Freitag, 25. April 2014

Mehr Luft!!

Seit über einem Monat nun nehme ich das Asthmaspray und ich muss sagen:
Sport macht wieder Spaß! Ich kann wieder locker, tief und regelmäßig durch die Nase atmen. Dementsprechend entspannt bin ich dann auch ;)
Der Schlaf der letzten Nächte war göttlich!
Ach wie hab ich dieses angenehme Gefühl vermisst!

Und meine Füße bekommen auch wieder mehr Luft!
Ich bekomme leider sehr schnell, sehr schwitzige Füße (zum Glück keine müffeligen) und mir ist erst jetzt aufgefallen, wie sehr mich das beeinträchtigt. Ein paar Meter zum einkaufen und meine Füße glühen, eingesperrt in den Schuhen.
Da dacht ich mir so: Warum die Sandalen eigentlich immer erst bei über 20 Grad anziehen?
Und so ging ich die letzten Tage einfach mit Sandalen.
Wetter: Bewölkt und 15 Grad? Egal!
Es tut SOOO gut. Ich fühl mich viel wohler, spüre meinen Körper besser, fühl mich geerdeter und integrierter.

Ich wollte ja früher schon immer so gern barfuß gehen. Also öfter als nur mal am See. Aber zum einen bin ich den Blicken/Sprüchen meist nicht so gewachsen, zum anderen bin ich eh schnell reizüberflutet und wenn ich da noch mehr aufpassen muss, wo ich hintrete und wie sich das anfühlt usw... ne das wäre zu extrem.
Aber Sandalen sind super. Luftig und leicht.

Ich bin glücklich!

Noch was zum lesen:

http://www.zeitenschrift.com/artikel/erden-gesund-und-vital-durch-barfuss-laufen

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35024/

Mittwoch, 23. April 2014

Glücksschwimmen

Solche Tage, wie den heutigen, zu erwischen ist nicht leicht:
In einem fast leeren Schwimmbad genüsslich meine Bahnen ziehen.
Dazu müssen mehrere Faktoren zusammen kommen:
Ferien (da hat das Bad ab 13h offen, nicht wie so erst um 15:30, was für mich zu spät ist)
Ferien plus warmes, schönes Wetter (da will jeder lieber was draußen machen, bzw. viele sind einfach im Urlaub)
Meine Lust und vor allem Kraft dazu.
So waren wir heute 3 Frauen. Herrlich! Nur das sanfte gluckern des Wassers war zu hören.
Und so konnte ich ganz in mich gehen und ein wenig nachdenken.
Damit tue ich mich schwer, wenn ich *draußen* bin, könnte ja was gefährliches kommen...
Sitzen bleiben und nachdenken, heißt bei mir grübeln.
Mich körperlich bewegen und dabei nachdenken, heißt sinnieren ;)
Da kommen bessere Dinge dabei heraus. Und sei es *nur* eine lockere Sicht auf gewisse Begebenheiten oder einfach gute Laune.
Jaja das Zusammenspiel von Körper-Geist!
Ich war sehr entspannt und froh danach.

Und sonst so?
Gestern sah ich mir einen Nebenjob an.
Wär ja schon was, mal wieder was anzufangen und vom Soziamt wegzukommen...
aber der Typ war mir von Anfang an komisch!
Als wir nur mailten sagte ich ihm mit einer plumpen Ausrede ab.
Nach 2 Wochen fragte er nach, denn er suche immer noch nach jemanden.
Gut...dacht ich mir...bist eh unterwegs, kannste ja mal bei dem vorbeischaun.
Was soll ich sagen...meine Wahrnehmung stimmte!!!
Ich sah den Kerl und dachte nur: Buaäähhihhh...
Sehr schlechte Augen. Voller Hass? Gewalt? Kälte?
Ich spürte, bei dem braucht es nicht viel und er flippt aus.
Und ich spürte auch, der hat vor herzlich wenig Respekt.
Waffen ist wahrscheinlich auch kein Fremdwort für den.
Als er meinte, und dabei mit weiträumiger Geste die Gegend/das Haus umschrieb, dass er hier aufgewachsen sei, war mir klar: das war keine glückliche Kindheit.
Ich sah zu, dass ich da wieder weg kam.

