Samstag, 28. Februar 2015

Ich hab's nochmal getan ;)

Ich war nochmal spontan und das war gut so!

Vor paar Tagen riß ich mir die Anzeige ausm Dorf-Anzeiger, in der stand wo und wann ein Vortrag über die Bahamas stattfindet.
Und ich spürte, dass ich da nicht mit jemanden was fest ausmachen möchte, sondern erst nach Friseur und Cafebesuch schauen will, wie es mir geht.
Das tat ich und merkte: Ja da will ich gerne hin. Also bei C. angerufen, der war nicht erreichbar. Dann bei M. bei der war ewig besetzt. Also neue Überlegung: Wenn ich bis kurz davor keinen erwische, spüre ich nach, ob ich auch alleine hingehen will.
Aber M. erreichte ich dann doch und sie wollte mit.

Gut, der Vortrag war total laienhaft und kurz, aber dafür gratis und danach gingen wir noch was trinken, wo es dann lustig und schön war.

Ich fühle mich wohl mit der inneren Lockerheit. Ich glaube, dass die nur geht, wenn man in sich selbst sicherer und heimischer wird. Mein Platz in mir ist gefestigter...sozusagen mein Standbein und mit dem Spielbein kann ich weiter das Leben erkunden.
Auch ist das Vertrauen ins Leben und/oder in die Welt gewachsen:
Es wird schon gut sein, was kommt. Was passieren soll, passiert. 
Wenn etwas nicht so gutes passiert...kann ich damit umgehen (die Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit die ein Traume ja ausmacht, ist kleiner geworden!)
Dass es solche Vorträge immer mal wieder gibt und heute nicht die letzte Chance ist (was mir viel Druck wegnimmt).
Auch deswegen kann ich andere Menschen näher an mich heran lassen. Ich bin authentischer und spüre mich im äußeren Kontakt selbst immer besser.
Auch fällt es mir leichter andere zu loben, mich zu öffnen.
Den Namen des anderen zu sagen fällt mir noch schwer.

D. war an seinem Überraschugs-Kuba-Abend sehr nervös wo wir hingehen würden. Immer wieder fragte er, ob das schicki-micki sei. Er habe vorsichtshalber noch ein Hemd im Auto. Irgendwann konnte ich ganz ruhig und auch liebevoll sagen: "Hör mal, wenn das schicki-micki wäre, hätt ich Dir das gesagt, ich lass dich doch nicht auflaufen!"
Ja stimmt, meinte er dann, das wäre nicht sehr anständig.

Das erste Mal seit langem habe ich wieder stabile Sozialkontakte.
Ein wirklich gutes Umfeld.
Das erste Mal überhaupt habe ich viele Menschen um mich herum, die es gut mit mir meinen (was ich ja lange nicht glauben konnte), die bei Grenzüberschreitungen nicht sagen: ach das war doch nur lustig gemeint. Die keine hinterhältigen Psychospiele betreiben und auch nicht ihr Selbstwertgefühl dadurch heben, indem sie mich niedermachen.
Ich denke, dass ich das auch nicht bei den anderen mache.

Ich genieße es sehr, dass ich hier im direkter Nähe ein paar Leute habe, die ich nun schon Jahre kenne und das auf sehr persönlicher Ebene. Zwei davon aus einer Selbsthilfegruppe, wo man also nicht über das Wetter plaudert.
Ich genieße es aber auch, dass ich durchs Einkaufszentrum schlender kann, in Ruhe und wenn ich an der Reinigung vorbeigehe, wo man auch Pakete abgeben kann, manchmal die eine ganz liebe Frau rauswinkt: "hallo Frau Regenfrau!!" und dann plaudern wir ein wenig...
Ja total spießig :-) aber egal, es ist schön.

Ich lasse Leute hinter meine Fassade gucken. Es stresst mich ncht mehr total, wenn ich mit eher lockerer Frisur und Kleidung unterwegs bin...ja die können mich auch so sehen, ist doch nur menschlich und natürlich.

Viele Jahre hab ich dafür gearbeitet, dass es mir nun endlich mal wieder richtig gut geht. Und ich weiß noch sehr, als ich 2007 in die Klinik ging, mit dem Gedanken, dass die mir hilft und danach alles wieder gut ist.
Die 6 Wochen da drin waren gut, ich hab einiges für mich mitgenommen und gelernt, aber es war nur ein winziger Stein, auf dem langen Schotterweg.

Mein Rucksack ist leichter geworden, ich gehe munter und leichter meinen Weg und schaue was er mir noch so bringen mag....

Freitag, 27. Februar 2015

Heute nochmal chic

Die Sonne brannte vom Himmel, mein Energielevel war mal etwas besser und so machte ich mich auf nach München, mal wieder zum Friseur.
Inzwischen hab ich da so meine Stammlädenund heute ging es mal wieder zum Kroaten, der zwar eher lala schneidet (aber bei meinen langen Haaren fällt das eh nicht so auf) dafür sehr günstig ist.
Außerdem mag ich ihn, manchmal trägt er mit seiner Flirterei schon ein wenig dick auf, aber es tut auch mal gut sich mit ihm so zu unterhalten, als wären wir langjährige Freunde. Ich mag das steife Gehabe bei meinem anderen friseur nicht so, der zwar dafür sehr gut schneidet und auch entsprechend mehr dafür verlangt (was natürlich okay ist).
Beim kroaten geht's lässiger zu:
Begrüßung per Handschlag, Abschied mit Bussi und: "Schatzi bis zum nächsten Mal!" (neee der is nicht schwul).

Tja danach war ich quasi richtig aufgebrezelt, denn ich hatte nochmal Lust auf meinen Cordrock, andere Stiefel dazu, andere (edlere) Jacke und nun mit toller Frisur: Französischer Zopf.
Gab schon Blicke... :-))

Danach weiter mit Kuschelmann zum Kaffee trinken in so ein angesagtes Nobelcafe. Hätt mich ja früher keiner reingebracht vor lauter Panikattacken. Heut hab ich es einfach nur genossen. Diese krasse Unterlegenheit ist weg und das ist gut so...ja gut mein Ego war dafür ein wenig aufgebläht, aber lieber das!
Dafür kamen nach dem Kaffe alte Bekannte: Ziemliche Kreislaufschwierigkeiten. Ok, alles klar, den muss ich leider noch länger weglassen.

Ich fühl mich wohl...und genieße das sehr :)
Interessant ist, dass ich weiter so Lust auf Menschenkontakt habe...auch was neues...aber auch das genieße ich sehr :-)

Donnerstag, 26. Februar 2015

Auslassdiät

So nachdem mich das C*asa S*ana ja voll umgedonnert hat, weiß immer noch nicht recht ob wegen der Histaminintoleranz oder ob mein Darmpilz wieder erblüht ist (sind ja fast dieselben Symptome), gibts nun die Auslassdiät.
Erlaubt ist:
Zum Frühstück: Reiswaffeln mit Butter und ganz dünn Honig oder Quinoa mit Apfel und Kokosfett.
Zu trinken: Wasser oder Früchtetee
Mittags:  Frisches Fleisch (auch Fisch aber den mag ich eh nicht) mit Gemüse, am besten Karotten und/oder Zuchini
Abends: Reis oder Kartoffeln und/oder Ei und Gemüse.
Dazwischen 1-2x am Tag paar Gummibärli, je weniger desto besser.

