Donnerstag, 31. Juli 2014

Sommerloch die dritte

Heute in einer Woche, hab ich es überstanden.
Dann ist der Zahn draußen und ich (hoffentlich) glücklich.

Heute also Vorgespräch und das war anstrengend:
1. Besuch in einer fremden Praxis, all die Eindrücke, wo ist was, dazu die Aufregung.
Drei Blätter in die Hand zum ausfülllen. Selbst mit Vorbereitung zuhause, hab ich starke Schwierigkeiten mich zu konzentrieren: hab ich Diabetes? natürlich nicht, aber in dem Moment hab ich einfach Pudding im Kopf.
Das bessert sich nicht als ich zum röntgen gebeten werde. Ich weiß wie das abläuft, und dass da so ein Ding um meinen Kopf rattert, um meinen Kiefer zu durchleuchten. Trotzdem...ich bräuchte erstmal 10 Minuten um mich zu sammeln, den Raum wahrzunehmen, ganz entspannt an das Gerät stellen, Schürze um, Schmuck weg usw. Realität ist: Das ganze läuft in Lichtgeschwindigkeit ab und ehe ich mich versehe, erzählt mir der Chirurg auch schon was er so machen wird.

Ich hab Panik und weine. Er ist freundlich, ganz leicht mitfühlend (genau die richtige Dosis) bleibt aber sachlich und meint ruhig: "Das sei kein schwieriger Zahn, den kriegen wir schon raus."
Das ist mir klar. Das weiß ich. Nur: Darum geht es nicht.
Ich schiebe Panik weil a) etwas an meinem Körper gemacht wird und b) ich das ja nicht wirklich will.
Klar will ich, dass der raus kommt, aber ich bin nicht darüber erfreut.
Schlimmer ist a): Die Kontrolle loslassen, Hilflosigkeit, ausgeliefert sein, auch Verantwortung abgeben: ich kann ja schlecht selbst da rumschneiden...also angewiesen sein auf andere...

Es ist auch keine "kleine Angst vor Eingriffen, vor Spritzen, vor weißen Kitteln", es ist die blanke Panik.
Ich versuch es ihm begreiflich zu machen und er ist tatsächlich der erste Arzt, der mir erklären kann, was bei der letzten Vollnarkose schief ging. Nach über 15 Jahren! Noch besser, er kann es absolut nachvollziehen, wie traumatisch das war, dass es pure Todesangst war.

(Ich brauch auch keine saloppen Sprüche mehr, wie: hab ich auch überstanden, war nicht schlimm, ist schneller vorbei als du schauen kannst.
Mit diesen Sprüchen wurd ich groß. 
Immer und ständig diese Verarmlosungen, dieses nicht wichtig nehmen, dieses runter spielen. Das war noch viel schlimmer als die körperlichen Schmerzen/Beeinträchtigungen.)

Ich erstrage derzeit absolut keinen Stress aus dieser Richtung und frage nach einer Sedierung (keine Vollnarkose). Klar, ist möglich, da aber medizinisch nicht notwendig muss ich es selbst bezahlen: 80,-€. Soll mir recht sein, ich werde versuchen, das Geld mithilfe meines Psychiaters von der Krankenkasse wieder zu bekommen. Bin da mal voller Hoffnung.

Auch dass das Schmerzmittel nicht hilft, bilde ich mir nicht ein (ja das dachte ich mal wieder von mir), sondern er bestätigt meine Wahrnehmung (welch Wohltat für meinen inneren Zweifler) und meint: "ne da gibts jetzt ein Antibiotika!"

Wir gehen 3 weitere Blätter durch, was es an Komplikationen geben kann und was ich zu beachten habe. Ich bräuchte für so ein Gespräch 1,5 Stunden, tatsächlich steh ich schon nach 20 Min. wieder vor der Tür.
Voller Fragen.
Natürlich bekomm ich all das per Kopie mit und da steht: Bitte lesen Sie ihn (den Aufklärungsbogen) aufmerksam VOR dem Aufklärungsgespräch durch.
Hätt ich gemacht.
Hätt ich ihn gehabt.

Die Frage, wer mich heimbringt, steht auch noch offen. Alle die ich kenne passen mir nicht. Ja klingt hart, aber ich weiß, dass es mir danach mies geht und da kann ich nicht jeden gebrauchen...das muss passen. Ich hab beim Taxistand nachgefragt: Die Fahrt würd 35-40 Euro kosten. Hmmm auch viel Geld, aber mal sehen.

Was auch noch hinzu kommt: Ich kann meinen sonstigen Sommer-Haus-Tier-Job nicht machen. Schade ums Geld. Aber soooo große Lust hatte ich dieses Mal eh nicht.
Also fragte ich einen Bekannten, ob er das macht. Der (was ich jetzt langsam erst feststelle) gern Grenzen überschreitet oder stark dran rüttelt. Eine Übung in Standhaftigkeit: Nein ich werde nicht nach 5 Tagen den Job weiter machen (da er dann weg fährt). Ich schone mich 14 Tage lang.
Er: "ach nach 3 Tagen spürst doch da nix mehr."
Merke: Nicht auf der Inhaltseben bleiben, sondern, wie nennt man das....Metaebene? Ich will mit ihm nicht drüber diskutieren, warum ich was mache/oder eben nicht.