Früher hätte ich mich dafür beschimpft: hab ich doch gleich gewußt, hättst Dir die Zeit/Fahrt usw. sparen können...motzmecker
Heute sage ich auch: ich hab es von anfang an gewußt, aber mit einer freundlichen Stimme. Und schön, dass ich meine Wahrnehmung überprüfen konnte, diese stimmte und ich mich somit auf mich verlassen kann.

Freitag, 18. April 2014

Die Tage so...von Grenzen und Erschöpfung

Erstaunlich...kaum kam Licht (in Form von Bewußtsein)
ins Dunkel (auf das Thema keine Grenzen setzen können)
funktionierte es.

Ich war wunderbar *bei mir* und konnte in einigen Situationen und Begegnungen meine Wünsche und Grenzen klar artikulieren.

Sehr faszinierend war auch, dass ich total im Flow während einer Tätigkeit war (was ich schon lang nicht mehr hatte) undmich nebenher auch noch total entspannt und leicht mit einem fremden Menschen unterhalten habe!
Einfach toll!!!

Die größte Angst ist ja immer wieder: wenn ich das (eine Begegnung auch so gestalten, dass es AUCH mir passt) tue, mag mich keiner, werd ich gemieden, beschimpft oder einfach überrumpelt und verletzt, denn nun weiß der andere ja meinen wunden Punkt und braucht gar nicht dolle zuzuschalgen, um mich zu verletzen.
All das habe ich lang genug auch so erfahren.
Die Angst ist also nicht von ungefähr.
Nun gilt es aber auch: Neue Erfahrungen zu machen.
Das braucht ein wenig Mut und einen kleinen Schubs.

Wie ist das bei mir, wenn mir jemand seine Grenze zeigt?
Ich find das toll. Immer wieder. Klar wenn es auch um mich geht, kann es schon sein, dass ich enttäuscht/traurig/wütend bin, aber meist nicht lange. Ich mag klare Menschen. Da weiß man einfach woran man ist. Ein rumgeeiere strengt an.
Ich habe auch viel mehr Respekt und Achtung vor Menschen, die wissen was sie wollen und was nicht.
Vor meiner Mutter hab ich keinen Respekt. Die hat keine Grenzen. Die ist immer weich, immer nachgiebig. Mit der kann man alles machen (was viele auch tun) und dann jammert und heult sie.
Ja, ich verachte das.

Grenzen und Müdigkeit hängen eng zusammen.
Keine Kraft ist endlos. Irgendwann ist Schluß.
Keine Ressource unerschöpflich.
Das Auto muss man nach tanken,
der Ofen braucht auch neues Öl/Holz,
der Körper braucht Essen und Schlaf,
die Pflanzen Erde, Nährstoffe, Wasser...

Haushalten mit der Energie.
Und nicht nur mit Strom ect,
sondern auch mit der Körperenergie, mit der Seelenenergie.

So kam es, dass ich nun einen Teil meines Tagebuches dafür verwende eine Bestandsaufnahme bezgl. meines Energiehaushaltes zu führen.
Jeden Tag: Was gibt mir Energie? Was nimmt mir Energie?
So ist es für mich be-greif-barer, verständlicher, klarer wo und wann ich mich wieder verausgabe und wie wenig ich Energie tanke.

Ein sehr schöner Text zu diesem Thema:
http://www.dubistdeinweg.de/Grenzen_setzen.html

Montag, 14. April 2014

Auf den Körper hören

Da gibt es ja die kleine Geschichte, in der die Seele den Körper bittet krank zu werden, weil der Mensch nicht auf sie hört.
Ich hör auch nicht auf meinen Körper.
Dessen Grenzen zählen für mich nicht.
Das muss ich mir eingestehen.