Und irgendwie fühlt sich das sehr befreiend an. Es ist klar, was ich esse, keine Auswahl aus 1000 Möglichkeiten.
Der fiese Kopfdruck ist auch fast weg, der mich nun fast 3 Wochen begleitete.
Die extreme Erschöpfung ist etwas gewichen, ich konnte heute den knappen Kilometer zum Baumarkt und zurück zu Fuß gehen, ohne das Gefühl zu haben, ich fall gleich um.
Mein Blutdruck war ja quasi nicht mehr vorhanden.

Ab Montag gibts dann noch ein Anti-pilzmittel vorsichtshalber mal dazu.
Ich merke aber auch, wie schwer es mir fällt essenstechnisch auf was zu verzichten. Kaffe steht ganz oben (obwohl ich daheim nur koffeinfreien trinke) , nachdem ich lechze und die Schoki, ganz klar. Und auch einfach aus Langeweile (?) das Essen zwischendurch.
Aber ich will das jetzt mal eine Woche durchziehen.
Meinem Darm zuliebe. Der ist quasi im Arsch.

Dass dort einiges nicht in Ordnung ist und dass es mir deswegen teils so mies geht (auch psychisch) war mir nach der Tryptophaneinnahme klar und auch wenn ich Heilerde nehme. Dann lichtet sich was im Kopf, der Nebel ist weg.
Die ganzen Zusammmenhänge kann man gut in dem Buch:
"Darm mit Charme" nachlesen.

Ansonsten hab ich überhaupt keine Lust irgendwas zu machen und wenn ich nicht am Pc hock, lieg ich auf der Couch und zieh mir Filme rein.
Fast ohne schlechtem Gewissen. Darf ja auch mal sein.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Ich war auf Kuba

Naja nicht ganz, aber schön wars trotzdem.
Und das war so:
Ich schenkte D. zu Weihnachten einen Gutschein für einen kubanischen Abend. Er wußte nicht, was wir genau machen (dementsprechend nervös war er auch, der Arme :-))
Zuerst hatte ich Lust mich *aufzubrezeln*, schminken, Nägel lackieren, Haare schön, volles Programm. Dazu endlich das Outfit was ich schon lange tragen wollt: Der neue Cordrock mit Stiefeln. Ich fühlte mich wohl und so konnts loslegen.

Punkt 16h klingelte er und so gab es zu Anfang ein Glässchen Sekt und Nachos mit Dip. Wir können immer ewig plauder nund so wollte ich uns erst Zeit dafür geben, um dann zu kochen.
Weiter ging es (für mich) in die Küche...Reis, Paprikagemüse und Schnitzel wurden hervorgezaubert und hinterher noch eine Mousse Chocolate.

Um 19h ging es dann nach München. D. rätselte schon immer wo wir wohl aussteigen könnten und wo es wohl hinging. Ich verriet nix.
Am großen Kino dann, war es soweit. Da ging es hinein, zu einer großen Multivisionsshow. Sozusagen Urlaubsdias deluxe.
Auf der großen Leinwand untermalt mit passender Musik wurden die besten Bilder einer Reise gezeigt. Der Reisejournalist ist auch vor Ort und erzählt zwischendurch immer was er so erlebt und empfunden hat, auf wirklich sehr unterhaltsame Weise. Auch kleine Videosequenzen durften nicht fehlen. Ein buntes Programm also.
Wir haben viel gestaunt und gelacht. Denn dem Reisenden gelang es nah bei den Landsleuten leben zu können, immerhin war er schon 40 mal dort!

So traf er einmal ein altes Pärchen beide über 90 J., aber noch recht fit, die so aus ihrem Leben plauderten, bzw sie tat es und er grinste immer recht schelmisch dazu. Sie hatten Zwillinge, erst das eine Paar, kurz darauf kam das zweite Paar auf die Welt, nur wenige Zeit später noch einmal eines und dann brachte sie ein Mädchen zur Welt und dann, man staune nicht schlecht noch einmal Zwillinge! Vier Mal! Innerhalb kürzester Zeit hatte diese Frau 9 Kinder. Alle haben inzwischen schon selbst Kinder und diese wiederum auch.

Oder da war ein Mann, der noch an der Seite von Fidel Castro revolutionierte. Nun lebte er als glücklicher Einsiedler hoch oben auf einem kleinen Hügel, ohne Strom und fließend Wasser (wie sehr viele auf dem Land).
2,5Std. muss er ins Dorf wandern, wenn er mal was braucht. Ja und da lebt auch seine Geliebte.
Der Reporter durfte auch diesen Herrn interviewen und mehr über sein Leben erfahren. Als er wieder abreisen musste, versprach er ihm in einem Jahr wieder vorbei zu schauen und ob er ihm etwas mitbringen könnte, was er dringend bräuchte.
Da druckste der gute Mann herum, wußte nicht so recht wie er das sagen sollte und dann brachte er es doch heraus: Wenn es irgendwie ginge, wäre so eine schöne blaue Packung ganz toll.
Da meint man wunder was der Mann alles brauchen könnte, fern der Zivilisation und er will nur Via*gra :-)
Die bekam er auch!

Es gab auch zwei Brüder die Tag für Tag mit ihren Hämmern eine Betonplatte zerbröselten (von einem nie fertig gestellten Atombunker) um die darin enthaltenen Stahlstreben für ihr eigenes Haus zu holen.
Der Ideenreichtum und die Kreativität scheinen schier endlos dort zu sein.
Tja Not macht erfinderisch. Auch das selbstgebastelte Motorrad war schon fast museumsreif und ein TÜV-Mitarbeiter würde da wohl Bauchweh bekommen.
Aber was soll's, hauptsache es funktioniert, ist ein Motto auf Kuba.

Es war faszinierend und teils auch erschreckend.
Noch ein Motto : Sozialismus oder Tod. Das ist schon extrem. Und die Jugend will was anderes..wie soviele Jugendliche auch: Reisen, Internetzugang, Freiheit, was erleben.
es wird spannend, wie sich Kuba weiter entwickelt.

Die 2,5 Stunden vergingen wie im Flug und das abtauchen in eine andere Welt mit all der Farbfrohheit, den schönen uralten Ami-Autos und den lachenden Menschen (natürlich die kitschigen wunderschönen Sonnenuntergänge mit Palmwedel nicht zu vergessen), war einfach toll.

Ein gelungener Abend.
Wie D. auch fand und dem das Geschenk sehr gefiel. Puh ;)

Wer nun Lust auf ein wenig kubanisches Flair hat:

Samstag, 21. Februar 2015

Weizen ade, Hallo Gesundheit!

Das mir der Weizen nicht sonderlich bekommt, wußte ich auch schon bevor ich das Buch "Die Weizenwampe" las.
Das Buch untermauerte dann nur noch meine Wahrnehmung: Dass ich extrem fiese Heißhungerattacken bekomme, wenn ich viel Weizen esse.
Und ich habe mich sehr oft fast nur mit Weizen ernährt:
Morgens Weizenbrot, dazwischen mal ne Breze, mittags oft Nudeln, nachmittags Kuchen und/oder Kekse.
Meine Kindheit bestand fast nur aus Weizen und Milch.
Eben Arme-Leute-Essen.

