Mittwoch, 25. März 2015

Wie man es sieht

Heut bei der Tafel gab es eine große Auswahl an Konservendosen.
Dreimal musste ich sagen: Danke, keine Dose. Wollt man mir nicht glauben.
Da meinte die Verkäuferin, nachdem ich ihr sagte, dass ich es nicht vertrage: "Das ist ja blöd, wie machen Sie das dann?"
Nun es kommt auf den Blickwinkel drauf an, wenn ich sehe, dass Dosen für meinen Körper schädlich sind, kann ich die locker links liegen lassen.

Später bei den Erdbeeren fiel es mir schon schwerer (wobei ich da später schonmal welche mitnehmen werde und auch selber Marmelade machen möchte) und dann bei nem Stück Torte fiel ich um und packte es einfach mit ein.

Interessant war gestern auch die innere Kommunikation.
Spätnachmittags in der Innenstadt. Mir ging es schlecht. Viele Menschen um mich herum. Ich saumüde. Musste noch auf die Bahn warten. Und da wollte ich mich mit was trösten. Kaffe. Oder eine Breze (Weizen). Oder doch nurn Schokoriegel.
Das tolle war, ich konnt mir selber sagen, dass das alles jetzt nicht hilft. Im Gegentei,l mir spätestens morgen Probleme macht.
Was mir hilft: Schnell nach hause kommen. Hinlegen. Und so hab ich es gemacht.

Weiterhin toll find ich mein erwachtes Gedächtnis. Ich kann mir fünf Zahlen am Stück wieder länger merken, ich kann auch ein schweres Wort einmal lesen und dann schreiben und nicht jeden Buchstaben abschauen, ich weiß meine eigenen Telefonnummern wieder und ich hab allgemein wieder mehr Ideen.
Das genieße ich sehr. Ich arbeite gern mit meinem Kopf ;)

Und in diesem spukt es derzeit auch etwas...gestern meinte D: "Is auch irgendwie schad um dich."
HÄ? Was'n das fürn Satz, sowas sagt man doch nur, wenn man mit ner Knarre vor einem steht und denjenigen gleich umlegen will.
Ich überleg mir nochmal, ob ich wirklich bei ihm übernachte, wenn bei mir die Renovierungsarbeiten stattfinden....

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