Sonntag, 8. Februar 2015

Mit sich in Kontakt sein


Ich bin zu wenig mit mir im Kontakt.
Bin zu oft in Gedanken und auch energetisch bei den anderen.

Dann werde ich krank. 
Und müde. So unendlich müde, weil ich so viel Kraft verbrauche und nirgends auftanke.
Mit mir in Kontakt sein heißt, zu spüren was ich will.
Eine heiße Dusche? Ein Tee? Welcher? Wo trinken? Wie mag ich meine Haare tragen...usw...Minischritte.

Aber sobald ich diesem nachfühlen nachgehe, geht es mir viel besser.
Gestern kam heraus, dass ich gerne was aussortieren will, also räumte ich grob den Keller auf (da stell ich oft Sachen einfach nur rein) brachte eine Menge Kartons weg. Durchforstete dann meinen Unterlageordner und schmiß fast die Hälfte raus. Schreiben die keiner mehr braucht.
Und so fand ich hier und da in der ganzen Wohnungen Kleinigkeiten die weg konnten. Das tat gut!

Ich habe mir vorgenommen, dass der Dienstag, der Donnerstag und das Wochenende mir gehören. Keine Termine ausmachen. Und ich da nachspüre, was ich machen will. Nicht muss, denn natürlich meint da  ein Nörgler, dass ich die Wäsche waschen muss, den Boden saugen usw.
Eigentlich habe ich mir das schon Anfang Januar vorgenommen und dann kamen lauter "Ausnahmen".
Ja ich tu mir schwer, mir selber Grenzen zu setzen.

So und jetzt setz ich mich nochmal auf den Boden und spüre nach, wonach mir jetzt ist. Dabei wäre es soooo verlockend, jetzt einfach weiter am Pc rumzusitzen und nur so die Zeit zu verplempern....

Und hier hab ich noch was für Euch von Luisa Francia:

 Stell Dich aufrecht hin, die Beine hüftbreit auseinander, hebe die Schulter an und lass sie locker wieder fallen. Idealerweise lässt du den Unterkiefer gleich mithängen. Lockere Schulter tragen leichter schwere Lasten...oder man kann mit dieser Übung die schweren Bürden wieder abschütteln.

Beuge den Kopf sachte nach rechts und küsse deine Schulter. Dann beuge den Kopf sanft nach links und küsse auch diese Schulter. Deine Schulter freuen sich und die Küsserei führt dazu dass dein Schulterbereich gelockert wird. (sich selber auf die Schultern klopfen tut ja schon gut, aber küssen ist einfach nur wooooow.)
Hole tief Luft, denke an all den Ärger und die Schwierigkeiten die dich gerade belasten und dann lässt du all das mit der gesamten Luft und einem Seufzen, Schrei, Stöhnen wieder hinaus.

Kommentare:

  1. Den ersten Teil der Übung schaffe ich gerade noch,
    das mit der Küsserei wird schon schwieriger, ich treffe da nix, Küsse in die Luft und die Halsmuskeln tun weh.
    Da merke ich erst, wie verspannt und ungelenk ich bin. Muss mehr üben !
    Und das mit dem rausschreien, da hab ich noch ne Hemmung...ob das je mal wird ?
    Dir noch einen schönen Sonntag
    ♥lichst Jutta

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  2. Na dann sind es halt erst Luftküsse...egal ;) dem Hals tut es gut...
    ja das mit de schreien, da habs ich auch nicht so...fand gestern alte Liedtexte und dachte mir so: och die will ich mal wieder singen. Aber nur wenn der eine Nachbar bei der Arbeit ist..sonst genier ich mich ein wenig ;)
    Viel Spaß beim üben...
    LG

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