Fast jede Nacht wachte ich mit diesem nagenden Unterzuckerungsgefühl auf, ich musste was essen, sonst war an Schlaf nicht mehr zu denken. Raus aus dem Bett, rein mit dem Brot, ab ins Bett.

Weizen ist billig, deswegen findet es man an jeder Ecke. Und wird da auch da untergemischt wo Mehl eigentlich nix zu suchen hat, in den Pommes zum Beispiel.
Weizen macht hungrig. Eben weil es den Blutzucker extrem ansteigen lässt und der dann wieder sehr schnell abfällt. Folge: Hunger.
Die Nahrungsmittelindustrie freut sich, weil wir so alle mehr kaufen und essen.
Weizen hat einen höheren glykämischen Index als Haushaltszucker.

Letztes Jahr unternahm ich schonmal die Aktion: Weizenfrei. Allerdings bekam ich handfeste Entzugserscheinungen und lief dann schon fast zum Bäcker für den nächsten Weizenkick.
Weizen macht auch süchtig.
Jetzt hat sich die Einstellung gefestigt, dass mir Weizen schadet und jetzt geht es irgendwie leichter.
Es gibt leckeres, Dinkel- oder Grünkernbrot, auch Einkorn sah ich letztens. Auch die gekeimten Brote wie Essener und aus Kamut sind geeignet (letzteres in Bioläden, in größeren Städten gibts da auch schon ganze Filialen).

Für mich hat sich auch das vorbacken bewährt: Selber Kuchen aus Dinkel und/oder glutenfreiem Mehl backen und einfrieren, wenn dann die Kuchenlust kommt tau ich schnell ein Stück auf. Denn die süßen Teilchen beim Bäcker sind leider immer noch alle aus Weizen.

Mir geht es viel besser ohne Weizen. Mein Bauch ist nicht mehr so aufgebläht und die Unterzuckerung bei der ich sehr gereizt werden kann, ist auch weg. Einzig die Gewohnheit zwischendurch was zu futtern, ist geblieben. Da frag ich mich jetzt immer öfter: Hab ich wirklich Hunger?
Nö. Also brauch ich auch nicht in die Küche zu gehen.

Freitag, 20. Februar 2015

Isch war Messe

ja endlich war ich mal auf der Münchner F.R.E.E.- Messe. Freizeit und Erlebnis. Da wollt ich schon seit Jahren hin.
Und heut hats endlich mal geklappt, auch wenn ich noch etwas "haudig beinand" war.
Natürlich ging ich allein, denn wie schon mehrmals erwähnt sind mir so viele Außenreize schon schnell zuviel und wenn ich mich dann noch auf einen anderen konzentrieren muss, werd ich schnell ungemütlich.

Um kurz vor 10h war ich da, kaufte mir eine Karte (ohne zu warten) und schon wurden auch die Tore geöffnet, in Begleitung von diesem Lied:



In so einer riesen Halle, sonnendurchflutet, war das eine wirklich sehr gute Idee. Um mich herum wurde sofort gelacht, mitgesummt und getänzelt.
Und dann ging es weiter...insgesamt 6 riesige Hallen voller Aussteller. Ich suchte mir natürlich meine Lieblinge aus, weil ich schon wußte, dass ich nicht lange durchhalten würde:
Camping und Wellness.

Camping mit all den Wohnmobilen und Anhängern...da kam ich schon ins Träumen...einsteigen...losfahren...
Mein Favorit:





Im Wellnessbereich gibt es viel auszuprobieren: Meditation (von einem ungepflegten, langhaarigen Barfußgänger), allerlei Massagegeräte wo manche schon sehr versifft aussahen, weil die sich jeder in den Nacken legt, Aloe-verasaft und dem Shimistick: Eine Art langer Feder mit der frau im Gesicht Härchen loswird (wird sie auch, habs ausprobiert). Kosten: 12,- Ich rumgedruckst..hmm nö...die nette Asiatin bot ihn mir dann für 10,- weil ich es bin...haaaa uralter Trick...tja Pech, ich hatte nur noch Kleingeld von etwa 4,- dabei :-)
Im Internet sah ich 5 dieser Teile für 4,-Euro!!!
Also weiter...Augenbrauenstrips zur Haarentfernung...ah klingt gut, ich hab da immer Urwald oben und zupf mich immer fast blöd....für 2,- kanns ich ausprobieren. Logo mach ich..Sieht echt gut aus. Aber die Klebedinger sind auch teuer...
also weiter...steht da eine "krachade Nudel" vor mir: Stark geschminkt und irgendwie gleich wuchtig (nicht von der Körpermasse her, sondern von der Ausstrahlung) und genauso war die auch drauf. Feinfühliges spüren hallo....Hat mich gleich geduzt und völlig überrumpelt mit ihrem Geplapper, außerdem fragte sie mich gleich nach der Adresse...hää?
No way...und die Biege gemacht....

Ja das war anstrengend , dieses ständige angequatscht werden, manche halten ja null Abstand ein, da durfte ich mal wieder bei mir sein üben: Was interessiert mich, wo will ich hingehen, wo will ich mehr wissen, was stößt mich ab...
Zum Schluß bin ich noch bei der Kanu-Teststrecke vorbeigegangen und hab entspannt denen zugesehen...dabei noch meinen Lieblingsoutdoorfachartikelhändler (nettes Wort oder?) gefunden und von dem das aktuelle Programm mitgenommen.

Und dann: Gemütlich wieder gegangen. Noch in die Stadt rein zu einem anderen Lieblingsladen und eine schöne Vase gefunden, noch ein wenig spazieren gefahren und dann ab nach hause.
Dann reichte es auch endgültig...

Donnerstag, 19. Februar 2015

Heute wieder Koma

Eigentlich hatte ich heut was schönes vor.
Naja und dann war ich nach duschen und Frühstück mal wieder reif fürs Bett. Den Ganzen Vormittag, den Mittag, jetzt war ich mal für 10 mins draußen, aber alles ist wieder wie Blei. jede Sekunde länger stehen ist der Horror. Völlig kaputt und schach.
Und dann les ich das:


"mich würde mal interessieren, wann bei Euch die Beschwerden am schlimmsten sind. Ich stelle bei mir immer wieder fest, dass es morgens ganz schlimm ist (wenn ich am Vortag etwas unverträgliches gegessen habe). Ich bin heilfroh, dass ich nicht berufstätig bin - ich müsste mich alle paar Tage krank melden. Das merkwürdige ist, dass sich die Beschwerden im Laufe des Tages derart verbessern, so dass ich am Abend ohne Probleme ausgehen könnte. Manchmal denke ich, meine Mitmenschen halten mich für einen Simulanten - morgens nicht aus dem Bett kommen können und abends Party machen. Aber ich fühle mich dann morgens oft so schlecht, da könnte eine Hochzeit im Familienkreis anstehen, ich müsste absagen. Ich weiss gar nicht, wieviele Verabredungen (in den Vormittagsstunden) ich schon aus dem Grund absagen musste. Dann geht es ein paar Tage ganz gut, man macht Pläne z.B. für´s Wochenende und dann kann man alles wieder abblasen und die Familie geht alleine aus dem Haus.