Mein Verstand faselt ununterbrochen was von *du musst noch* und *du sollst doch* und ich pariere brav.
Ich hab ihm jetzt paar Schweigetage verordnet.
(es ist faszinierend, was passiert, wenn man aus der Identifikation mit etwas - hier dem Verstand- aussteigt und wie etwas behandelt was außerhalb von einem ist).
Und immer wenn er wieder anfängt, gibts ein lautes RUHE!

Ich kümmer mich nun um meinen Körper, wie um ein krankes Kind.
Ich hab ihn selten beachtet und dafür immer zu Höchstleistungen getrieben.
Kein Wunder, dass er einfach nur müde ist...so unendlich müde.

Denn bitteschön, was passiert denn wenn Seele und Körper den Verstand bitten, mal krank zu werden, weil ich auf beide nicht höre?

Ne danke, auf Wahnsinn in ausgeprägten Dimensionen hab ich keine Lust.

Freitag, 11. April 2014

Grenzenlos

Ich schwebe....und kann nicht aufhören.

Thema Grenzen. Sehr lange und immer wieder habe ich mich damit beschäftigt, wie ich anderen meine Grenzen zeige und diese wahre.
Ist ja ganz nett.
Nur wär es viel einfacher, wenn ich erstmal SELBST meine Grenzen respektiere.
Daran hapert es.
Gewaltig.
Wurde mir bewußt und trifft mich ziemlich.

Das ist das eine.
Das andere ist noch viel schlimmer:
Ich kann es nicht.
Ich sehe meine Grenzen: weniger Geld ausgeben, weniger PC (schon gar nicht abends), mehr Dinge tun, die ich wirklich will und nicht immer das was andere gern hätten...ich sehe es und mach einfach so weiter wie bisher.

In den 12 Schritten Gruppen hieße es nun:
ich kapituliere.

Ich fand ein kleines Büchlein *Mut zum Neinsagen, ohne Schuldgefühle*, hilft mir auch ein wenig da Licht ins Dickicht zu bringen und macht mir nochmal klar, WIE groß das ein Thema ist, in meinem Leben.

Grenzen.

Montag, 7. April 2014

1 Jahr ohne dich

Vor einem Jahr bist zu ziemlich überrascht von uns gegangen.
Es sind noch nicht viele Tiere oder Menschen gestorben, die mir so sehr am Herzen lagen.

Noch immer seh ich Dich vor mir:

Deine riesigen Schlappohren die beim laufen oder starkem Wind so lustig dahin segelten,
dein quietschen vor Freude, selbst mit 13 Jahren immer noch die unbändige Lust ins Wasser zu hupfen,
nur das apportieren hast du nie gecheckt (oder wolltest es schlicht nicht), durfte meine geworfenen Bälle immer selber holen,
andere Hunde interessierten dich wenig, dafür umso mehr die Jogger, nein du bist denen nicht nach gelaufen, du hast ihnen nach gerochen, immer bist du stehen geblieben und hast deinen Hals verenkt um nur möglichst viel Duft zu erwischen.

Immer wenn ich dich wieder heim brachte, liefst du zur Leckerlischublade, egal wie durstig du warst, es war ein Ritual erst Leckerli und dann: nach mir die Sintflut.

Ich weiß noch wie du dich anfühlst, ich sehe dich noch vor mir, jedes Fellstück, deine Nase, deine Augen, deine langen Wimpern...ich lernte wie entspannend es ist, wenn hinter einem auf dem Wohnzimmerboden ein Hund schläft.
Sylvester mit dir war so schön und aufregend.
Du hast dich selbst mit deiner Lieblingsdecke zugedeckt. Und ich musste den Besuch warnen, dass unter diesem Deckenknäuel ein Hund liegt. Also: wenn möglich nicht drauf treten.

