Sonntag, 30. November 2014

Ohne Titel

Mit D. zu reden ist schwierig.
Also ich mein über emotionale Dinge.
Was empfindest du für mich, was ich für dich, was stellst du dir vor, was wünscht du dir...solche Sachen.
Er weicht aus, stellt Fragen zu denen ich ihm schon längst eine Antwort gab, er wiederum gibt schwammige Antworten.
Mir scheint seine Mauern sind noch dicker als meine.
Hätt ich nicht gedacht, dass ich so einen Menschen treffe.
Wir tasten uns vorwärts.

Und sonst so?
der Advent ist da.
Hab meine 2x10m Lichterschlange gut angebracht
und auch sonst ein wenig dekoriert.


Dann fehlt nur noch der Special-Glühwein (Tee mit kandierten Mandelgeschmack und Apfel-Pflaumesaft, sowie Honig, zum Abend kommt dann vielleicht noch ein Wein dazu)
und natürlich Lebkuchen
und Duftkerze
und schöne Musik.

Laßt es Euch gut gehen!

Donnerstag, 27. November 2014

Melancholisch

Heute eher in nachdenklicher und stillen Stimmung.

Seit 2 Tagen lag das Buch
*Bis hierher und nicht weiter* 
auf meinem Tisch und ich hab es nur beäugt.
Dann habe ich heute 3 Seiten drin gelesen und PUH das wird so ein klassisches "Arbeitsbuch" für mich. Mit viel nachdenken, aufschreiben, erkennen.
Darauf freue ich mich. Denn es ist für mich dann immer ein inneres weiter entwickeln.
In dem Buch geht es um Abgrenzung, sich zentrieren und gut für sich sorgen.
Die letzten Jahre war das schon immer Thema, aber da ging es eher um die äußeren Grenzen, als um die inneren.
Und seit ich das Wort Selbstbegrenzung las, lasse ich es mir auf der Zunge zergehen, schiebe es von rechts nach links, kaue drauf rum oder spiel damit.
Ja, um meine inneren Grenzen, mein mich selbst begrenzen...darum steht es nicht gut. Ganz und gar nicht.
Morgen gibts nur den Sport und dann les ich weiter...und das ganze Wochenende durch :-)

Dann war ich heut bei D.
Nachdem ich ihm ja vor paar Tagen gesagt habe, dass ich nicht so der klassische Beziehungstyp bin, war er heute sehr zurückhaltend und gar nicht begeistert, als ich mich rankuschelte.
Nicht liiert zu sein und trotzdem mal kuscheln/knutschen ist für ihn anscheinend keine Option.
Ich weiß ja, dass er mich mag. Und so ist klar, er empfindet mehr, als nur das körperliche, denn sonst hätte er sich ja anders verhalten.
Sein Rückzug erstaunte mich, machte mich auch traurig und noch stiller und auch nachdenklich.
Denn es ist neu für mich, dass ein Mann NEIN sagt.
Tja da hat er mir seine Grenze gezeigt :)

Als ich daheim war, fand ich Post von meinem Vater vor.
Meine Cousine (ich kenne sie gar nicht richtig) liegt im Koma.
Wurde von einem Auto angefahren, schwere Kopfverletzung, Fahrer ist geflüchtet (und doch gefasst worden).
Das ist übel und macht mir wieder bewußt, wie sehr man die guten und schönen Tage genießen sollte.
Ich denke nun auch eher an meinen Onkel, der in meiner Kindheit eine sehr präsente Person war.

Mittwoch, 26. November 2014

Rock me

Ich bin ja kein Rockfan.
Hör lieber Hosen,
äh nein, ich zieh lieber Hosen an.

Aber seit ein paar Wochen gelüstet es mich nach einem knielangen Cordrock mit blickdichter, farbiger Strumpfhose (und dazu entweder meine Badgirl-Stiefel in rotem Samt oder die schwarzen Lackstiefel)
Joah dacht ich so...wenn mir mal einer übern Weg läuft, nehm ich ihn...
Und das tat er heut.
In der Kleiderkammer.
In schwarz.
Für 0,- Euro.
Das Plastikschild war noch dran.
Nagelneu!
Paßt wie angegossen.
Ich bin platt :-)

Und dazu noch ein ganz hauchdünnes Jäckchen auch in schwarz, sehr elegant...is ja auch nie verkehrt...