Aber auch sonst gibt es derzeit einen Mann, der mich sehr beschäftigt, doch dazu ein ander mal mehr...
Jetzt wart ich erstmal, dass die Schmerzen aufhören...

Sonntag, 27. Juli 2014

Spruch

Heute auf einer Parkbank gelesen:

Be a voice, not a echo!!!

Und im Kalender steht:

Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne. 
Aus China

Von Marcus H. Rosenmülller:

Es sprach der Fuß:
" Es ist doch alles Käse!"
dann stolperte er, in einer Fräse.
Das klang etwa so: BRRZZZDAA,
jetzt wars ein Obatzda*.

*= bayrische Käsecreme

Samstag, 26. Juli 2014

Sommerloch die Zweite

Man kann es natürlich auch mit Humor nehmen:
Mir zieht man 1 Zahn und dem Jungen über 200!!
 http://video.de.msn.com/watch/video/indien-arzte-ziehen-jungen-232-zahne/5ogt088q

oder auch:
Der Chirurg macht auch Schönheitsoperationen...
nicht dass ich dann mit einer neuen Nase oder aufgespritzten Lippen aufwach....

Und immer das Gute dabei sehen:
12 Jahre toter Zahn im Körper KANN nicht gesund sein.
Es schwirren immer Leichengifte herum, die der Körper abbauen muss.

Ich wollts ja eigentlich nicht: nach dem Chirurgen googeln und Erfahrungsberichte lesen.
Habs doch getan und bin sehr froh drum: Durchwegs die Note 1 mit regelrechten euphorischen Kommentaren!

Heute meinen Traumplatz entdeckt.
Hier im Umfeld gibt es zwischen all den bestellten Äckern voller Mais, Weizen, Kartoffen und Co auch immer wieder kleinere bis größere Baumgruppen. Wald wäre jetzt übertrieben.
Irgendwo da wollte ich mich mal niederlassen, paar Stunden verbringen, aber alles war zu nah am Weg und daher mit Gefahr von Joggern, Gassigeher, Reitern und Co gestört zu werden.
Nun nahm ich gestern einen ziemlich grasbewachsenen Weg, bog dann einen Trampelpfad ab und dann nochmal paar Schritte quer durch die Bäume und:
Tadaaa... eine Lichtung...an dessen Rand ein Grünstreifen ist.
Dort saß ich gestern stundenlang.
Fühlte regelrecht die Menschenleere um mich (ja doch!), lauschte Fliegen, beobachtete Schmetterlinge in ihrem Tanz, bewunderte all das Grün und die unterschiedlichen Bäume um mich, sah weiter entfernt 3 Rehe, erschrak von einem vertrockneten Blatt das herabsegelte undundund...
Was für ein Segen! Welch Erholung!

Heute war ich wieder dort (ich möchte jetzt sooft es geht dorthin fahren)...diesmal sah ich mir die Eiche gleich neben dem Grünstreifen an. Ein schöner Platz, ich setzte mich auf die weiche Erde, lehnte mich an und AAAHHHH....SO bequem! Unglaublich.

Ich saß lange so...und hab ihn endlich gefunden:
"Meinen" Platz, meinen geheimen Ort draußen in der Natur!!!

Freitag, 25. Juli 2014

Sommerloch

So wörtlich hätte das mein Körper nicht nehmen müssen, mit dem Sommerloch.
Bald werd ich meinen ersten *bleibenden* Zahn verlieren. Mit 34 Jahren.
Die Weisheitszähne mal nicht mitgerechnet und den Querschießer der da damals oberhalb der Zähne aus dem Zahnfleisch einfach herauswuchs, auch nicht.
Das Problem an der Sache: Größere Eingriffe sind ein extremer Trigger für mich.
Bei der letzten OP ging die Narkose schief, ich war noch bei Bewußtsein, schloß aber innerlich schon mit dem Leben ab.
Umso größer war die Heulerei, als ich doch wieder aufwachte.
Natürlich wußte kein Arzt wovon ich redete, als ich sie drauf ansprach.
Ist klar.
So viel dazu.

Das zweite Prooblem: Alle OP's der letzten Jahre waren Notfällle. Da blieb nicht mehr viel Zeit zum überlegen.
Jetzt hab ich Wochen Zeit und wie ich heute nacht gemerkt habe, wird das kein Spaziergang.
Panik pur.
Zudem pocht und drückt nun mein Oberkiefer immer mehr, was mein dünnes Nervenkostüm gerade gar nicht gebrauchen kann.

