Mittwoch, 29. April 2015

Entspannung

Bei einer PTBS ist das Thema Entspannung ein großes Thema.
Durch das Trauma/die Traumatisierungen ist die Anspannung immens.
Und bei mir wird diese auch immer sehr schnell ausgelöst/getriggert im Menschenkontakt und noch mehr in Sachen Beziehung/Nähe.
Daher muss ich derzeit wieder verstärkt auf Entspannung achten.
Ich merk schon, dass der Pegel wieder sehr hoch ist...

Also ist alles erlaubt was gut tut.
In den Tag hinein leben, dann aufräumen wann mir danach ist und nicht wann ich MUSS, Fantasiereisen, Entspannungsübungen, leichte Gymnastik, langsames spazieren gehen/radeln, atmen, viel schlafen, viel Wasser trinken (hilft gegen zuviele Stresßhormone, Cortisol wird leichter ausgespült), schöne Musik hören....

Ich sehe wie ich mir schon leichter tue, mir diese Dinge zu erlauben.
Und mich nicht wieder zu beschimpfen, dass ich mir ja da bloß ein schönes, faules Leben auf Staatskosten mache.
Nein ich habe mir heute sogar erlaubt die Heizung nochmal anzumachen.
Bei Wärme entspannt es sich leichter...
Mein Sparzwang/falsche Bescheidenheit ist manchmal eher schädigend, als hilfreich.

Am Sonntag war ich bei einem Workshop der VHS:Entspannung für  Nacken/Schulter.
3 Stunden nur um mich kümmern und leichte Übungen lernen. Die Leiterin war teilweise grenzwertig. Hat mich sehr genervt und auch aufgewühlt, habe es aber dennoch geschafft mich zu entspannen.

Dann war ich gestern mit D. noch in der Therma. Und schwer begeistert. In den 4 Stunden wurde mir nicht langweilig. Im Gegenteil ich hätte noch 2 Stunden dran hängen können (wenn ich noch Kraft gehabt hätte).
Es war sehr wenig los.
Es gab 4 verschiedene Bereiche unter Kuppeln, jede anders dekoriert.
Eine davon mit einer Wand aus Ornamenten hinter denen sich das Licht abwechselte, dazu eine Entspannungsmusik mit Alphawellen und das ganze im warmen Wasser. Mich hat es regelrecht weggezogen...der HAMMER! Einfach nur genial.
Eine 5. Kuppel gab es im trockenen, fast dunkel nur mit kleinen Lichtern und ganz vielen Liegen/Kissen (haben wir leider nicht geschafft)
Ein Außenbecken.
Und Infrarotkabinen sowie Dampfbad (leider auch nicht geschafft).
Außerdem hatten wir Liegen mit Blick in den großen Garten.
Allein da könnte ich schon eine Stunde liegen und nur rausschauen.
Fakt ist: Unbedingt wieder hin. Dann aber gleich in der früh und den ganzen Tag bleiben.
Denn der Preis ist auch in Ordnung, es ist sehr sauber dort und die Einrichtung sehr schön.

Heute gönnte ich mir noch eine kleine Thaimassage auch Rücken/Nacken und nun sind die nächsten Tage frei. Damit ich wieder ein wenig mich auspendeln kann :-)

Kommentare:

  1. Alles ist erlaubt was gut tut - ein super Plan! Die Dinge, die Du da aufgezählt hast, möchte ich mir so auch regelmäßig gönnen. In vielen Dingen ergeht es mir ja wie Dir. Zu schnell ist der Akku leer. Deswegen finde ich es geradezu lebensnotwendig, solche Entspannungsinseln regelmäßig einzuplanen. Ich mach mit :-))).

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    1. da hast Du recht. Es IST lebensnotwendig.
      Zuviel Streß kann tatsächlich tödlich sein. Ich denk da immer an den Hasen auf freiem Feld. Über ihn kreist ein Greifvogel. Ein Jäger beobachtet das. Der Vogel zieht ab. Der Jäger geht zu dem hasen, der ist tot. Obwohl kein Angriff, kein Schuß fiel. Der Hase hat das nicht verkraftet.
      Von daher: hallo Buddha ;)

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  2. Ohja ich entspann mal mit. War die Tage das erste Mal in der Sauna, was für eine Überwindung..

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    1. fein ;)
      oh Saune kann ich schlecht ab, die Hitze...
      und konnste entspannen? Wars gut?
      LG

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    2. War ganz gut, entspannt bin ich nicht wirklich, aber ich denke ich wiederhole das gern nochmal :-)

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