Nach einem für mich falschen Essen am Heiligabend (wie ich erst jetzt herausgefunden habe), war ich nicht in der Lage am 1. Weihnachtstag meine Mutter zu besuchen. Hoffe, dass ich das jetzt in den Griff bekomme (warte ja noch auf meine Untersuchungsergebnisse) und würde mich freuen, von Euren Erfahrungen zu hören bzw. zu lesen. "
von hier:

"Denkbar sind auch Nahrumgsmittelunverträglichkeiten, Lactose, Fruktose- und Histaminintoleranz. Wenn letztere chronisch wird, kommt es zu regelrechten Erschöpfungszuständen, wie du sie beschreibst: Benommenheit, Müdigkeit, Schwindel, im Tagesverlauf schwankend (morgens kurz gut, dann Abfall, abends wieder besser.)
Aber seit ca 2 Jahren dasselbe Problem wie du, morgens kurz fit,der Tag schlecht, abends wieder wach. Dazu starke Benommenheit, Schwindel, Kreislaufprobs, Probleme mit Unterzuckerung, obwohl der OGTT normal war."
Nachzulesen hier:

So. Könnt ich sein. Und ich sage jetzt: Depressionen die abends besser werden, sind im Grunde keine, sondern ist eine chronische Histaminose!!!
Ich hab demnächst viel zu tun...2 Tests, Auslassdiät und weiteres...alles haarklein werd ich nicht aufschreiben...Hoffnung besteht.

Und noch was schönes: Heut kam meine Stromabrechnung vom letzten Jahr. Ich habe 8% weniger Strom verbraucht, somit entstand ein Guthaben und das kann ich grad echt gut gebrauchen :-)))

Mittwoch, 18. Februar 2015

Erkenntnis der Tage

Erkenntnis No. 1:
Man kommt im Leben oft von Arschbacken auf Kuchenbacken.

Erkenntnis No. 2:
Mir geht der Dauerfrost und Dauernebel toootal auf die Nerven.
Seit Wochen ist hier Vorhof der Hölle.

Erkenntnis No. 3:
So wie es aussieht habe ich eine chronische Histaminose (Histaminintoleranz, Abkürzung HI).
Ich hab mich damit schon länger beschäftigt, aber allein beim lesen der Auslassdiät wars vorbei: Keine Schoki, keine Banane (meine 2 Fasthauptnahrungsmittel), keine Marmelade, natürlich auch kein Nusspli, kein Himbeerjoghurt, kein Kaffee, keine Zitrusfrückte, keine Erbeeren (!!!) usw....
Bei der strengen Diät soll man einfach mal 2-4 Wochen all das weglassen und sich mehr oder weniger nur von frischem Fleisch, Reis, Kartoffeln ernähren. Und Salz und Wasser.
Ich hab schon gemerkt, dass mir so die letzten ca. 1,5 -2 Jahre der Alkohol gar nicht gut bekommt, vor allem Rotwein (Histaminbombe!) ließ mich nachts schwitzen und mit starkem Herzklopfen nicht schlafen.
Gut auf den kann ich noch am ehesten verzichten.
Auch Mückenstiche waren seit neuestem extrem dick und sehr lange schmerzhaft!

Jetzt nehme ich seit 2 Wochen Casa Sana ein fermentiertes Getränk (gaaaaanz schlecht bei HI) mit Kräutern und effektiven Mikroorgansimen.
Ergebnis: Durchgehend übelster Kopfdruck, immer wieder Halsweh, Kränkungsgefühl und diese extremen Stimmungsschwankungen und Weinerlichkeit/Weltuntergansstimmung. Und noch vieles mehr.
Ich hab also die Auslassdiät andersrum gemacht:
Viel Histamin und mal schaun wie es dir damit geht.

Ernährung ist das eine, aber Histamin wird auch vermehrt ausgeschüttet bei
körperlicher Belastung (aaahh!!! Daher meine extreme Schlappheit?)
seelischer Erregung (haaahaaaa is ja quasi in Dauermodus)
bei Kälte (war vorgestern 2 Std. in der Kälte draußen und die Symptome haben sich massiv verstärkt)
bei Hitze und viel Licht (warum ich den Hochsommer nicht leiden kann!)
fasten (hab ich nie geschafft und soll man auch bei HI nicht)
und noch so einiges....

Jedenfalls war es eine Wohltat (und ist es noch) im Forum zu lesen, wie die auch alle mit dieser extremen Schlappheit und dem vielen Schlaf (Histamin wird im Schlaf abgebaut!) zu kämpfen haben.
Natürlich leider auch mit Depressionen...

Es ist ein sehr großes Thema und ich kann und will das hier nicht ausführlich erklären, dazu steht im Netz genug.
Ich hab für mich festgestellt, dass es bei großem Streß immer schlimmer wurde: mit 12 J. als der große Umbruch war, dann mit 21J als ich durch finanziellen Streß, Beziehungsstreß zudem auch endlich den völlig unpassenden Job im KIGA nach 5 Jahren Dauerstreß kündigte, dann nach dem Monsterjob mit 400km täglich Auto fahren, davon gut die Hälfte mit Kids im Auto...und jetzt nach letztem Jahr, wo ich zuviel unterwegs war.
Daher meine Hoffnung, dass es auch wieder rückgängig zu machen ist.

Meine Mutter hat die Symptome der akuten Histaminintoleranz, die sieht nach wenigen Minuten/Stunden im Gesicht (Flecken) das sie auf was allergisch ist und im Allergiepass steht schon sehr viel.
Mein Vater hat wohl eher eine leichte chronische Histaminintoleranz von dem kenn ich auch einige Symptome im Zusammenhang mit den Lebensmitteln.
Ich hab wohl eine Mischform, denn mein DAO-Wert (ein Enzym das Histamin abbaut) ist sehr niedrig (Bluttest).
Bei der chronischen HI ist der andere Weg über den das Histamin abgebaut wird, die N-Methyltransferase, in der Aktivität vermindert.
Hier wird das gut dargestellt:
http://www.histaminbase.at/chronischeHIT.php

Ich bleib dran.....

Montag, 16. Februar 2015

Ich hab's getan!

Ich war spontan :-)
und es war schön!

Gestern nachmittag spürte ich, dass ich gern Menschenkontakt hätte.
Echten. Kein Telefon, keine Mail, sondern face-toface sozusagen.
Normalerweise hätte ich das Gefühl weggedrückt und den restlichen Sonntag halt irgendwie so rumgebracht. Aber das ist unbefriedigend.
Außerdem will ich ja mehr JETZT leben.
Dazu auch ein lesenswerter Artikel von MalMini
"Kann man Leben aufsparen?"
 http://malmini.de/?p=2048

Also spürte ich weiter nach, mit wem ich denn gern die Zeit verbringen möchte.
Interessant war dabei, dass ich auch innerlich locker bleiben konnte, ala: mal schauen was sich ergibt. Ich hatte keine festen Vorstellungen.
Wenn nix zusammengeht, auch ok.

Also rief ich erst M. an. Der ging sehr lachend auch ans Telefon mit dem Kommentar: "Du Regenfrau is grad gaaaaanz schlecht, ich hock im Skilift!!"
Ich lachte mit und sagte, macht ja nix, viel Spaß bis auf ein ander mal.