Ich überlege so viel...natürlich alle schlimmsten Dinge die passieren könnten, aber auch das elendige danach mit grooßem Loch im Mund.
Aber auch wie ich am besten für mich sorgen kann...z.B. unten auf der Couch schlafen und nicht immer hochlaufen, viel zu anstrengend.
Und natürlich was ich beim Vorgespräch sagen/fragen möchte. Achje, das ist ja erst in einer Woche, ich dreh durch.
Nein davor rufe ich an und frage, ob es nicht doch eher ginge, da der Zahn sich immer mehr meldet (nicht mal gelogen).
Von Freitag 11.30h auf Donnerstag 8.30h vorverschoben. Immerhin 1 Tag. Alles zählt.

Einzigster Trost: Das es mir danach vielleicht wieder besser geht, ich sowas wie Kondition aufbauen kann, der Körper wieder mehr Optionen frei hat, sich um andere Baustellen zu kümmern, wie Asthma und hoher PAP-Wert.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Mal auf den Zahn gefühlt...

Ich bin schwitzig,
mein linkes Augenlid zuckt ständig,
ich zittere,
ich bade innerlich in Adrenalin.
Dazu pocht meine linke Backe, nur ganz leicht, aber immer wieder.
Das ist auch der Grund warum es mir so mies geht, denn bald heißt es: Zahn raus!
Ich schrei schon die ganze Zeit meinen Neokortex an, er soll verflucht nochmal den Mandelkern beruhigen, der dreht mir ja völllig ab.
Neokortex gibt sein bestes.
Aber was nun mal im alten Gehirnteil drin ist, ist eben drin.
Kampf oder Flucht.
Beides geht gerade nicht und ich dreh fast durch.
Bin deswegen vollgefressen mit Lasea und dufte nur so nach Lavendel, zur Sicherzeit lege ich noch eine Tavor nach. Achso die Kreislauftropfen nicht vergessen....
Ich erspare Euch und mir, was ich alles auf Zahnarztstühlen und OP-Tischen schon erlebt habe.
Zudem gehts mir nervlich eh grad beschissen, Kreislauf im Keller und überhaupt gibts wenig zu lachen.

Der Zahn um den es geht, ist tot. Seit gut 12 Jahren. Wurzelgefüllt. Eklige langandauernde Prozedur.
Vor einem Jahr brach die Hälfte ab. Zahndoc meinte: Mal lieber keine Krone drüber machen, lohnt sich wahrscheinlich nicht. Recht hat er gehabt.
Jetzt sieht man im Röntgenbild deutlich, neben der Wurzel einen runden Punkt, dass kann jetzt die Füllung aus den Wurzel sein, die sich da breit gemacht hat, oder Eiter...oder....auf alle Fälle etwas, was raus muss.
Belastet ja auch den Körper auf Dauer..ich bin froh, dass wir uns einig sind.
Ist schonmal die halbe Miete.
Nur zur Aufklärung halber meinte Doc: Ginge auch eine Wurzelresektion.
Nein, ich winke ab. Raus das Ding.
Ja ist er auch der Meinung, aber er muss eben alle Mögllichkeiten erwähnen.
Ja, ich weiß. Er ist ein guter Doc.

Ich hatte mir das so vorgestellt, dass mir der Doc heut den Zahn zieht und ich paar Tage auf der Couch verbringen. Hab deswegen nur weiches Essen eingekauft, nochmal alles sauber gemacht, Filme und Bücher parat gelegt, mich heute morgen noch ein wenig hübsch gemacht, meine Lieblingsjeans angezogen, meinen inneren Erwachsenen auf den Plan gerufen, so dass ich mich einigermaßen wohl fühlte.
Doch es kam anders:

Die Wurzeln liegen so nah an bzw. teilweise schon IN der Kieferhöhle, das macht kein normaler Dorfarzt (bei dem ich bin).
Ne, da muss ich zum Kieferchirurgen.
Ich heule los. Endlich, all der Druck die Anspannung ist  weg.
Doc versichert mir, dass er mich zu keinem Metzger schicken wird. Woher weiß der meine Geschichte? Ich landete immer bei den Metzgern!

Überweisungszettel, Röntgenbild, nasser Händedruck und heim gehts....
Ich ruf natürlich gleich beim Chirurgen an:
In 1 Woche Vorgespräch
in 3-5 Wochen Op-termin.

Hallo Kopfkino, Du hältst jetzt einfach mal das Maul und ich hol mir endlich einen Kaffee.....

Montag, 21. Juli 2014

Neue Woche

Die neue Woche startet gut:
Kühl, bewölkt und mit einer Mail in der (u.a.) stand:


Das Leben ist zu schön um es mit Dingen anzufüllen, die einen nicht zufrieden einschlafen lassen ;)
 
In diesem Sinne:
Schönen Tag Euch!

Samstag, 19. Juli 2014

It's summer

Sommerglück No.1: 
Schokoeis mit Kirschen und Sahen

Sommerglück No.2
Mit dem Radl langsam und gemütllich zum kleinen Wald geradelt. Dort inmitten der Bäume einen Acker gefunden...ihn barfuß, sehr achtsam und meditativ umrundet. Dabei Fliegen, Frösche und Schmetterlinge beobachtet und die Trampelpfade der Rehe, Füchse und Co ausgekundschaftet, danach wunderbar geerdet, ruhig und zufrieden. Kost nix!