Wir waren uns so ähnlich: groß, dünn, sehr sensibel. Du hattest die ideale Größe, an der Ampel konnte mein herabhängender Arm gemütlich deinen Kopf kraulen.
Du hast nur gehört, wenn mir das Kommando wirklich ernst war (ich glaube das ist das meiste Problem bei sogenannten „nicht-hörenden“-Hunden.)
Dein elegantes traben neben mir am Rad oder dein lospreschen, wenn ich dich von der Leine ließ. Manchmal hätten dich fast Deine Hinterbeine überholt, vor allem wenn du dich nach mir umgedreht hast. Zu goldig.
Ganz sanft warst du und hast mich oft zum lachen gebracht.
Wie ein Mensch bist du ganz selbstverständlich in deinen Mantel geschlüpft, wenn es zu kalt war oder du krank warst.
Mit Dir Gassi zu gehn, war einer meiner besten Jobs :-)






Ach mensch...du fehlst...
meine liebste
Curly, ohne eine einzigste Locke.



Samstag, 5. April 2014

Move your ass

Es geht aufwärts.
Die letzten Tage war ich immer mal wieder ein wenig radeln.
Was mir sehr gut tat.
Es kam wohl schleichend...immer weniger Bewegung, immer müder, noch weniger Bewegung. Ein Teufelskreis.

Die Eff*ortil-Tropfen tun mir gut. Es kommt mehr Schwung in den Kreislauf, damit ich es überhaupt aufs Radl schaffe.
Vorher undenkbar, wenn das Augen aufhalten schon die ganze Kraft kostet. Ich bin auch tagsüber wacher (bis auf Ausnahmen, is klar).

Dann hilft mir das Asthmaspray, dass ich bei körperlicher Belastung weiter tief atmen kann. Auch das kam schleichend, das Gefühl zu wenig Luft zu bekommen.

Also hab ich mehr Bewegung und mein Blutdruck steigt wieder (gefühlsmäßig) ich werd in ein paar Wochen mir nochmal das Gerät ausleihen).

Eisentabletten werden auch weiter brav eingenommen, kann also alles nur besser werden.

Und: wer suchet der findet.
Fand heute das Angebot meiner Krankenversicherung die 2x im Jahr einen Fitnesskurs zu 90% jedoch höchstens mit 80,- (pro Kurs) bezuschussen.
Heißt ich zahle (bei den von mir ausgesuchten Kursen) nur zwischen 10 und 20 Euro dazu. Und hat den Vorteil, dass es meist nur so 10 Stunden sind. Das liegt mir lieber. ich weiß, dass ich ein unsteter Geist bin und lieber öfter was Neues ausprobiere/mache/anfange.
Und 2x 10 Stunden, sind 20 Stunden im Jahr. Reicht vollkommen.
Außerdem wird auch eine 2-wöchige kostenlose Mitgliedschaft in einem Fitnesstudio angeboten. Da kann ich dann wenigstens mal ein wenig Aqua-Fit und so ausprobieren.

Mal schauen, ob ich es auch schaffe was anzufangen.
Im planen bin ich ja immer gut...aber dann.....

Freitag, 4. April 2014

Knock out

Hatte ich schon lange nicht mehr.
Völlig ko.

1 Nacht wenig geschlafen, 1 Nacht schlecht geschlafen, dann das Thema sexuelle Belästigung was viel hochgewirbelt hat und dann ein sehr anstrengender Arzttermin reichen, dass ich immer dünnhäutiger wurde, in Tränen ausbrach (grundlos), fast Ekel vorm Essen, aber Hunger hatte, nicht wirklich klar denken konnte.
Das geht dann schnell in eine Abwärtsspirale. Wo ich mich in die Vergangenheit reinsteigere, was mir passiert ist, wer was gemacht hat, all die Wut, die Machtlosigkeit nochmal spüren...ich nenn das jetzt mal *extremes Opferdenken*.
Ein Therapeut würd wohl 'dekompensieren' dazu sagen.