Dann probierte ich es bei D. (ja wir reden wieder miteinander!).
Der ging auch dran und hatte Zeit. So kam es, dass ich zu ihm fuhr.
Es tat gut. Ich war entspannt (ach egal, wenn die Haare nicht 100 pro super frisch gewaschen sind und auf schminken hab ich auch keine Lust, er darf mich auch mal so sehen...)
Ich glaube ich war das erste mal als Erwachsene bei ihm. Ich konnte klar nein zu Alkohol sagen und auch drauf schauen, dass ich nicht wieder mit dem letzten Zug heimfahre, sondern rechtzeitig.
Auch ihm gegenüber war ich lockerer, was zur Folge hatte, dass er weniger nervös war. So war es nicht so anstrengend wie sonst. Kein Perfektionismus, der ja der andere auch spürt und das wahrscheinlich als anstrengend empfindet.
Wir hatten einfach eine lustige, schöne und einfach entspannte Zeit miteinander.
Und darauf kommt es doch an.

Ich habe es nicht bereut, einfach spontan mal meinem Gefühl und meinen Bedürfnissen zu folgen.
Ich werde es wieder tun :-)
Mal sehen wonach mir heute ist!

Fröhlichen Rosenmontag!

Samstag, 14. Februar 2015

Alles hat irgendwie sein gutes...

Heißt ja, dass Krise im (glaub chinesischen?) auch Chance bedeutet.

Mich wirbelt es ja grad ein wenig durcheinander und solang ich den Boden unter den Füßen nicht komplett verliere, ist das gar nicht mal so schlecht.

Ich denk mal was anderes (schon erschreckend wie oft man dasselbe denkt und im Alltag das denken doch recht lange bei einem Thema verweilt.)
 Ich fühle was anderes, nicht immer die angenehmsten Gefühle, aber nun, die gehören nun auchmal zum Leben. Und immer wenn ich weine, denk ich mir...schön, mein Körper lässt all die Streßhormone raus :)

Und ich kam mir auf die Schliche. Ich bin sehr starr. Meine Kontrollitis hab ich ja schon Silvester gemerkt: es soll alles so laufen, wie ich mir das so vorstelle, wünsche, denke.
Ich habe jetzt gemerkt, dass ich oft 2 Wochen voraus, alles geplant habe. Niet-und nagelfest. Daran halte ich fest. Und wie! Was das Kraft kostet! Wie anstrengend.
Und wie oft ich an diese Tage in ferner Zukunft denke, wie das wohl wird...und wann ich da wie fahren muss, was passiert...usw.
Selten bin ich im berühmten Hier und Jetzt. Und noch seltener bin ich geschmeidig. Und kann schlecht locker drauf reagieren, was das Leben so bringt.
Alles muss durchgeplant sein. Ich will das gar nicht so sehr verurteilen. Denn wie würde meine ehemalige Therapeutin sagen: Dieses Verhalten war/ist auch für etwas gut! Hat einen Sinn!
Klar, wenn ich meine, dass ich die Kontrolle habe, habe ich keine Angst und kein schreckliches Gefühl des ausgeliefert seins.
Ich möchte diese Gefühle annehmen und da lassen können und trotzdem mal spontan das tun, wonach mir gerade ist. Das heißt auch, mir dafür Freiräume zu lassen. Bin gespannt wie das wird ;-)

Wer auch mal was neues denken möchte, ohne dafür in einer Krise zu hocken, dem kann ich empfehlen mit seiner nicht-dominanten Hand zu schreiben/malen. Davor aber bitte den inneren Kritiker zur Haustür hinausbefördern. Denn es kommt nicht auf ein schönes Ergebnis an, sondern auf das Tun. Das Gehirn wird gefordert und es werden Bereiche benutzt, die sonst eher vor sich hin dösen.
Wer nicht weiß was er schreiben soll, kann ja einfach mal mit dem ABC anfangen oder Nummern aufschreiben.

Mir ist danach eingefalen, was ich mit all meinen Wollresten anfangen kann: Einen Wunschschal stricken! Jede Farbe bekommt einen Wunsch und während man daran strickt, denkt man an diesen und malt ihn sich aus, man kann aber auch weiterdenken:  Was man sonst mit dieser Farbe assoziiert und ob das vielleicht auch zu einem paßt. Wenn er fertig ist, hängt man ihn irgendwo in der freien Natur auf (möglichst dort wo wenig Publikum vorbeimarschiert) damit der Wind all die Wünsche ins Universum tragen kann.

Später ist mir noch so ein wenig Blödsinn zum Wort "Sprache" eingefallen, da ich gerade ein Buch lese, in dem verschiedene Frauen ihre Gedanken zum Thema Anspruch mitteilen:

Einspruch zum Anspruch!
Die Ansprache möchte ich nicht vorsprechen,
ich verspreche aber, dass ich mich nie mehr verspreche!
Ein Widerspruch in sich? Mitnichten.
Ein Zuspruch tut immer gut!
Sprache ist die Rache der ???

Man sieht also, was so ein Handwechsel alles hervorzaubern kann,
probiert es aus!
Viel Spaß dabei ;-)

Freitag, 13. Februar 2015

Unfaschingslaune

Naja vielleicht hat doch mein Schutzengel das Auto storniert.
Das wär ja heute ein Desaster geworden....nenenene...
und zu allem Übel kam noch weiterer dazu:
Post von meiner Cousine, die mag ich sehr, eine der normalen Personen in meiner Family.
Sie schrieb ihr Freund hätte in Thailand ihr nen Antrag gemacht, nun sind se  verlobt und ihr Bruder...ob ich das schon wisse, sei Papa geworden, glückliche Kleinfamilie.
Oh man wenn ich eh nicht fit bin, dann kommen gern die alten Stimmen raus: und du? Du schaffst nix, seit Jahren tut sich in deinem Leben nix, keine Beziehung, kein Kind (was ich eh nicht will), schon gar kein gescheiter Job oder sonstiges. Von Urlaub in Thailand oder sonstiges ganz zu schweigen....
Ich dümpel vor mich hin...alles scheiße....
Ehrlich...ich kann mich grad so gar nich für die alle freuen...
ich geh mal schlechte Laune pflege.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Für sich einstehen

Normalerweise bin ich ja schon mit Kontrollitis befallen.
Aber bei Geschäften komischerweise nicht.
Ich kontrolliere sehr selten den Kassenbon und fast nie das Wechselgeld,
auch bei Kündigungen und Bestellungen schaue ich selten, ob das alles so stimmt.
Das ändert sich seit ein paar Wochen.
Die eine Zeitschrift will ich nicht mehr lesen. Ist zwar ganz nett, aber dafür  will ich den Preis nicht zahlen. Also gekündigt. Die werben groß damit, dass man zu jeder Ausgabe kündigen kann. Was machen die? Buchen nochmal für ein ganzes Jahr ab. Sauber. Früher hätt ich gesagt: ach lass es...
Nö, das will ich jetzt nicht. Also reklamiert und das Geld ist wieder aufm Konto.

Dann hab ich ein Buch gebraucht bestellt. Beschreibung:  Gut.
Es kam ein zerfleddertes Buch mit vielen Unterstreichungen und Anmerkungen. Nö, dafür zahl ich doch keine 15,-. In freundlichen Ton die angeschrieben und ohne mucks wurden sofort 5,- zurückgebucht (nach vorheriger Frage ob das okay sei).