Sommer-TV:



Sommererkenntnis:
Ich kann sehr wohl (bekannte) Musik (kein Radio ect.) hören und dabei lesen/Kreuzworträtsel lösen. Find ich sogar extrem entspannnend.  Vor allem in der Bahn, weil ich dann alle Außenreize gut ausblenden kann und bei mir bleibe.
Man lernt auch bei sich selbst niemals aus.

Sommer-gute-Laune-Song:



Sommerohrwurm: (so blöd, dass es scho wieda guad is)



Sommerentdeckung:
So ein eigenes Häusl so gar nicht mal so teuer:(ich weiß da kommen schon noch Kosten dazu)

http://www.ebay.de/itm/Blockhaus-Fertighaus-Bausatz-Holzhaus-Massivblockhaus-/131078031490?hash=item1e84dc0882&nma=true&si=RlmejkY9nxHa0gG%252FUqAq1tOvyi0%253D&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557

Mittwoch, 16. Juli 2014

Borderline

Ich hab mich für den Film *Allein* bei den Filmkunstwochen entschieden.
Wer also am 11. August in München ist...
In dem Film geht es um eine junge Borderlinerin, die tagsüber in der Bibliothek arbeitet und nachts Männer aufgabelt, um ihre einsame Verzweiflung zu füllen.
(alle Schauspieler mag ich: Richy Müller, Maximilan Brückner und Lavinia Wilson, letztere soll sogar bei der Vorführung anwesend sein!)

Kommt mir bekannt vor...auch ich war tagsüber oft die stille, unscheinbare, stets zuverlässige Mitarbeiterin, um am Wochenende völlig über die Stränge zu schlagen...
Ich bin keine Borderlinerin, sondern mir wurde eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert.
Es gibt irgendwo im Netz (ich find es jetzt nicht) eine tolle Gegenüberstellung der beiden Diagnosen, da kann man gut den Unterschied erkennen.

Hier sieht man es: (ich meinte ein anderes pdf)
http://www.geps.info/downloads/publikationen/Dulz_Handbuch-Borderline_20.pdf
bemerkenswert, dass bei der Auflistung sex. Missbrauch fast am Ende steht und psy. Gewalt an erster Stelle. DAS find ich wichtig und mir war das immer ein Anliegen, andere Mißbrauchsarten auch zu erkennen. Und, dass auch diese den gleichen Schaden anrichten!

Auch hier gibt es eine Liste der Unterschiede:
http://www.lups.ch/upload/docs/pdf/2010-06-24_Referat_Christoph_Muller_Pfeiffer_Borderline.pdf

Was mir zu schaffen macht, ist meine Impulsität,
in den letzten Wochen wollte ich mich
- als Familienhelferin selbstständig machen, um dann im Sommer mit dem Wohnmobil durch Deutschland zu tingeln und je nach Bedarf die Jobs machen...

- Eselwanderungen in Litauen anbieten (gut, das war jetzt nicht so ernst, aber reizvoll)

-  interessierte ich mich für eine Umschulung zur Veranstaltungskauffrau  (ach mensch, kann man mein Leben mal bitte reseten) Ohne meine Beeinträchtigungen, wäre das echt ein toller Job für mich.

- im Moment: für ein Auto sparen, um endlich wieder weiter draußem aufm Land zu wohnen (nachdem ich einen Bericht über eine Familie gelesen habe, die nach Schweden auswanderte und wie sehr sie die Ruhe, Stille und Natur zum positiven verändert hat). Auch haben will....

Dazwischen spar ich Geld, um endlich mal meine Wohnung neu zu weißeln, geb es dann aber doch wieder anderweitig aus....dann find ich nen Mann tooootal toll und super, um nachm 3.Date völlig genervt von ihm zu sein (nicht nur mal als Tageslaune, sondern komplett)...dazwischen hatte ich noch ein kleines Vorstellungsgespräch, bei einer Frau, die Hilfe im Haushalt braucht, nachdem sich dort das Chaos ausgebreitet hat.
Im grunde würd mir das echt Spaß machen...sinnvolle Arbeit, ich seh ein Ergebnis, es ist ja kein Müll oder so versifft, dass sich Tiere ausbreiten, es sind einfach nur Sachen...zu viele...
dabei schaff ich grad selbst nur mit großen Mühen meinen Alltag und brauch extrem viel Ruhe...also irgendwie völlig utopisch da anzufangen...
tja mein Wille....

Auch interessant: Reizüberfllutung
http://pagewizz.com/reizuberflutung-bei-schwer-traumatisierten-27091/

und ganz aktuell (hab ich noch nicht selbst gelesen):
http://www.martinsack.de/_downloads/Neues_zu_komplexen_Traumafolgestoerungen_Muenchen_2014.pdf
aber den guten Herrn Sack durfte ich in der Tagesklinik kennenlernen, da er dort Oberarzt ist.

