Mittwoch, 8. April 2015

auch kapiert

Tja Ostern war schön! :)
Ich lud ja D. zum Brunch ein und genoss es sehr...naja und irgendwann stand er so nah neben mir, da musst ich ihn einfach knutschen.
Gingen dann auch Händchen haltend spazieren und später auf der Couch ließ ich schon andeuten, dass ich mehr für ihn empfinde, als ich so immer sagte.
Von wegen nur Freundschaft. Da war der ziemlich baff ;)

Wenn frau an nix anderes mehr denkt, als an IHN ständig aufs Handy/Mails schaut, das breite grinsen bekommt wenn sie IHN sieht, allles lustig findet was er sagt, ihn ständig anfassen will...dann ist es passiert...die Verliebtheit ist ausgebrochen.

1 Jahr lang habe ich es (unbewußt) verdrängt. Ich wollte nix Festes...sagte zu ihm, dass ich nicht für Zweisamkeit gemacht bin, lieber eine Freundschaft plus.
Mir war nicht klar, wie groß die Angst ist, mich wieder auf einen Menschen einzulassen. Und Nähe zuzulassen. Die Gedanken waren gar nicht ängstlich oder so.
Trotzdem habe ich es vermieden.
Aber...und das ist das wunderbare: Liebe ist stärker. Hurra!

So, jetzt kann ich es offiziell sagen: Ich bin verliebt. Aber sowas von!!!
Es ist schön. Ich genieße es in vollen Zügen. Und trotzdem hab ich wieder Panikgefühle, das zeigt sich körperlich. Die Anspannung ist weiter hoch, ich schlafe wenig, mein Rücken tut vor lauter Verspannung weh...
Da müssen nochmal alte Ängste angeschaut werden.

Es tat mir gut, die über 6 Jahre allein sein. Das habe ich ganz dringend gebraucht. Um mich zu finden, herauszufinden was ich mag, was nicht, sicherer in meiner Mitte werden und vor allem um mein Selbstwertgefühl zu stärken. Und auch die Vergangenheit hinter mir zu lassen.
Jetzt fühle ich mich erwachsen und reif genug für eine Beziehung.
Eine ohne kindlichen Vaterersatzsuche (hoffentlich) und ohne Coabhängigkeit und anderen krankhaften Strukturen die ich so in meiner Familie kennenlernte.
Ich mag auch nicht mehr begründen, warum es noch ne Zeit brauchen wird, bis wir mal nebeneinander einschlafen, ich mag nicht mehr sagen: weil ich mal xy erlebt habe, oder ich kann das und jenes nicht so gut vertragen, weil ich hochsensibel bin.
Ich bin so wie ich bin und steh dazu. Ich muss keine Diagnosen/Einordnungen vor mir her tragen.

Wir haben beide unsere Päckchen. Wir gehen so achtsam wie möglich miteinander um, aber immer wieder *bruzzelts*. Aber solange jeder  bei sich schaut und offen redet, finde ich das der Entwicklung nur zuträglich.

Es bleibt spannend, auch weil er ja schon ein Kind hat,
aber eines nach dem anderen...

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