Außerdem hab ich beim großen e-Auktionshaus nach einem neuen Fleckerlteppich für die Küche geschaut. Und da fand ich ein sehr gutes Angebot. 2 Teppiche für den Preis, wo andere nur 1 verschicken. Also bestellt. Kam auch nur einer an. Hm blöd. Die angeschrieben. Keine Reaktion. Erst hab ich mir noch gedacht, naja woanders hätt ich für den Preis auch nur einen Teppich bekommen, aber hej...wenn die das so schreiben..also: Nach 4 Wochen dann negative Bewertung abgegeben und e**y eingeschalten.
und schoooon kam eine Antwort...ja war ein Tippfehler, aber selbstverständlich bekäme ich noch den 2. Teppich und ob ich dann die negative Bewertung zurücknähme. Klar, denn dann ist es ja so wie beschrieben.
Freu ich mich sehr, weil ein Teppich schon arg wenig ist.

Tja und heute morgen dann ein Angebot eines lieben Freundes, ob ich das Wochenende mit nach Österreich will.
Früher hätt ich gesagt: ok, dann ist das wohl ein größerer Plan (von meiner höheren Macht), dass ich nicht in den bayrischen Wald soll, sondern nach Österreich.
Aber wenn ich so in mich lausche...is die Realität einfach eine andere. Das *magische denken* kann auch ein Zeichen von Abgehobenheit/Realitätsferne sein.
Ich wurschtel vor mich allein hin, zurückgezogen in meinen bekannten 4 Wänden und klopf mir jetzt erstmal eine Kokosnuß auf ;)

PS: Und da ich ja zu Frustkäufen neige, habe ich gestern und heute morgen dann überlegt, dass wenn ich schon was kaufen will, dann doch etwas, was ich wirklich brauch. So gab es ein schnödes Spannbettlaken und nen neuen Bikini. Werd mir das für die Zukunft merken.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Angeschlagen

Naja leider hält so ein Hoch selten an,
und so bin ich wieder in den Keller gerasselt.

Ich vertrage einfach keinen Streß, bzw. brauche ich lange Erholungszeiten. So habe ich es mir eben vorgenommen:
Montag arbeiten
Dienstag frei
Mittwoch einkaufen, Haushalt und/oder was mit jemand anderem ausmachen
Donnerstag frei
Freitag Sport und/oder was mit jemand machen.
Wochenende frei.

Gestern Dienstag hab ich was ausgemacht. So bekam ich Besuch (is ja auch immer Streß zusätzlich), eigentlich wollte ich das Treffen nicht, aber da wir das schon solange rumschieben, dacht ich mir: dann hast es hinter dir.
Gar nicht gut. War heute fast nur am schlafen.
So wurde mir klar, dass der neue Sport-Kurs, der am Dienstag stattfindet, nicht geht.
Den anderen den ich mir aussuchte, ist leider voll, ich käme auf die Warteliste.
Na gut, dann ein ander Mal, dann kann ich dafür öfters schwimmen.

Heute nachmittag wurde mir das Auto für meinen Urlaub gecancelt. Das ist sehr doof. Denn nun ein neues suchen, dafür hab ich keine Kraft.
Nach langem hin und her habe ich mich entschieden, das Ganze komplett  zu verschieben.
Es fühlt sich schrecklich an. Soviel muss ich derzeit absagen.
Vielleicht sollte ich einfach mal nix mehr ausmachen, aber das wiederum macht mir auch Druck *ich müsse doch*.
Vor allem weil noch so viel auf der Warteliste steht....

Ich muss gar nix, außer um mich kümmern (haha immer noch Lernaufgabe).
Auch der heutige Traum war sehr deutlich: Ich setzte ein sehr kleines Kind in die Maxi Cosi und ich fühlte und hörte (das Kind sprach nicht wirklich) dass ich mich beeilen solle (Kind anschnallen und losfahren) denn es müsse doch in die Arbeit.
Alles klar, Kleinkind geht arbeiten.

So hab ich mir meinen Kind-teil in mir angesehen...konnte den Druck und die Trauer die hochkam schwer in der Wohnung sitzend aushalten und so ging ich heulend in die Felder und war über 1 Stunde unterwegs.
Werd ich mich weiter drum kümmern.....

Montag, 9. Februar 2015

Wohlfühltach

Es ist Montag.
Es ist grau in grau draußen. Und kalt. Und sehr windig.
Ich arbeite immer montags.
Und hatte heute super Laune. :-)

Ich bin schon so herrlich entspannt (hab 9 Std. sehr tief geschlafen--letzteres is sehr selten) und leicht und einfach erholt aufgewacht.
Schön, dass das zu-mir-zurückkehren inzwischen so schnell geht und es mir auch quasi sofort besser geht!
So ging alles locker leicht von der Hand.

Während der Bahnfahrt dachte ich an A. und M. zwei Männern mit denen ich zur Zeit mehr Kontakt habe. Wir kennen uns schon einige Monate.
Beide sind sich sehr ähnlich: Wochentags Anzugträger und die hab ich immer gemeiden mit einer Mischung aus Verachtung und Angst. Aber die zwei haben kein aufgeblasenes Ego und bilden sich auch nix auf ihre sehr gut bezahlten Jobs ein.
Sie sehen mich auf Augenhöhe. Außerdem sehen beide im Anzug einfach *hach* aus!
Und dann sind auch beide sehr höflich, sehr freundlich und einfach liebevoll ohne zu schleimig zu sein oder um damit irgendwas zu bekommen.
Echte Gentlemans ;)
Sie tun das selbstverständlich aus Respekt. Dieses Gefühl der Würde genieße ich sehr.
Außerdem sind beide sehr humorvoll, sportlich und in gewissen Bereichen etwas unkonventionell.
Sie tun mir gut, ich freue mich immer wenn ich sie sehe (die zwei kennen sich nicht) und natürlich habe ich auch nichts dagegen, wenn sie mich an ihrem Luxus teilhaben lassen, aber der steht sowieso eher im Hintergrund...es gibt wichtigeres als Geld:
Lachen, sich ausprobieren, Neues kennenlernen, interessante Gespräche, Nähe genießen, zusammen schönes erleben, Toleranz erfahren und selbst leben...

Jetzt muss ich noch einkaufen und meine Wohnung etwas auf Vordermann bringen...dabei denk ich weiter an die zwei..es ist einfach schön, sie sind eine Bereicherung in meinem Leben und das werd ich ihnen auch mal sagen.

Sonntag, 8. Februar 2015

Mit sich in Kontakt sein


Ich bin zu wenig mit mir im Kontakt.
Bin zu oft in Gedanken und auch energetisch bei den anderen.

Dann werde ich krank. 
Und müde. So unendlich müde, weil ich so viel Kraft verbrauche und nirgends auftanke.
Mit mir in Kontakt sein heißt, zu spüren was ich will.
Eine heiße Dusche? Ein Tee? Welcher? Wo trinken? Wie mag ich meine Haare tragen...usw...Minischritte.

Aber sobald ich diesem nachfühlen nachgehe, geht es mir viel besser.
Gestern kam heraus, dass ich gerne was aussortieren will, also räumte ich grob den Keller auf (da stell ich oft Sachen einfach nur rein) brachte eine Menge Kartons weg. Durchforstete dann meinen Unterlageordner und schmiß fast die Hälfte raus. Schreiben die keiner mehr braucht.
Und so fand ich hier und da in der ganzen Wohnungen Kleinigkeiten die weg konnten. Das tat gut!

