Freitag, 18. April 2014

Die Tage so...von Grenzen und Erschöpfung

Erstaunlich...kaum kam Licht (in Form von Bewußtsein)
ins Dunkel (auf das Thema keine Grenzen setzen können)
funktionierte es.

Ich war wunderbar *bei mir* und konnte in einigen Situationen und Begegnungen meine Wünsche und Grenzen klar artikulieren.

Sehr faszinierend war auch, dass ich total im Flow während einer Tätigkeit war (was ich schon lang nicht mehr hatte) undmich nebenher auch noch total entspannt und leicht mit einem fremden Menschen unterhalten habe!
Einfach toll!!!

Die größte Angst ist ja immer wieder: wenn ich das (eine Begegnung auch so gestalten, dass es AUCH mir passt) tue, mag mich keiner, werd ich gemieden, beschimpft oder einfach überrumpelt und verletzt, denn nun weiß der andere ja meinen wunden Punkt und braucht gar nicht dolle zuzuschalgen, um mich zu verletzen.
All das habe ich lang genug auch so erfahren.
Die Angst ist also nicht von ungefähr.
Nun gilt es aber auch: Neue Erfahrungen zu machen.
Das braucht ein wenig Mut und einen kleinen Schubs.

Wie ist das bei mir, wenn mir jemand seine Grenze zeigt?
Ich find das toll. Immer wieder. Klar wenn es auch um mich geht, kann es schon sein, dass ich enttäuscht/traurig/wütend bin, aber meist nicht lange. Ich mag klare Menschen. Da weiß man einfach woran man ist. Ein rumgeeiere strengt an.
Ich habe auch viel mehr Respekt und Achtung vor Menschen, die wissen was sie wollen und was nicht.
Vor meiner Mutter hab ich keinen Respekt. Die hat keine Grenzen. Die ist immer weich, immer nachgiebig. Mit der kann man alles machen (was viele auch tun) und dann jammert und heult sie.
Ja, ich verachte das.

Grenzen und Müdigkeit hängen eng zusammen.
Keine Kraft ist endlos. Irgendwann ist Schluß.
Keine Ressource unerschöpflich.
Das Auto muss man nach tanken,
der Ofen braucht auch neues Öl/Holz,
der Körper braucht Essen und Schlaf,
die Pflanzen Erde, Nährstoffe, Wasser...

Haushalten mit der Energie.
Und nicht nur mit Strom ect,
sondern auch mit der Körperenergie, mit der Seelenenergie.

So kam es, dass ich nun einen Teil meines Tagebuches dafür verwende eine Bestandsaufnahme bezgl. meines Energiehaushaltes zu führen.
Jeden Tag: Was gibt mir Energie? Was nimmt mir Energie?
So ist es für mich be-greif-barer, verständlicher, klarer wo und wann ich mich wieder verausgabe und wie wenig ich Energie tanke.

Ein sehr schöner Text zu diesem Thema:
http://www.dubistdeinweg.de/Grenzen_setzen.html

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