Samstag, 21. Februar 2015

Weizen ade, Hallo Gesundheit!

Das mir der Weizen nicht sonderlich bekommt, wußte ich auch schon bevor ich das Buch "Die Weizenwampe" las.
Das Buch untermauerte dann nur noch meine Wahrnehmung: Dass ich extrem fiese Heißhungerattacken bekomme, wenn ich viel Weizen esse.
Und ich habe mich sehr oft fast nur mit Weizen ernährt:
Morgens Weizenbrot, dazwischen mal ne Breze, mittags oft Nudeln, nachmittags Kuchen und/oder Kekse.
Meine Kindheit bestand fast nur aus Weizen und Milch.
Eben Arme-Leute-Essen.

Fast jede Nacht wachte ich mit diesem nagenden Unterzuckerungsgefühl auf, ich musste was essen, sonst war an Schlaf nicht mehr zu denken. Raus aus dem Bett, rein mit dem Brot, ab ins Bett.

Weizen ist billig, deswegen findet es man an jeder Ecke. Und wird da auch da untergemischt wo Mehl eigentlich nix zu suchen hat, in den Pommes zum Beispiel.
Weizen macht hungrig. Eben weil es den Blutzucker extrem ansteigen lässt und der dann wieder sehr schnell abfällt. Folge: Hunger.
Die Nahrungsmittelindustrie freut sich, weil wir so alle mehr kaufen und essen.
Weizen hat einen höheren glykämischen Index als Haushaltszucker.

Letztes Jahr unternahm ich schonmal die Aktion: Weizenfrei. Allerdings bekam ich handfeste Entzugserscheinungen und lief dann schon fast zum Bäcker für den nächsten Weizenkick.
Weizen macht auch süchtig.
Jetzt hat sich die Einstellung gefestigt, dass mir Weizen schadet und jetzt geht es irgendwie leichter.
Es gibt leckeres, Dinkel- oder Grünkernbrot, auch Einkorn sah ich letztens. Auch die gekeimten Brote wie Essener und aus Kamut sind geeignet (letzteres in Bioläden, in größeren Städten gibts da auch schon ganze Filialen).

Für mich hat sich auch das vorbacken bewährt: Selber Kuchen aus Dinkel und/oder glutenfreiem Mehl backen und einfrieren, wenn dann die Kuchenlust kommt tau ich schnell ein Stück auf. Denn die süßen Teilchen beim Bäcker sind leider immer noch alle aus Weizen.

Mir geht es viel besser ohne Weizen. Mein Bauch ist nicht mehr so aufgebläht und die Unterzuckerung bei der ich sehr gereizt werden kann, ist auch weg. Einzig die Gewohnheit zwischendurch was zu futtern, ist geblieben. Da frag ich mich jetzt immer öfter: Hab ich wirklich Hunger?
Nö. Also brauch ich auch nicht in die Küche zu gehen.

Kommentare:

  1. Du hast vollkommen recht und ich als Diabetikerin Typ 2 kann das nur bestätigen !
    Liebe Grüße
    jutta

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  2. Autsch, ja das is dann quasi der Endbahnhof.
    Hoff Du kommst gut damit klar...
    Liebe Grüße!!!

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