Freitag, 26. Dezember 2014

Es hat geschneit

Alles schön weiß überzuckert...wie schön, darf gerne noch mehr werden :-)

Und so kann Weihnachtsdeko auch aussehen.
Einen Stengel mit 4 Amarylisblüten verziert mit Kieferzweig und Golddeko bekam ich vor über 1 Woche geschenkt, sie hielt sich lange. Und die Rosenblätter stammen aus dem bunten Blumestrauß den D. mir anfangs der Woche klammheimlich in den Briefkasten steckte.
Dafür fuhr er gesamt 80km. Schon süß. :-)


Das Buch (Die Macht der Introvertierten) beleuchtet wirklich alles.
Auch Partnerkonstellationen der verschiedenen Temperamente und natürlich Familienkonstellationen.

Mir wurde bewußt, dass meine Mutter und Schwester (die sich immer sehr gut miteinander verstanden) sehr extrovertiert sind.
Die es nicht verstehen konnten, wenn ich bei jedem Bierzelt, Kinderfasching, Sommerfest vor Überreizung heulte. Ich war nur bockig, hieß es.

Mein Vater ist ein introvertierter mit linksdominierender Gehirnhälte.
Den sah man oft alte Radios auseinander-und wieder zusammen bauen. Überhaupt Technik, die hatte es ihm angetan. Mathematik und sich mit Anfang 40 Englisch mehr oder weniger selbst beizubringen: Kein Problem.
Letztens sagte ich noch so: Mein Vater wohnt seit über 60 Jahren in einem kleinen Dorf und hat es nicht geschafft, Kontakte zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen.
Heute is mir klar: Er wollte das wahrscheinlich nicht.

Tja und dann war da noch ich, auch introvertiert, deswegen komm ich relativ gut mit meinem Vater klar (jedenfalls hab ich es immer sehr genossen, wenn meine Schwester und Mutter für ein paar Tage zu deren Eltern fuhren. Dann war alles schön ruhig und ging langsamer vonstatten).
Aber eben sehr mit Gefühlen beschäftigt, sehr kreativ, sehr intuitiv (mir hat man oft nicht geglaubt, wenn ich etwas sah/merkte, was dann tatsächlich so war) und gerne ein Beobachter. Da fühlt man sich schon mal gemustert, nicht so angenehm und aus dieser Beobachtungsrolle bekam ich eine gute Menschenkenntnis und konnte Zusammenhänge/Wahrheiten erkennen...und sprach diese aus. War auch nicht recht, weil auch das für die Beteiligten oft unangenehm war.
Jedenfalls war ich in deren Augen komisch. Und so wurde ich gemobbt. Was man nicht kennt, macht angst.

In dem Buch werden viele Beispiele aufgezeigt und oft muss ich kichern, vor lauter mich darin wiederfinden.

Jetzt werd ich mir mal die weiße Pracht aus nächster Nähe anschauen :-)

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