Jetzt muss ich mir bald was suchen, wo ich das ausführen kann :-)))

Dienstag, 25. November 2014

Heute so

Heute war der Tag der Verspätungen.
Nicht ich. Die anderen. Ich durft nur warten und mich dabei auf die Entspannung und Atmung konzentrieren :)

Arbeit war anstrengend, aber auch lustig.
Weiter zur GeldBank, danach auf der ParkBank nen Kaffe genossen.
Danach mit bestfriend Spaßfotos gemacht, Käsespatzen gegessen, geplaudert, gelacht, umarmt...

Heimgekommen,
von langjähriger Brieffreundin noch aus der Schulzeit Post vorgefunden:
Mein zweiter Adventskalender.
Hammer.
Ich freu mich so sehr, denn der ist im Stil von Hundertwasser...
i love it :-*

Was hat mir der heutige Tag gebracht?
Eine Erkenntnis, oder eher ein Vorhaben:
Ich möchte nächstes Jahr gerne mehr flanieren und Leute beobachten.
Das tat heute so gut.
10 Minuten pure Entspannung.

Jetzt aber: Tee, Füße hoch, nachgenießen....

Montag, 24. November 2014

und der Tach is noch nich mal rum....

Uff,
da heißt es: gut haushalten mit den Kräften....

Erstmal 1,5Std. beim Zahnarzt...spritzen, Abdrücke machen, rumschleifen, messen, Abdrücke, da ein Gefuchtel, da ein Gedrücke....ganz schön anstrengend.
Wenigstens schmerzlos und alles so wie es laufen soll.
Allerdings immer wieder kurze Panik, wenn der Luftstrom in die Nase bläst, oder man vor lauter Arme, Oberkörper nix mehr sieht, oder zuviel Speichel usw...einfach anstrengend, wenn da was an mir gemacht wird.
Gibt heute abend noch eine Wärmflasche in den Nacken.
Jetzt hab ich ne provisorische Brücke, die sich sehr komisch anfühlt...in 2 Wochen gibts dann die richtige.

Ziemlich verspannt daheim angekommen, seh ich ein Päckchen meiner liebsten Freundin im Briefkasten.
Ein ganz toller Adventskalender!!! Welch Freude!! Welch Balsam für die Seele...so schön und so lieb...bin sehr gerührt.
Dazu ein Herz mit meinem Namen und darunter: Bei Wunsch und Bedürfnis nach Kontakt wähle 0162......
Das find ich ganz besonders achtsam, weil sie weiß wie schwer ich mich tue mit dem *in Kontakt gehen*, wenn ich mal (dann endlich) den Telefonhörer in der Hand hab, ist die Hürde genommen.

Kaum davon erholt, eine SMS einer Mailfreundin, die seit vielen Jahren so erschöpft ist, dass sie nur noch im Bett liegen kann. In den letzten Wochen war es immer recht dramatisch, sie verlor immer mehr an Gewicht und keiner wußte warum, schlechte Leberwerte usw....
sie war seit Jahren nicht mehr außer Haus und sieht seit Jahren nur ihre Eltern die sie versorgen und manchmal den Hausarzt.
Nun liegt sie im Krankenhaus, was sie nie wollte, wegen extremer Panik usw.
Ehrlich gesagt ich bin ein wenig froh, vielleicht kann sie doch noch gerettet werden...auch wenn sie jetzt erstmal zwangsernährt werden muss.

Ganz schön viel Gefühle für so einen Vormittag.
Deswegen gibts jetz Pause und dann ein Spaziergang zur Bücherei und Post.

Und morgen gönn ich mir nach der Arbeit nochmal Essen gehen mit bestfriend und ein wenig Blödsinn machen :)

Nachtrag:
Habe ein Weihnachtstiramisu kreirt.
Man nehme:

Schmand und Mascarpone (letzteres fand ich nich, da nahm ich Quark, is aber zu säuerlich.)
Vermisch das alles schön glatt mit (Vanille-)Zucker.

