Donnerstag, 5. Februar 2015

Seit Sonntag

Nur ich allein...mit Buch und vielem Essen, ein wenig stricken, ein wenig Interviews hören und ganz viel schlafen.
Mit keinem reden, keinen sehen und nichts tun müssen.

Ich glaub ich muss die Reißleine ziehen...den Urlaub verschieben...jede kleinste Aufregung gibt gerade Kopfdruck, extreme Mattigkeit, fiebriges Gefühl.
Mein Körper (und meine Seele) ächzen aus dem letzte Loch: Stooop!!!

Alles zu viel. Nix müssen. Keine Termine.
Nur das allerwichtigste: einkaufen, essen, kochen, duschen, schlafen, Gedanken sortieren und hoffentlich Montag arbeiten gehen können.

Ansonsten verkrümeln. Welt aussperren. Mich in andere Welten hineinversinken.
Das Buch "GEHEN" von T. Espedal kam genau richtig. Sein Erzählstil tröpfelt so vor sich hin, es passiert wenig aufregendes, dafür erfährt man einiges von anderen Schriftstellern und Dichtern, welche die auch viel gingen (und viel tranken), was das gehen mit einem mache, es ist eine Kritik an sinnlosem Konsum und dem überschwemmenden Kapitalismus. Es ist ein Loblied auf den Müßiggangs und aufs flanieren. Ohne Effizienzgedanken und "wie man zu sein habe". Der Protagonist IST einfach.
Gedanken über das Leben, schöne Naturbeschreibungen und ein wenig Humor bereichern den Roman.

Ich möchte derzeit nur Bücher in Ichform lesen, die über etwas berichten. "GEHEN" ist ein Roman, demnächst kommt ein echter Erfahrungsbericht dran, wie ein Mann ein Jahr lang nix kauft. Ich freu mich.
Ab unter die Decke und in einem Buch versinken.
DAS macht mich glücklich :)

PS: Schön war auch, dass ich heut nacht von Elyas M'Barek geträumt habe, den ich ja schon sehr schnuckelig finde...und mein Unterbewußtsein is ja clever...denn er spielt demnächst in Traumfrauen mit...ich als Frau träumte schonmal...hachja ;)

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