So und jetzt gibts einen riesigen Salat zum abkühlen,
die nächsten Tage werden es wieder 30 Grad,
da muss ich mich wappnen und meine Kraft gut einteilen.

Montag, 14. Juli 2014

Energie tanken

Heute hab ich mich mal wieder selbst vollgetankt.
Nein, nicht mit Alk.
Mit Energie!
Mit Lebensfreude!

Ich traf mich mit Kuschelmann zum Kaffe trinken. Da ich aber zu früh dran war, schlenderte ich noch ein wenig herum und landete in einer Kirche in der zurzeit mittags Lieder aus Taize gesungen werden.
Ach tat das gut...so schön, auch wenn es nur 4 Nonnen und ein Mann waren. Eine kleine, aber sehr schöne und ganz schnuckelige Kirche.
Danach in ein sehr ruhiges und schönes Cafe im Hinterhof...ein Genuß!

Danach wieder allein herum gebummelt..mal hier sitzen, weiter gehen, dort sitzen, Leute beobachten...da fand ich ein Künstlerhaus und sah, dass dort demnächst eine Hundertwasserausstellung ist..da muss ich hin!

Weiter gings und da sah ich in einem Schaufester so tolle Bilder...sah genauer hin und das war dann:
www.gallery5.de

Und zuguter letzt, war ich noch im Kino:

Die Karte meiner Träume, von dem Regisseur, der auch die fabelhafte Welt der Amelie drehte. Das sieht man, viele Feinheiten, verspieltes und zauberhaftes. Ganz nette Story, aber bei weitem nicht so toll wie Amelie.
Gelohnt hat es sich trotzdem...ich war danach herrlich ruhig und entspannt und gefreut hab ich mich auch, dass ich mir mal wieder was gutes gegönnt habe.
Und dort hab ich noch festgestellt, dass derzeit Filmkunstwochen sind, da werd ich wahrscheinlich auch noch das ein oder andere anschauen...

heut gehts mir gut ;-)

Sonntag, 13. Juli 2014

Hochsensibel im Bierzelt

Hab ich mich gestern bequatschen lassen...
C. rief um kurz nach 22h uhr an und ich hätte mir denken können, dass er a) schon angedudelt ist (was mich bei ihm seltsamerweise, so als gebranntes Kind, gar nicht stört) und b) sich mit mir treffen will, JETZT, um weiter zu dudeln.

Eigentlich wollt ich die Reportage (auf den Spuren der Nomaden) fertig schauen und dann husch ins Bett.
So ließ ich mich bequatschen und stand 20min später am Eingang unseres Volksfestes.
Beim hingehen zweifelte ich noch an meiner Geistesgesundheit, denn bitte was erwartet mich am Samstagabend um halb 11h bei einem Volksfest???
Lärm, viele Menschen, die noch dazu betrunken sind.

Trotzdem war es interessant für mich, dass alles nun bewußt zu erleben, "was das mit mir macht".
Immerhin konnte ich C. überreden draußen Platz zu nehmen (wo man den anderen immer noch sehr schlecht verstand, weil die super-gute-laune-Musik (knallrotes Gummiboot) extrem laut war aus dem Zelt schallte.
Und dass wir uns erstmal ne Maß teilen.
Akustische und visuelle Reizüberflutung deluxe.

Bald kam noch ein Bekannter dazu, den dann C vollabern konnte, denn der entwickelt sich angetrunken gern als Alleinunterhalter.
So konnte ich mich innerlich ein wenig zurück ziehen und beobachten, was mir gut tat.
Die Leute haben da echt Spaß. Die meisten hatten Trachten an und sahen (dabei gut aus) und das alles als super Ausgleich zu ihrem Alltag an.
Sehen und gesehen werden gehört natürlich dazu.
Alltag vergessen dank des Alkohols.
Auf Tischen tanzen und gröhlen auch.
Und all die tausend Sachen die ich noch so mitbekam (ah die ausm Bioladen ist auch da...allein?, oh da verschwindet ein Pärchen im Maisfeld, die sieht aber traurig aus...und all die Dinge die man nur spürt und nicht benennen kann).

Knapp ne Stunde später konnt ich mich guten Gewissens dann wieder davon machen (ich ging mit, wir tranken ne Maß und jetzt mag ich heim), gab noch nasse Abschiedsbussis und ich wußte, dass C ja noch in guter Gesellschaft ist, mit dem er sich über die schreckliche dörfliche Politik austauschen kann. Hab ich schon gesagt, wie interessant ich Stammtischgespräche finde *hüstel*???

Nein, das ist nicht meine Welt und vielleicht hat mir dieser kurze Abend wieder ein Stück mehr dazu verholfen mich nunmal so anzunehmen, wie ich bin...
dafür hab ich mir noch Erdbeeren gegönnt, mit Schoko überzogen.
Das war früher schon das mir liebste auf Volksfesten.
Da jucken mich auch die 4,- (fast) nicht, für die 6 überzogenen Früchtchen...