In einer anderen Schüssel vermengst Du:
zerbrochene Gewürzspekulatius (oder auch Mandelspekulatius)
reibst deine Lieblingsschoki drüber
und verbröselst auch ein wenig Marzipan
je nachdem was mehr rausschmecken soll, davon halt mehr,
der Gewürzspekulatius ist schon sehr geschmackvoll, da weniger nehmen
dies übergieß mit heißem Kaffe (auch Milchkaffe) und zermansch es schön.
Gut wär wohl auch ein paar Tropfen Rum oder so, hatte ich nicht da.
Nun gieße etwas weiße Creme in das Schälchen, dann die braune Pampe, dann wieder weiße Creme als Abschluß, oben drüber noch Kakao gepudert oder ne Kirsche drauf oder was ihr halt grad da habt (gut Karotten passen vielleicht weniger...)

Bissl in Kühlschrank und dann: LECKER!!!!

Sonntag, 23. November 2014

Das erschöpfte Selbst

Völliger Knock-out
zu lange wider der Natur gelebt
die extrovertierte Seite wollte halt auch mal raus,
schwitzen, Herzrasen, Magengrummeln, Schwindel, Kopfweh,
nur mal kurz ums Haus an die Luft = schon zuviel,
wieder völlig erschöpft ins Bett fallend,
wilde Träume,
schlechtes Gewissen,
Druck,
zum Glück Nebelwetter und Stille draußen,
jeder Reiz ist zu viel,
eine Idee reift in mir, wo ich langfristig mal hinziehen möchte,
gucke kurz im Netz nach,
könnte machbar sein,
stelle mir vor wie es sein könnte,
phantasiere...
und es tut mir gut.
Ein Halm an den ich mich klammere...

Dienstag, 18. November 2014

Lebensgestaltung

Heute morgen mit einer Frage aufgewacht:

Was brauche ich für diesen Tag?
(damit es mir gut geht)

Und es kam recht schnell die Antwort:
Heitere Gelassenheit, ein inneres loslassen.

Hat auch gut geklappt ;)
Ich durfte eine Probestunde im barre workout mitmachen.
Also Übungen an/mit der Balettstange.
Gefiel mir gut, es war insgesamt ruhiger, dafür mit mehr Wiederholungen und nicht so kompliziert/chaotisch wie ich das manchmal beim Pilates empfinde.
Das meiste fand dann doch am Platz/auf der Matte statt, was ich doof fand.
Trotzdem hat es Spaß  gemacht..mal wieder was Neues ausprobieren :)
(bin gespannt was mir morgen alles weh tut).

Dann hab ich noch was gefunden, was mir gefällt:

Es macht uns nicht glücklich, das perfekte Leben anzustreben - weil es von vornherein Unzufriedenheit in sich trägt. Der Auftrag für die kommenden Jahre lautet, zu machen was machbar ist und zu akzeptieren was nicht machbar ist.
(Auszug aus einer Rede von Trendforschern)

Nachdem ich wieder aktiver bin und etwas mehr machen kann, schau ich natürlich wie es weitergehen soll und da setze ich mich gern unter Druck:
Es muss das Beste sein, perfekt und von allen anerkannt.
Boah wie anstrengend. Warum mache ich es mir immer so schwer?

Es darf doch auch angenehm und auf eine leichte Weise sein...der Job, die Hobbys, mein So-sein.

Einatmen - Schultern fallen lassen - lächeln.

Montag, 17. November 2014

Spruch

Heut gelesen:

Ich tue alles ganz langsam,
ruhig und gelassen,
konzentriert und fokussiert,
eines nach dem anderen,
in genau der Zei,t die es braucht.

Also ich merke schon, wie oft ich hektisch bin, obwohl überhaupt kein Anlass dazu besteht.
Ich werd mir die Zeilen schön auf Papier schreiben und aufhängen
und möglichst jeden Tag laut lesen.