Ich habe mir vorgenommen, dass der Dienstag, der Donnerstag und das Wochenende mir gehören. Keine Termine ausmachen. Und ich da nachspüre, was ich machen will. Nicht muss, denn natürlich meint da  ein Nörgler, dass ich die Wäsche waschen muss, den Boden saugen usw.
Eigentlich habe ich mir das schon Anfang Januar vorgenommen und dann kamen lauter "Ausnahmen".
Ja ich tu mir schwer, mir selber Grenzen zu setzen.

So und jetzt setz ich mich nochmal auf den Boden und spüre nach, wonach mir jetzt ist. Dabei wäre es soooo verlockend, jetzt einfach weiter am Pc rumzusitzen und nur so die Zeit zu verplempern....

Und hier hab ich noch was für Euch von Luisa Francia:

 Stell Dich aufrecht hin, die Beine hüftbreit auseinander, hebe die Schulter an und lass sie locker wieder fallen. Idealerweise lässt du den Unterkiefer gleich mithängen. Lockere Schulter tragen leichter schwere Lasten...oder man kann mit dieser Übung die schweren Bürden wieder abschütteln.

Beuge den Kopf sachte nach rechts und küsse deine Schulter. Dann beuge den Kopf sanft nach links und küsse auch diese Schulter. Deine Schulter freuen sich und die Küsserei führt dazu dass dein Schulterbereich gelockert wird. (sich selber auf die Schultern klopfen tut ja schon gut, aber küssen ist einfach nur wooooow.)
Hole tief Luft, denke an all den Ärger und die Schwierigkeiten die dich gerade belasten und dann lässt du all das mit der gesamten Luft und einem Seufzen, Schrei, Stöhnen wieder hinaus.

Samstag, 7. Februar 2015

Die kleine Depression....

...schaut schon seit längerer Zeit wieder öfter vorbei.
Ich muss jetzt nur drauf achten, dass es keine größere wird. So wie früher, da hab ich es immer erst dann gemerkt das es mir schlecht geht, wenn wirklich gar nichts mehr ging.
 Ich war von mir selbst so weit entfernt, wie die Erde vom Mond.
Auch deswegen ist es erklärbar, dass ich  5 Jahre in meinem persönlichen Gruseljob gearbeitet habe. Im Kindergarten. Das hat zu mir gepaßt wie Stöckelschuhe zum Pferd.

Der Vergleich ist mir eingefallen, weil ich heute von einem Pferd geträumt habe, das immer wieder auf ihr Fohlen losging, es biss, schüttelte und herumschleifte. Zwischendrin konnte ich das Kleine mal anfassen...an der Stirn...das getrocknete Blut auf meinen Handschuhen... ich konnte es auch kurz von der Mutter in Sicherheit bringen, aber später lag das Fohlen (tot?) im selben Stall wie auch die Mutter.
Is klar, dass bei hoher Anspannung meine alte Geschichte wieder hochklappt.
Zumal mir eine weitere Geschichte einfiel...dass mein Vater, als er noch in einer Zweizimmerbude lebte meine Schwester selbstverständlich aufnahm, als diese ihren Mann in flagranti zuhause (!) mit einer anderen erwischte.
So lebten sie einige Wochen. Bis meine Schwester doch wieder zu ihm ging.

Als ich mal keine Bleibe mehr hatte, nahm mich mein Vater nicht zuhause auf. Da hatte er aber ein großes 4 Zimmerhaus und genügend Platz. Die Tage fiel mir ein warum: Alle waren damals empört, dass sich klein Regenfrau was traut, was sich sonst niemand traute: Einfach mal was verrücktes tun, was lebendiges, ausgefallenes, etwas was MIR Freude machte und nicht den anderen diente: ohne Familie  mal ein paar Monate durch Europa tingeln. War durch blöde Umstände und Unglück leider nach 6 Wochen schon wieder vorbei.
Ich brauchte nur kurzzeitig Unterschlupf, doch mein Vater verweigerte ihn mir. Ich stand ihm ja die 6 Wochen nicht zur Verfügung, ich war selbstständig, eigensinnig und hörte nicht auf ihn.
Er war beleidigt.
Dafür sollte ich bestraft werden und selber schauen, wie ich klar kam.
In der Zeit holte er mich auch nicht ab, als ich mal den Bus verpasste, es hatte über minus 10 und es war kurz vor 22h. So schnell würde da auch kein Bus mehr fahren.
Tja auch da war ich eben selber schuld. Hätt ich nicht die Flausen mit der Tour gehabt...und wäre schön brav zuhause geblieben und getan was man von mir erwartete, wär mir das nicht passiert.

Jaja bedingungslose Liebe...wenn das Kind in Schwierigkeiten ist...und wie oft säuselte mein Vater...Kind sag was wenn du was brauchst...red mit mir!
Ohmann...dass ich mit der falschen Socke überhaupt noch Kontakt habe...

Und weiter gings heut nacht mit den Alpträumen: Natürlich vom Kindergarten...Dieser Widerwillen gegenüber dem Lärm und der Langeweile, blöden Kollegen...gleichzeitig Überforderung und Unterforderung...und ganz viele kindliche Teile die auch noch mitsprachen.

Oh ne.... ich geh wieder ns Bett mit Kaffee und schnapp mir ein Buch vom Stapel:
Ufer der Verlorenen. 
Scheint genau das richtige zu sein.

PS:
Letztens entdeckt:
Kindheitstraumata beeinflussen Gesundheit ein Leben lang,
hier zu lesen:
 http://www.msn.com/de-de/gesundheit/healthconditions/kindheitstraumata-beeinflussen-gesundheit-ein-leben-lang/ar-AA8VT2l?ocid=mailsignoutmd

Zitat:
Dazu gehören etwa vernachlässigte Kinder und solche, bei denen ein Elternteil Alkoholiker oder inhaftiert ist, aber auch Mädchen und Jungen, deren Eltern sich trennten oder bei denen ein Elternteil an einer seelischen Erkrankung litt.

Ich darf mal höhnisch lachen und erzählen wie das so bei uns war?
Beide Elternteile würde ich als seelisch krank beurteilen, weswegen meine Mutter das trinken anfing und mein Vater gut 15 Jahre so gut wie nie das Haus verließ (von Arbeit brauchen wir ja gar nicht reden).
Aufgrund dessen wurde ich natürlich stark vernachlässigt, die zwei kamen ja nicht mal mit sich selber klar. Wir Kinder wurden für ihre Bedürfnisse benutzt. Nach 14 Ehejahren trennten sie sich, ich war zwölf.
So dann fehlt ja nur noch die Haft....
Naaaaaa nicht ganz, ich hatte von meinem 15,-18. Lebensjahr Briefkontakt zu einem Bankräuber, der noch inhaftiert war.
Dann is ja alles gut.

Freitag, 6. Februar 2015

Spooooort

Is klar, dass mit freier Nase auch der Sport leichter/besser geht und somit gleich noch mehr Spaß macht.
Zumal wir heute anscheinend alle in Faschingsclownlaune waren und unglaublich viel gelacht/gekichert haben.
Eiderdaus tat das gut ;)

Und schon ist der Pilateskurs auch wieder rum. Also einmal noch, aber da ich da nicht kann, darf ich zu einer anderen Stunde ausweichen.
Von 16 Terminen konnte ich 4 mal nicht.
Das ist für mich ein Superschnitt, nachdem ich oft bei so angemeldeten Kursen (egal ob Sport oder anderes) gern nur 1-2x hinging und dann nie wieder.
Aber das hab ich u.a. aus der langen Therapie mitgenommen: Ich schau nun genauer hin: was macht es schwierig, warum wollt ich nicht mehr hingehen, welche Gefühle sind da, welche Gedanken/Befürchtungen und dann schauen wie ich damit umgehen kann.

