Freitag, 27. März 2015

Entspannungstage

Laissez faire ist angesagt...rumdümpeln, allein sein, wenig Kontakte.
War viel los die Tage, dann noch all die Infos zu HI und HPU...muss erstmal wieder alles verdaut werden.
Die innere Anspannung ist zu hoch. Das ist schlecht. Aber ich weiß ja was zu tun ist.

Ich gehe nun mehr nach meiner Befindlichkeit: Wenn es mir schlecht geht, ruh ich mich aus, wenn es besser wird mach ich was getan werden muss oder ich einfach machen will.
Früh und vormittags ist es weiterhin ganz schlimm, kann mich kaum aufrecht halten. Manchmal wirds ab mittag besser. Manchmal erst ab 16h.
Gestern wurds so gut, dass ich mal wieder mit Freude herum getanzt bin. Hab eine neue Musik entdeckt
https://www.youtube.com/watch?v=z7mdffqkJP4&index=10&list=PLbODE5nn0yGszwZXFfNtmbsqcJxQFGq8B
die ganze Serie find ich gut.

Endlich zu wissen, der Körper ist im Mangelzustand bzw. vergiftet hilft mir mich nicht weiter mit dem Kopf voranzutreiben (aber ich muss doch raus, das Geschirr muss gespült werden usw.)
Klar gibts Rückfälle.
Ich entspanne mich. Und wenn ich was erledigen muss, mache ich auch das langsamer und verbinde es oft mit gemütlichem spazieren gehen.
Ich muss ja nix. Ich darf mich um mich kümmern. Nachsichtig mit mir sein. Und liebevoll auch.
Der Schlaf ist gut und satt. Auch das genieße ich. Ich brauche viel Schlaf. Der Körper baut um. Rückenschmerzen habe ich mehr, habe ich sehr selten. Der Kiefer oberhalb der Brücke, dort wo operiert wurde tut wieder mehr weh, aber kein Entzündungsgefühl, sondern imer nur kurz wie ein Druck. Vielleicht baut sich der Knochen mehr auf, wird die Stelle besser geheilt. Ich beobachte das und wenn mein Gefühl sagt, dass ich das lieber anschauen lassen möchte, werde ich das tun.

Es heißt, dass man bei HPU oft est nach 4-6 Monaten Einnahme der Nährstoffe Verbesserungen spürt, da muss ich geduldig sein und nicht wieder was neues ausprobieren/machen, weil ich nix merke.

Der friedliche Umgang mit mir ist schön und tut gut.
Das Verständnis für mich ist gewachsen.
Meine innere Stimme leitet mich gut, ich genieße die Ergebnisse und die Gefühle dabei. Ich habe ein gsehr utes  Bauchgefühl, hatte ich schon immer, nur war es sehr lange verboten. Durch die Umwelt, durch die Menschen mit denen ich lebte.
Mein Ichgefühl stärkt sich und so konnte ich ohne große Angst meinem Vater etwas schreiben, was ich mich früher nie getraut hätte.

Ich bin es mir wert, gut mit mir selbst umzugehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen