Freitag, 22. August 2014

Auf und Ab

Gestern war ein guter Tag. Einigermaßen fit, sodass ich vormittags eine Runde durch den Park ging und nachmittags  eine Runde mit dem Radl fuhr.
Mir war danach mal wieder rüber ins Nachbardorf zu fahren, zu dem Hof (eigentlich ein 4-Sterne-Hotel) in dem wir früher unsere Angstgruppe/Mädelsabend abhielten. Daneben gibt es aber einen Pferde/Eselstall. So mit kleinem Garten in dem es einen Streichelzoo, hübsche Bänke in der Sonne und einen Lagerfeuerplatz gibt.
Es ist also erwünscht, dass man da ein wenig herum spaziert.

Und so kam es, dass ich sehr lange ein Zwergpony (mein damaliger Pflegehund war größer!) streicheln durfte. Völlig im Flow kraulte und kraulte ich, spürte das warme, struppige Fell und auch wie das Tier es genoß. Dann gab es noch  frisch gerupftes Gras, was ebenso freudig angenommen wurde und dann fühlte sich das Pony so sauwohl, dass es sich am Boden wälzte und genüslich so in der Sonne liegen blieb.
Weiter ging es zu einer Reithalle, wo ich den Reitern zusah. Ich hab ja Angst vor so großen Tieren, aber von einer Empore aus  war das sehr entspannend und schön.
Einfach andere Eindrücke, damit das depressive Gehirn mal wieder was anderes zu denken hat.

Heute morgen dann der Knock-out.
Mehr als komaähnlich im Bett zu liegen ging nicht.
Woran lags?
Dass ich gestern "zuviel" gemacht habe?
Geht mir der Abschied es Mannes doch näher als gedacht?
Oder lags am Brot, dass ich heute nach Ewigkeiten mal wieder gegessen habe?
Ich vermute fast letzteres.
Ich hab in den letzten 2 Wochen morgens immer warmen Brei gegessen (Haferbrei, glutenfreier Babybrei, Quinoa...) was mir sehr gut tat, ich war fitter  und  gerade in der kalten Jahreszeit möchte ich das nun öfter machen.
Am Gluten kann es nicht liegen, denn nachmittags gab es oft Kuchen.

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