Zum Glück merkte ich es relativ bald und machte nicht weiter, sondern nahm eine Auszeit in Form einer Benzo und meiner normalen Einschlafhilfe, zog den Winterschlafanzug an (ich fror erbärmlich), ließ die Rollos runter, letzter Blick auf die Uhr: 18:10h
und ab ins Bett.
Da hilft nur: schlafen.

Mit kurzer Unterbrechung 12 Stunden durchgepennt.
Eigentlich hatte ich heute Wohnungsputz, Einkauf und Haare waschen geplant.
Jetzt fälllt es mir schwer, das zu tun wonach mir ist: Mit einem Buch wieder ins Bett, das Wetter (stark bewölkt) würde mir das sehr erleichtern, wenn nicht mein innerer Antreiber und Perfektionist schon wach wäre....
Fakt ist aber: Ich hab genug Essen fürs Wochenende. Morgen oder am Montag kann ich immer noch einkaufen.
Im Dreck versinke ich auch nicht, der Müll ist weg.
Haare waschen? Hab ich heut ein Date? Nö. Also auch kein Drama.

Ich gönn mir heute die Ruhe die ich brauche (das sag ich mir jetzt so lange bis das Herzklopfen und der innere Druck weg ist).

Natürlich sind so anstrengende Tae-Bo-Stunden auch eher ein Wunschtraum. Körperlich bin ich mehr als unfit.
Aber man darf ja a) träumen und b) sich Ziele setzen.
Ich habe aber noch ein wenig weiter gesucht und hier im Dorf gibt es auch einen Turnverein, die allerhand Kurse anbieten, auch wirklich interessante z.B. einen wo mit Hoolahoop-Reifen trainiert wird, und den mochte ich als Kind schon.
Nachteil: Mitgliedschaft.
Vorteil: Nähe und kein überkandideltes Gehabe, sondern Sport in einer schnöden Schulsporthalle und ich muss danach nur über die Straße heim unter meine Dusche. Perfekt.

Fazit nach dem HNO-Besuch: Meine Nase ist perfekt. Also da ist nix, keine schiefe Nasenscheidwand oder Polypen oder sonstiges.
Jetzt wieder zum Lungendoc und weiter schauen, was wir mit meiner verminderten Atmung nachts machen.

Donnerstag, 3. April 2014

Oberflächliches Fitnesspack

Ich mag keine Fitnesstudios.

Mit 14 J.  war ich mit meiner Mutter (unglaublich!!) mal in einem.
Also zusammen angemeldet.
Zusammen trainiert haben wir es genau 1x geschafft.
Es war immer ein Spießrutenlaufen.
Die falschen Klamotten, die Vetternwirtschaft untereinander, die *wir haben uns ja alle sooo lieb*-aber wehe jemand trägt eine No-name-Socke!
Das ganze oberflächliche Getue, nur um das eigene Ego noch mehr aufzublähen, widerte mich an. Sehr.
Und dann noch sowas hirnrissiges wie an Geräten in einem Raum trainieren. Also wer reines Bodybuilding betreiben will, bitte, soll er seine Gewichte stemmen. Aber auf der Stelle  radeln oder "steppen" und dabei in die Glotze starren? NEVER!
Das mach ich lieber draußen in der Natur. Ohne Glotze.
Einzig was ich mochte waren die Aerobicstunden.
Die rhythmische Schrittfolgen (die man sich merken sollte und somit noch ein klein wenig das Gehirn mittrainiert), die Bässe der Musik...ja das gefiel mir.

Als ich später in eine WG zog, war genau gegenüber wieder ein Fitnesstudio und so malten wir eines Nachts (mit viel lachen und noch mehr Bier) mit Fingermalfarben einen großen muskulösen Bodybuilder mit winzigem Schniedel an unser Küchenfenster, worauf die Besucher des Studios guten Bllick hatten.
Eines Tages war unsere Glashaustür eingetreten, wir wußten nicht ob es damit zu tun hatte.

