige Selbsterfahrungstrips.
Da werde ich mich weiter umschauen.
Aber zwischendurch wird immer auch wieder mal ein Roman aus meinem Stapel der ungelesenen Bücher dran sein.
So ein wenig sich selbst disziplinieren tut ja auch mal ganz gut.
Auch um zu lernen, dass auch so "uneffektive" Sachen sehr wichtig sind.
Einfach um meinem Gehirn mal eine Pause zu gönnen.

Der zweite Vorteil: Wenn ich abends im Bett lese, schlafe ich sehr schnell ein :)

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