Somit gab es wenig soziale Ängste, kein allzu verkrampftes-perfekts trainieren, wenig Abwertung wenn ich es mir leichter machte und schon gar nicht wenn ich nicht hingehen konnte. Das wäre immer eine weitere Überforderung gewesen und somit pures Gift für mich.
Außerdem haben viele andere auch immer mal wieder gefehlt -- das ist nunmal so.

Auf gehts in den neuen Kurs Barre workout. JUHUUUU :-)

Donnerstag, 5. Februar 2015

Schnauze voll

Schon vor längerer Zeit wurde ja beim Schlafscreening festgestellt, dass ich nachts (und wahrscheinlich tagsüber auch) zuwenig Luft durch die Nase bekomme.

Daraufhin wurde ich zum Hals-Nasen-Ohrenarzt geschickt, um nachschauen zu lassen ob es Polypen gäbe oder ne schiefe Nasenscheidewand oder sonstiges was stören könnte.

Der Doc sprühte mir zu Anfang der Untersuchung etwas in die Nase, damit die Schleimhaut abschwillt und er alles gut sehen kann.
Daraufhin bekam ich (logischerweise) super Luft.
Jetzt...nach langer langer Zeit fiel mir ein...dass DAS vielleicht schon das Problem war: Ständig geschwollene Nasenschleimhaut.
Sonst fand er nämlich nix.
Und wenn das schleichend anfängt (wie auch mein Asthma) merkt man das lange nicht.

Also nahm ich jetzt zum Test mal 3 Tage Nasenspray. WOOOW was für ein Unterschied! Ich konnte frei atmen! Und tief so richtig gut in den Bauch! Was ja sehr entspannend ist.

Natürlich weiß ich, dass das nicht der Hit ist, das Zeug ständig zu nehmen. Macht süchtig und alles noch mehr kaputt. Außerdem bekämpft es ja nicht die Ursache, sondern nur das Symptom.

 Und sehr trocken sei meine Nase, meinte der Doc noch...hm dacht ich mir...das Kokosfett das eh im Bad steht für Deo und Creme, schmier ich mir einfach in die Nase.
 Was woll ich sagen: Frei frei frei !!!
Freie Fahrt für frische Luft! Ha! Is das genial.

Und abends gibts derzeit Nasenpflaster, die die Nasenflügel mehr anheben für 30% bessere Luftzufuhr. Sind zwar sauteuer, aber ich teste jetzt einfach mal. Der Unterschied ist auch hier deutlich zu spüren!

Manchmal kanns so einfach sein.

Seit Sonntag

Nur ich allein...mit Buch und vielem Essen, ein wenig stricken, ein wenig Interviews hören und ganz viel schlafen.
Mit keinem reden, keinen sehen und nichts tun müssen.

Ich glaub ich muss die Reißleine ziehen...den Urlaub verschieben...jede kleinste Aufregung gibt gerade Kopfdruck, extreme Mattigkeit, fiebriges Gefühl.
Mein Körper (und meine Seele) ächzen aus dem letzte Loch: Stooop!!!

Alles zu viel. Nix müssen. Keine Termine.
Nur das allerwichtigste: einkaufen, essen, kochen, duschen, schlafen, Gedanken sortieren und hoffentlich Montag arbeiten gehen können.

Ansonsten verkrümeln. Welt aussperren. Mich in andere Welten hineinversinken.
Das Buch "GEHEN" von T. Espedal kam genau richtig. Sein Erzählstil tröpfelt so vor sich hin, es passiert wenig aufregendes, dafür erfährt man einiges von anderen Schriftstellern und Dichtern, welche die auch viel gingen (und viel tranken), was das gehen mit einem mache, es ist eine Kritik an sinnlosem Konsum und dem überschwemmenden Kapitalismus. Es ist ein Loblied auf den Müßiggangs und aufs flanieren. Ohne Effizienzgedanken und "wie man zu sein habe". Der Protagonist IST einfach.
Gedanken über das Leben, schöne Naturbeschreibungen und ein wenig Humor bereichern den Roman.

Ich möchte derzeit nur Bücher in Ichform lesen, die über etwas berichten. "GEHEN" ist ein Roman, demnächst kommt ein echter Erfahrungsbericht dran, wie ein Mann ein Jahr lang nix kauft. Ich freu mich.
Ab unter die Decke und in einem Buch versinken.
DAS macht mich glücklich :)

PS: Schön war auch, dass ich heut nacht von Elyas M'Barek geträumt habe, den ich ja schon sehr schnuckelig finde...und mein Unterbewußtsein is ja clever...denn er spielt demnächst in Traumfrauen mit...ich als Frau träumte schonmal...hachja ;)

Montag, 2. Februar 2015

Darf ich vorstellen...

mein neuer Schutzengel Lucia:


An diesem Bastelset konnte ich nicht vorbei gehen (zumal es von 9,99€ auf 3,- runtergesetzt war).
Es war weniger ein haben wollen, sondern so ein stimmiges Gefühl, dass dieser Engel derzeit gut zu mir paßt.
Und so habe ich gestern ganz meditativ gebastelt. Natürlich anders als vorgeschrieben, denn ganz in weiß mit braven Haaren war mir zu langweilig, ich mag es eher bunt mit goldenen Dreadlocks ;)

Und sonst so?
Fühl mich kränklich, geh wieder ins Bett statt arbeiten.
Und ich hab gestern noch das neue VHS-Programm durchgeblättert und mir für den April ein Wohlfühlwochenende zusammengestellt, in dem es um Entgiftung, Yoga, Entspannung und Selbstmassage geht. Freu mich schon!

Sonntag, 1. Februar 2015

Suche was

So zuallererst eine Frage an Euch.
Ich suche einen Film.
Letztens sah ich den Trailer und hab mir den Titel nicht gemerkt.
Es geht um einen Mann, der all sein Hab und Gut in einen gemieteten Raum bringt und jeden Tag sich nur 1 Teil holen darf.
Es geht um die derzeit überall herumschwirrende Frage:
Was brauche ich wirklich?
Vielleicht weiß ja jemand wie der Film heißt und ist so nett mir einen Kommentar zu hinterlassen :)

Ansonsten heißt es wieder: Verkrümeln.
Endlich mal wieder ein Buch gefunden das ich nur für Nahrungsaufnahme, Schlaf und Körperpflege aus der Hand lege.
Heißt:

Gehen oder die Kunst ein wildes und poetisches Leben zu führen.

Herrlich melancholisch und philosophisch mit der Komponente des *aussteigens* verknüpft...genau mein Ding.

Ab mit Teetasse und Buch wieder ins Bett. Leider verziehen sich hier grad die düsteren Wolken und die Sonne kommt raus. Für so ein Buch und für so eine Gemütslage an einem Sonntag brauch ich Regen, Finsternis und von mir aus auch Wind. Kalt ist es ja schonmal.

Was stellt ihr so an?