Und auch (mal wieder) gefunden:

Hinfallen - aufstehen - Krone richten - weitergehen.

Sonntag, 16. November 2014

Heilsames gehen

Ich freu mich so, dass meine Spaziergänge wieder möglich sind.
Mal kurze, mal lange.
Heute früh ein langer. Über 2 Std.
Einfach laufen.
Und die Gedanken laufen auch und drehen sich nicht mehr im Kreis.
Die Gleimäßigkeit beruhigt.
Der ganze Körper ist in Bewegung und wird gut durchblutet.
Es ist leise und kostet nix.
Überall möglich. Einfach losgehen.
Die Atmung wird lanngsam und tief.
Gehen ist das ursprünglichste Fortbewegungsmittel für uns Menschen.
Und das merkt man.
Es tut gut.
Vor allem wenn es durch die Natur geht.
Voebei an sich wiegenden Bäumen, durch weite Felder, einen Schotterweg entlang oder über die Wiese.
Der Wind sauste um mich herum, ein paar Regentropfen waren auch dabei. Egal.
Aufatmen.
Zur Ruhe kommen.
Stille werden.
Freude am sich bewegen.
Dankbarkeit auch.

Samstag, 15. November 2014

Druck

Seit Wochen habe ich einen niedrigen Blutdruck. Sehr niedrig. Sodass mir oft schwindlich/schlecht wird.

Es bedrückt mich etwas, ich weiß das, kann aber mit keinem den ich kenne drüber reden.
Große Angst vor Verurteilung.
Ich drücke meine Bedürfnisse/Gefühle weg.
Ich fühle mich niedergedrückt.

So hab ich endlich, nach langem ringen die Seelsorge angerufen.
Ich konnte mit der Frau reden.
Der Druck ist etwas gewichen.
Mir wurde klar, dass es mit meiner Selbstfürsorge mal wieder sehr schlecht bestellt ist.
Die anderen sind wichtiger.
Coabhängigkeit.
Eine nichtstoffliche Sucht ist fast noch schlimmer als eine stoffliche.
Und eine Sucht mit etwas was man ja grundsätzllich braucht (Beziehungen, Essen) ist noch komplizierter, weil man das Suchtmittel nicht einfach weglassen kann.

Ganz schön happig.
Ich werd mich mal um mich kümmern....

Freitag, 14. November 2014

Aufwühlend

D. war mal wieder da, was mir zwar etwas zuviel war, aber ich wollt ihn auch mal wieder sehn. Die DVD die wir sehen wollten, ging nicht, fand ich sehr ärgerlich...
also haben wir geplaudert, er bei Wein, ich bei Bier.
irgendwann tschüß gesagt, ich gleich ins Bett geflogen und da kam noch ne SMS:
"Du Regenfrau, kann ich bei Dir pennen, glaub hab zuviel Rotwein erwischt."
Oh ne...das geht gar nicht und schon gar ncht so spontan, aber wenn der jetzt so heimfährt (über 30km) und der nen Unfall baut...und hin und her...die Gedanken rasten, das Herz dazu.
Schwer wurde es, letzteres und ich musste ihm sagen, dass das nicht geht.
Er kam gut daheim an.
 Aber irgendwann 
bringt mich dieses ständige Verantwortungsgefühl 
für andere 
noch um...

Ich sagte ihm auch, dass ich nicht der Typ für die klassische  Beziehung sei und es mir lieber wäre, wenn wir das so locker lassen, wie es jetz sei.
Kam gar nicht gut an. Wir sind noch am klären. Mag ihn nicht ganz verlieren.

Dann zum Zahnarzt. Zahnreinigung bevor Abdruck und abschleifen für die Brücke dran ist. Hmmm sieht komisch aus (meine frische Zahnlücke nach OP) meinte die eine Zahnärztin. Also noch nen zweiten Doc drauf schauen lassen, der meint auch, dass das komisch sei...mir wurde schon ganz komisch, mein Blutdruck verabschiedete sich quasi ganz und jetzt muss ich am Montag nochmal zu dem Chirurgen, der soll auch nochmal drauf schauen.
Ach menno....