Meine Welt ist ein verregneter Sonntag (so wie heut)
und danach in der neuen FLOW stöbern, lesen, stricken, Tee trinken.
Jedem das seine.

Samstag, 12. Juli 2014

Toilettentraum

Heute nacht war es mal wieder soweit:
(im Traum) "musste" ich mal ganz dringend, konnte aber nicht, da sich kein WC finden ließ.
Und wenn es doch eines gab, dann in aller Öffentlichkeit, mit zig Menschen um mich herum.
Selbst ein aufgesuchter Park war voll mit Menschen.
Eine Männertoilette fand ich auch, traute mich aber nicht reinzugehen, eher aus Angst dort nur Pissoirs zu finden.
Als ich die Frauentoilette fand, war diese nur über einen sehr schmalen Steg zu erreichen, über den sich Pferdeköpfe beugten und man diese sozusagen erstmal verscheuchen musste.
Ich habe Angst vor Pferden, also wachte ich endlich auf.

Meistens kommt auch eine völlig verschmutzte Toilette vor, aber nicht heute nacht.
Für mich sind solche Träume Alarmsignale meiner Seele:
Der Wunsch nach Rückzug, Alleinsein, Abgrenzung.
Mein stilles Örtchen.
Und das meist auf einer energetischen Ebene: wieder ganz bei mir anzukommen, in meine Mitte kommen.

Aktuell ist es so, dass mich ein Mann sehr in Beschlag nimmt.
Als wir uns kennenlernten (Ende Mai) sagte ich ihm das auch recht schnell, dass es mir zu viel wurde. Fast ständig kamen (sehr lange!) SMS wenn er etwas größeres (nein nicht ins WC, aber ähnlich intim) tat. Und dazwischen noch paar Mails. Und natürlich Treffen.
Ich laugte immer mehr aus...

Es ist nämmlich auch so, dass nix zurück kommt  (also energetisch).
Ich habe das Gefühl (und langsam auch die Gewissheit), dass es nur um ihn und seine innere Leere geht, die er mit allen Mitteln versucht zu vermeiden.
Ich höre ständig Lobhudeleien, wie toll er mich findet und (Achtung!) wie gut ich ihm tue und ständig kommen Kuss - und KnuddelSymileys.
Ich habe mal wieder keinen erwachsenen Mann vor mir, sondern ein bedürftiges Kind.
Das fiel mir ein, als wir uns nach einem Date verabschiedeten, jeder zu seinem Gleis ging, um dort dann  festzustellen, dass keine Züge fuhren, aufgrund eines Vorfalls in der Innenstadt. Es war kurz nach 23 Uhr und konnte also dauern, bis es weiterging. Kam von ihm ne SMS: "wie komm ich jetzt heim?"
Völlig hilflos und panisch der Gute.

An diesem Abend fühlte ich sowas wie Verliebtheit in mir aufsteigen,
dabei war es nur a) meine eigene Bedürftigkeit, b) meine Müdigkeit und Reizüberflutung und c) mein Helfersyndrom. Ich bin mit zwei sehr bedürftigen Eltern aufgewachsen, ich weiß wie man sich um solche Menschen kümmert.
Das ist ein Spiel, bei dem immer einer verliert.
Meistens ich.

Ich hab mich bei dem Mann schon gewundert: Er ist immer unterwegs, wenn er grad nicht arbeitet. Ständig trifft er Freunde und Bekannte und macht "ganz tolle" Sachen.
Früher wurd ich da immer neidisch, jetzt wurd ich skeptisch: Warum ist er immer so viel unterwegs (s.o. innereLeere?) und ist er wirklich soviel unterwegs oder flunkert er da ein wenig, weil er  ein toller Hecht sein will?
Dabei ist er gar kein Aufreißertyp, im Gegenteil. Eher devot, sehr vorsichtig, hat immer Angst Fehler zu machen, kann sich auch in der Arbeit schlecht abgrenzen, sehr unsicher.

Als mir das alles heute nacht so richtig klar wurde, habe ich mich sofort innerlich abgegrenzt. Schwer zu beschreiben...aber es ging.
Hab dann noch wunderbare 4 Stunden gepennt und werd nun leichter und fröhlicher MIT MIR spazieren gehen.

Und ER?
Ich werd großen, inneren, energetischen, gedanklichen Abstand schaffen und einhalten und vermutlich ist das eh kein Kontakt auf Dauer.
Denn wo tut er mir gut???

