Dienstag, 6. Mai 2014

Selbstfürsorge

Erkenntnis des Tages (von gestern):

Es ist egal was ich mache*
Hauptsache ich mache es mit mir!

Es ist ein Unterschied, ob ich selbst vergessen vor mich hinwerkel und somit im Flow bin,
oder ob ich mich selbst verlasse und Gefühle und Bedürfnisse abspalte. Meistens passiert das, wenn ich mich zu sehr anpasse und es den anderen recht machen will und nicht mir.

So kam es, dass ich gestern eine Verabredung absagte (das wäre auch wieder das gewesen: Hauptsache der andere ist zufrieden, was ich will ist egal.)
Und stapfte in der Abendsonne, barfuß einen Feldweg hoch bis zu einer Anhöhe. Dort steht genau ein Baum. Sonst weit und breit nur Felder!
Dort ließ ich mich nieder und genoß es einfach zu Sein:
Bei mir sein, das Vogelgezwitscher, nichts müssen, Erde unter den Füßen, Grashalme zwischen den Fingern, dort eine Hummel...
und innerlich völliges loslassen...den Gedanken und Gefühlen einfach nur zuschauen, wie den vereinzelten Wolken über mir.
Ich spürte regelrecht, wie ich wieder Energie tankte.
Ach tat das gut. Und es ist so einfach...

*= Thema war mal wieder das:

Kommentare:

  1. Was muss das für ein schönes Erlebnis gewesen sein, ich kann es direkt mitspüren.
    Du hast dich mit deinen Beiträgen hier in deinem interessanten Blog zu einer Art Therapeutin für mich entwickelt.
    Die Art zu schreiben gefällt mir sehr und die Themen schneiden sehr oft meine derzeitige Verfassung an, da ich auch dabei bin, mein Leben endlich in die richtigen Bahnen zu lenken.
    Spät, aber doch ( ich bin 64 J. )
    Das wollt ich dir nur mal sagen.
    Natürlich muss jeder seinen eigenen Weg gehen, aber für mich ist es gut, hin und wieder einen Blick in ein anderes Leben zu werfen, um daraus zu lernen.
    Liebe Grüße
    Jutta

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    1. Liebe Jutta, das freut mich und danke für die schöne Rückmeldung.
      Vielleicht kommt es weniger drauf an, in welchem Alter man etwas erkennt/macht, sondern eher,d ass man sie überhaupt macht.
      Schau manche Kinder sind auch voller Weisheit :-)
      Allles Liebe!

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  2. Ich schließe mich meiner Vorschreiberin an: dein Schreibstil ist etwas besonderes. Da ich erst vor Kurzem auf deinen Blog gestoßen bin - und aufgrund von Zeitmangel nicht alle deine Berichte und Erlebnisse lesen konnte - wollte ich dich fragen, ob dir deine zahlreichen Schicksalsschläge noch die Kraft gelassen haben eine Berufsausbildung zu absolvieren.

    Und wenn dem nicht so ist, was für Wünsche und Träume du hinsichtlich dieser Dinge hättest.

    Liebe Grüße
    Maja

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    1. Hallo Maja willkommen hier und danke auch Dir für die Rückmeldung.
      Ja ich hab mit 18 eine Kinderpfleger-Ausbildung absolviert und auch einige Jahre in dem Beruf gearbeitet.
      Später kam noch ne halbe Ausbildung als Kosmetikerin dazu (die musste ich schon abbrechen), hab auch viel sonstiges gearbeitet, bis zu meinem Zusammenbruch und jetzt ja erstmal befristet in EU-Rente.
      Wie es weitergeht diesbezüglich ist immer mal wieder Thema, logisch. Einerseits würd mich schon noch eine Umschulung reizen (eher was praktisches oder im Büro) aber eine weitere Ausbildung/Umschulung pack ich nicht.
      Daher muss ich ein wenig schauen,w as das Leben mir bringt, ich halt imemr Augen und Ohren offen, denn oft ergibt sich ja ganz anders ein Job.

      Liebe Grüße!

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