Heute dann Pilates, nachdem ich letztes mal wegen Kreislauf nicht konnte.
Tat gut...dehnen, strecken, anspannen, entspannen, lachen und nächsten Dienstag werd ich mal zum Barre Workout gehn...jaaa ganz chic an der Balettstange, mal sehn ob mir das auch gefällt.

So und später schau ich evtl., ob ich noch schöne Winterstiefel finde.
Und dann: Wochenende: Ruhe, Alleinsein, ganz dringend....

Mittwoch, 12. November 2014

Weihnachtswunsch

Ach was soll ich ihm/ihr nur schenken...er/sie hat doch alles...
wir haben (materieall) alles und sind nicht glücklich damit.

Ich mach es mir dieses Weihnachten leicht, es gibt wirklich nur Kleinigkeiten, die aber mit bedacht ausgewählt bzw. gemacht...z.B. selbstgebackene Lebkuchen schön verziert...oder Erlebnisse...es gibt tolle Multi-mediashows über Reisen und Natur, meist sind die Macher selbst vor Ort, was das ganz sehr authentisch und lebendig macht.

Oder aber man ist ganz selbstlos und sagt seinen Lieben:
Leute ich brauch nix. Aber Schlafsäcke könnt ihr kaufen.....
Hä?
Ja denn jedes Jahr frieren viele Tausend Obdachlose im Winter während wir zuhause schwitzen und gar nicht mehr wissen wohin mit unserem Gerümpel.
Und so sammmelt, auch wie jedes Jahr, die Filiale Globetrotter in München vom 1.12 bis 15.12. Schlafsäcke und gibt diese dann an die Obdachlosenhilfe St. Bonifazius weiter.
Man kann diese auch auch gern gleich dort abgeben (dank Internet dürften solche Initiativen deutschlandweit gut zu finden sein) und vielleicht noch einen Schal und Mütze dazu?

Gute Schlafsäcke die bis -20Grad das Überleben sichern, gibt es unter 80,-.
Kann man sich ja mal überlegen....

Auch den Frauenhäusern kann man Gutes tun.
Da kommt es wenigstens an.
Bei den groß gepriesenen Spendensammelaktionen bin ich mir da nicht so sicher.

Dienstag, 11. November 2014

Manchmal....

fühlst man sich so:

http://www.kentrogowski.com/projects/bears/
von rechts auf links gedreht...das Innere nach außen.
Einfach zum Kotzen.

Ich hatte das die letzten Tage...Tinnitus lauter, Übelkeit mit ständigem Hunger, überhaupt so ein komisches Magengefühl...Herzrasen, gerne nachts, davon dann schwitzend und unruhig aufgewacht...todmüde, aber nicht schlafen können, daraus resultierende sehr hohe innere Anspannung und dann noch Kreislauf.
Das schlimmste: ich wußt nicht recht warum...fühl ich mich gestreßt?
Brütet mein Körper was aus? Hab ich was falsches gegessen? Liegt mir sonst irgendwas im Magen...?

Witzigerweise hab ich dann ein bestimmtes Buch in die Hand genommen und irgendwo spontan aufgeschlagen. Heraus kam eine Seite über Tai-Chi (also Entspannung) und Bauchatmung.
Sehr passend.

Also sorgte ich für Ruhe. Nahm Kreislauftropfen, eine Re**i räumt den Magen auf, hab ein wenig Reis mit wenig Fleisch gegessen, danach noch eine halbe Ta*vor und ab ins Bett. Achso, davor noch kurzer Heulflash...die Nerven waren einfach durch.

Tja was soll ich sagen, etwas über 6 Std. mal wieder tief und fest geschlafen, Magen fühlt sich gut an, Kreislauf stabil, i bin wieder fit.

Nur doof das es jetzt 3h morgens ist.
Da werd ich wohl doch nochmal ne Runde am Kissen horchen.