Freitag, 11. Juli 2014

Links

Heute mal ein paar Webseiten, die mir so in letzter Zeit auf- und gefielen:

Ausgebrannt....
http://www.dr-gahlen.de/burnout.htm
Interessant dabei:
 "Und was kaum bekannt ist, und was wir auch nachweisen können durch eine humangenetische Untersuchung, ist ein sogenannter Enzympolymorphismus des COMT-Gens. Dies bedeutet: rund 15% aller Menschen unterscheiden sich in ihrem COMT- Gen von 85% der anderen. Ist das so, können diese Menschen ihre Stresshormone nur mit verminderter Geschwindigkeit abbauen und diese bleiben hochgeregelt. Weiss ein Mensch um diesen Enzympolymorphismus, kann man ihn schon sehr frühzeitig und dauerhaft vor Burnout und zahlreichen anderen, meist als "psychisch" bedingte Erkrankungen schützen......und der oft fatalen Einnahme von Psychopharmka.
Burn out ist also keine  Erkrankung der Psyche."

Aufgefallen sind mir die 15%. Denn bei den Hochsensiblen sagt man auch, dass diese ca.15%




Sonntag, 6. Juli 2014

Erstmal dagegen

Wenn ein Hype um ein Buch oder einen Film gemacht wird, les/schau ich es nicht.
Wahrscheinlich aus Prinzip: Erstmal dagegen!
Wo alle hinrennen...das find ich langweilig.
So las ich keinen Harry Potter und sah keinen Herr der Ringe.
Geschadet hat es nicht.

Neugierig wurd ich aber doch
und zwar auf die Millenium Triologie
und sah sie mir nun an.
Aber nur wegen: Lisbeth Salander - Noomi Rapace, was für eine hübsche Frau!
Aber natürlich auch die Charakterrolle die sie gespielt hat, gefiel mir.
Kein Opfer mehr.
Keine Anpassung.
Sie zieht ihr Ding durch (ob man damit glücklich wird, ist eine andere Frage).
Es tat mir einfach gut, zu sehen wie jemand (und sei es nur Fiction) so lebt, wonach mir manchmal wäre.
Zurück gezogen, in sich gekehrt, kämpferisch, mutig, anscheinend keinen brauchen (was ja auch im Film Risse bekommt).
Ja ich hab ihr gern zugesehen, wie sie agiert.
(Der 3. Teil war dermaßen langweilig, hab ihn nur wegen IHR zuende geguckt ;))
und außerdem haben wir dasselbe Tatoo: Den Stacheldraht.
Ich werd jetzt meine innere Lisbeth kultivieren!

http://youtu.be/QbP0Oto74_o

WM...auch so ein Ding was ich nicht mag, nur weil alle um einen ausrasten und sich überall die Deutschlandfahne hinkleben, stecken, malen....
Massenhysterie...ätzend...
doch auch hier, hat sich wohl was geändert...beim letzten Sieg, als hier die Fans hupend durchs Dorf fuhren, hab ich gelächelt und mich mit gefreut...
warum auch nicht :)

Ähnlich beim Volksfest...seit locker 15 Jahren hab ich kein Bierzelt mehr betreten. Dafür war ich als Kind zuoft in einem...ein Horror, wenn man die Musiklautstärke, die dichte Menschenmasse, der steigende Alkoholpegel inkl. Kontrollverlust der Mutter, und die späte Uhrzeit für ein hochsensibles kleines Kind bedenkt...einfach nur schlimm.
Die Humpdada-Musik brauch ich immer noch nicht, den Rest eigentlich auch nicht und trotzdem freu ich mich darauf mit einem Bekannten gemeinsam den Gutschein einzulösen. Zusammen sitzen, ein Radler und ein Hendl genießen, erzählen, lachen...und das ganze am Nachmittag wenn noch wenig los ist.
Als Erwachsene geh ich hin...freiwillig...und das ist der Unterschied zu früher...

Lange konnte ich auch keinen Zwetschgenkuchen essen.
Wir hatten einen Zwetschgenbaum im Garten und die Massen an Zwetschgenkuchen und Kompott kann ich gar nicht beschreiben. Klar das Geld war knapp, da war das heimische Obst willkommen...aber was zuviel ist, ist zuviel.
Gester aß ich nach Ewigkeiten mal wieder einen Zwetschgendatschi....und...
hatte ein schöönes Gefühl dabei....ein Heimatgefühl....

Und sonst so...?
Ich hatte, nachdem ich anfing Gerstengrassaft zu trinken, einen roten, manchmal schmerzhaften Ausschlag unter den Armen.
Gut, dacht ich mir, kommt wohl von der Entgiftung des Körpers. Über den Schweiß wird ja viel ausgeleitet.
Es wurde aber nicht besser und da ich eh beim Doc war, zeigte ich es ihm und er gab mir eine cortisonhaltige Creme mit. Half auch erst, dann nicht mehr, sondern alles wurde schlimmer.
Ein Blick in meinen Badschrank brachte dann Linderung: Heilerde! Ich packte mir also ne dicke Paste Erde/Wasser-Gemisch in die Achseln, ließ es paar Minuten einziehen, dass 2x am Tag und 2x über Nacht...und?

