Sonntag, 15. März 2015

Was mir so einfiel

 Was mir so einfiel, in den letzten Tagen:

Es gibt Menschen, die sind auf ihrem Standpunkt eingefroren.
Nennt sich dann Gefrierpunkt :-)

Früher hatte ich Probleme mich zu entscheiden, heute bin ich mir da aber nicht mehr so sicher ...

Ich weiß, dass ich nicht weiß, was ich will 
und wie soll ich mich motivieren für etwas, 
von dem ich nicht weiß, ob ich es morgen auch noch will?
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Weiterhin Skepsis, weil so vieles ja wo ich dachte *das ist es, warum ich immer so ko bin* anfangs oft half und dann wieder im Sande verlief.
Aber nu, es bleibt mir nur: Jede gute Stunde zu genießen. Und nicht wie versteinert auf die (evtl. nicht vorhandene) Schlange zu starren.

Also hab ich heut gemacht:
Kurzer Spaziergang und da eine Bekannte getroffen mit der 30 mins geratscht (geplaudert) sehr entspannt, nix von den alten Spannungen/Ängsten zu spüren, danach noch ins Solarium gehüpft.
Bad komplett geputzt, mich komplett geputzt -mit großer Körperpflege, was frau halt so 1x die Woche alles macht,
Pizza gebacken,
kein Mittagsschlaf, halbe Stunde gestrickt, bissl am Pc,
in die Nachbarstadt gefahren mit D. getroffen zum Kaffe trinken und spazieren am See.
18.52Uhr: immer noch fit. Wage mich in die Küche zum abspülen.
Früher wären davon nur 1-2 Sachen möglich gewesen. An ganz schlechten Tagen auch gar nix.

Ich kann jetzt Leute verstehen die zu solch Veranstaltungen wie Maibaum aufstellen, Trachtenumzüge, Fußballspiele ect. gehen.
Diese Lust was zu machen...!!!
Früher war ich um jeden Feiertag froh. Da muss man nix machen. Pause. Kein Gewusel, einfach meine Ruhe haben.
Heute hab ich überlegt was ich zu Ostern mache. Langes Wochenende, da könnts mir langweilig werden.
Überhaupt Lanfweile. Heute beim morgendlichen Spaziergang, früher meine "Aufladestation" heute: Langeweile....
Früher litt ich eben schnell unter  Reizüberflutung. Das war als hätt ich Reize wahrgenommen und die wären in der Verarbeitung stecken geblieben und ich hab ewig gebraucht, um die zu verarbeiten. Bis der Stau sich wieder löst.
Jetzt ist da mehr im Fluß.
Und so ist es mit den Stoffen ja wirklich, die konnten nie richtig verarbeitet werden und sammelten sich an, ich war immer vergiftet.
Man man man...der Hammer. Und schön.
Und ich bin heilfroh, dass ich immer weiter gesucht hab und auch gekämpft.
D. meinte, viele hätten doch schon längst aufgegeben und als lebende Leichen vorm TV dahin vegetiert.
Ne das wollt ich nie. Ich weiß ja wie toll sich Leben anfühlen kann, das wollt ich wieder haben! Da war ich stur.
Und ich erinnerte mich heut auch an den Anfang meiner "Kämpfergeschichte": *Nach einem gescheiterten Suizidversuch, sagte ich: Ok der liebe Gott will mich noch nicht. Ich soll noch hier bleiben. Ich werde also erst alles versuchen, damit es mir besser geht, umbringen kann ich mich immer noch.*
Ab da hatte ich keine Suizidgedanken mehr.

Kommentare:

  1. Schwierig, sehr schwierig, da bleibt nur ausprobieren und lernen und üben !
    ♥liche Grüße

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  2. Klingt nach einem tollen Tag :-)

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