Dienstag, 4. November 2014

Freizeit

Mein heutiger Tag in Stichwörtern:

23 Grad, Sonne, bestfriend Geburtstagsgeschenk vorbei gebracht, sehr leckeres Haselnuß/schokoeis genossen, mich über Leute in Daunenjacken gewundert (weil November ist?) ich kurzärmelig, Fresbee und Federball im englischen Garten gespielt = sehr lustig, Burger und Pommes, Schaufensterbummel, im Dunkeln durch einen Wald, S-Bahn verpaßt, Frühstück für morgen eingekauft...müde.

Morgen wird ein ruhigerer Tag mit Einkauf, Mittagsschlaf und DVD-Nachmittag und wenn ich ganz lustig bin abends zu einem Vortrag.

Montag, 3. November 2014

6 Stunden

Ich war heute 6 Stunden arbeiten.
(erst 4Std. dann Pause von 2 Std. und dann nochmal 2 Std.)

Ich fass es nicht.
Es ist so fucking geil.

Nachdem ich mich in den letzten Jahren seltenst 6 Stunden am Stück überhaupt auf den Beinen halten konnte.

Ja ist denn heut scho Weihnachten?

:-))))))))))))

Und morgen hab ich frei...
und mach was schönes ^^....

Sonntag, 2. November 2014

4 Tage

Nun war ich 4 Tage ganz allein.
Und es war ganz wunderbar.
Donnerstag und Freitag schlief ich noch viel
und Samstag und Sonntag war ich fast den ganzen Tag an der frische Luft.
Wenn ich nicht grad Sonnenauf-und Untergang beobachtete (wie entspannend das ist!!) spazieren ging oder Radl fuhr, so saß ich lesend, nachdenkend oder essend aufm Balkon.

Meine Seele konnte sich wieder erholen, all der Alltagskram und Gedanken um andere Menschen (ich beschäftigte mich auch wenig mit Mails/SMS ect.) sank auf den Grund und ich konnte wieder klar sehen, was ich grad so fühlte und dachte, was mich wirklich beschäftigt.
Dazu ein ander Mal mehr, nur so viel: es geht mal wieder um: Etwas aus meinem Leben machen, vor allem beruflich...und meine innere Zerrissenheit zwischen: ich kann doch mehr außer niedere Arbeiten und: auf der anderen Seite hab ich keine Kraft zu mehr und alle in unserer Family hatten solche Arbeiten usw...

Passend dazu fiel mir auch dieser Text ins Mailfach:
http://www.geistundgegenwart.de/2014/10/traurig-sein-macht-glucklich.html?utm_source=Geist+und+Gegenwart+Newsletter&utm_campaign=d31c23d611-Zeit-Traurig-Glueck&utm_medium=email&utm_term=0_2ef7fb173a-d31c23d611-19847189
hauptsächlich gefiel mir das Statement: das Leben ist gewöhnlich.
Nur wir meinen ständig etwas besonderes sein zu müssen und alles immer besser machen und vor allem: Öffentlich sichtbar sein müssen...(Selfies, Social Media, klar auch die Blogs :-) )

Am meisten gefreut hat mich wiedermal die große Radrunde, die ich gut schaffte, ich war in einer Gegend die ich mehr als 2 Jahre nicht mehr sah (und staunte was sich da veränderte) und das gute Gefühl danach:
Entspannt, zufrieden und erfrischt!
Keine lähmende Abgeschlagenheit mehr.
Ich bin so dankbar....

Samstag, 1. November 2014

November

Aber vor  Weihnachten kommt noch der November.
Und das ist mein Lieblingsmonat.
Das Grelle und Laute vom Sommer ist weg,
die stürmischen Herbstwinde flauen ab
und die lauten Erntemaschinen ziehen von dannen.
Es gibt keine bunten Feste und Feiern mehr,
alles zieht sich zurück...wird leise.
Bevor das hektische Weihnachtstreiben losgeht.

Ein Stille-Monat und so zog ich heute morgen über eine Stunde in der Morgendämmerung durch die Felder.
Der Boden ist mit Nebel bedeckt, alles schläft, es ist ruhig, bis auf wenige Vögel,
die Luft herrlich frisch und gut, die Bäume kahl, der Himmel rot.

Und so dachte ich mir immer wieder: Wie schön!



Möge der November noch viel schönes bereit halten!