Weg :-)
*freu*

Donnerstag, 3. Juli 2014

Juli

Und hier das Monatsblatt vom Juli:


Ahhh das gab nen deftigen Stich....
wie gern würd ich in diese Richtung mehr machen....
der Geist ist willig,
doch das Fleisch ist schwach.
Ein Scheiß ist das.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Dankbarkeit

Lange hab ich mich nicht getraut zur "Tafel" zu gehen.
Erst als der Bescheid kam, dass mir eine volle Erwerbsunfähigkeitsrente zusteht, ging ich hin.

Seitdem heißt es für mich, fast jeden Mittwochvormittag "Einkauf".
Es ist für mich eine große Gelegenheit   "bei-mir-zu-bleiben" zu üben.
Es gibt gerade dort oft grenzenlose Menschen. Das macht es anstrengend.
Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben.

Sondern darüber wie dankbar ich bin, dass:
- jeder zum Geburtstag einen 25,-€ Gutschein für einen Supermarkt bekommt
- es frische Eier vom Bauernhof aus dem Nachbardorf
- es frischen (sooo knackig!) Salat aus der Nachbargärtnerei
- es jedes Jahr eine gratis Eintrittskarte für den kleinen Tierpark hier
- es ebenso jedes Jahr einen Gutschein fürs Volksfes (1 Maß + 1/2 Hendl)
- es zu Neujahr ein gemeinsames Essen im Restaurant
- und auch dazwischen kleinere Einladungen wie z.B. in den Zirkus gibt.

Aber auch sonst bin ich froh, dass es immer so viele und so leckere Sachen gibt.
Und man freundlich behandelt wird, man sich selbst aussuchen darf was und wieviel man will.
Man kommt sich ein wenig wie auf einem normalen Wochenmarkt vor, indem man von Stand zu Stand geht...von Gemüse zu Obst, zum Bäcker und zur Fleischerei.
Schon oft hab ich Dinge neu entdeckt...man kann es ja mitnehmen und ausprobieren.
Immer mal wieder gibt es auch sonst kleine Extras wie Waschmittel, Kaffee, frischen Kartoffelsalat, Eis, Putzmittel...

Selbst die Kleiderkammer ist immer gut ausgestattet (die aber zum Teil extra kostet, als kleine Abschreckung, da es immer wieder Geier gibt, die die Sachen bergeweise hinaus trugen).
Alles gespendet oder von den Geschäften als nicht mehr verkaufsfähig eingestuft. Und das ist viel und oft wirklich teure Markenartikel!

Wenn es dem Ende zugeht, sind die Tische meist immer noch voller Lebensmittel und Waren! Dies wiederum kommt einem Kindergarten im Dorf zugute. Nichts wird verschwendet.

Und wenn es trotzdem mal finanziell eng wird, bekommt man auch da (nach Überprüfung) Unterstützung. Sei es für neue Winterschuhe der Kinder, eine Stromrechnung, für einen Umzug, Waschmaschine oder auch mal Fahrkarten.

Ich hatte des öfteren kurze Gespräche mit der Leitung der Tafel.
Sie wollte natürlich ein wenig über mich wissen (wir sind eine recht kleine Truppe, da lernt man sich etwas näher kennen), da ich ja so gesund aussehe, nehmen mir die wenigsten meinen schlechten Zustand ab.
Mit der Zeit nun scheint sie mir zu glauben...jedenfalls kam sie heute auf mich zu:
"Ah Frau Regenfrau! Sie hab ich schon vermisst! Wie siehts denn mit...."
Und es kam ein kleiner Fragenkatalog, ob ich das und jenes schon abgeklärt hätte, wegen meiner Erschöpfung.
Das fand ich nun wirklich lieb. Sie hat sich Gedanken gemacht!
So kamen wir wieder einmal ins Gespräch und ich sagte ihr, was ich diesbezüglich vorhätte.
Sie fragte nach den Kosten.
Ich nannte ihr den Betrag und bekam als Antwort: "Bringen Sie mal die Rechnung mit, ganz bezahlen kann ich es Ihnen nicht, aber da lässt sich sicher was machen!"

Drehte sich um und ging,
während ich mit den Tränen kämpfte...
(weil ich gar nicht auf die Idee gekommen war, (und die Angst zu groß ist ein NEIN zu hören) nach einem Zuschuss zu fragen
und dann entwickelt es sich SO.
Erstaunlich.
Ich bin dankbar.
Sehr.

Dienstag, 1. Juli 2014

Manchmal glaube ich...

Manchmal glaube ich,
dass es es eben doch etwas höheres, etwas mächtigeres gibt.
Nennt es Gott oder wen auch immer.

Das denke ich dann,
wenn ich selbst nicht gut für mich sorgen kann
und es ein "anderer" tut.

Ein Beispiel:
In den letzten Tagen passierte es mir zweimal,
dass ich am liebsten das Vereinbarte verschoben hätte.
Weil ich mehr planlose Zeit brauche.
Zeit für mich.
An beiden Tagen sagten jeweils die anderen ab.
Und so konnte ich guten Gewissens mich um mich selbst kümmern.