Tja und dann kam es, dass ich selbst in einem Fitnesstudio zu arbeiten anfing. An der Rezeption und bei der Kinderbetreuuung. Die Arbeit an sich gefiel mir, nur das Umfeld war zum kotzen.
Wieder diese mobbende Atmosphäre, die ich schon 10km gegen den Wind spüre. Ich bin damit aufgewachsen, ich merk das gleich.
Den Sport, naja eher noch den eigenen Körper, zur Religion zu stilisieren war für mich so unerträglich, dass ich es nicht mehr so gut verbergen konnte und meine erste (und einzigste!) Kündigung von denen bekam.
War mir nur recht.
Dass diese Typen null Arsch in der Hose haben, zeigte mir das Künndigungsgespräch. Einfach ein Witz.

Unvergesslich auch das Infogespräch in einem Frauenstudio.
Mit einem männlichen Trainer !!!


Nunja.
Jetzt kam es, dass mir Tae-Bo wieder einfiel. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren...Aerobic mit Kampfkunstelementen.
Dafür würde ich sogar nochmal ein Fitnesstudio betreten, aber natürlich ohne Vertrag. Kann ich mir ja gar nicht leisten.
Aber ich fand tatsächlich ein Studio, dass 5er Karten für die Kurse anbietet! Perfekt dacht ich noch so....bis ich mir das Video zum Tae-Bo-Kurs ansah:

Der Kurs läuft schon im vollen Gange, da kommt ein Mann, als Hase verkleidet dazu, stellt sich hinter die Frau und belästigt sie.
Die Kamera ist immer wieder auf beide Unterleibe gerichtet.
Irgendwann merkt der Trainer das auch und ordert den Rausschmeißtypen an. Der seine Arbeit tut und den Hasen raus schmeißt.

Das darf doch nicht wahr sein...was ist DAS denn für eine Scheiße!?!? Es geht NULL um den Sport! Und was soll mir diese Aussage über das Studio sagen?  Das nicht einfach Fitnesstudio heißt, sondern Männlicher-Vorname-Studio.
Wenn es schon um Belästigung gehen muss (was für mich eh mehr als fraglich ist) dann wäre  es doch viel sinnvoller, dass sich die Frau selbst wehrt mit ein paar Tae-bo-Kickbox-Elementen  die sie gerade gelernt hat! Und den Scheißtyp ordentlich vermöbelt.
Aber frau kann ja sowas nicht...is klar.

Ich schrieb dem Studio ne Mail, wie widerlich und daneben ich dies Video halte und das dies ja mehr als genug über den Betreiber des Studios aussagt.

Die lauwarme Antwort:

für Tae-Bo Kurse bist  Du bei uns ganz richtig. Wir haben Tae Bo 5 x pro Woche mit sehr guten und erfahrenen Trainern.
Tut mir sehr leid, wenn Dir unser Video nicht gefallen hat. Alle Beteiligten hatten viel Spaß beim Dreh. Die Tae Bo Trainer aus dem Clip  unterrichten nach wie vor bei uns. Ich kann Dir versichern, dass in unseren Tae Bo Kursen niemand wirklich belästigt wird.
 
Liebe Grüße
 
XXX
Club-Manager

So ein Vollhonk!!

Daraufhin antwortete ich, dass es weltweit viele Frauen gar nicht lustig finden, ständig sexuell belästigt zu werden und die keinen Rausschmeißertypen neben sich haben und es wäre  mehr als begrüßenswert wenn dieses Video, das Gewalt verharmlost, rausgenommen werden würde.
---Keine Antwort mehr--- 
Seit ich das Video sah rumort es in mir...ich schwitze, der Puls geht nicht runter und ich bin einfach sauer... immer diese Scheiße.

Eine noch magere Antwort kam dann doch noch:
 Du bist übrigens die allererste, die an unserem Hasen keinen Gefallen findet.

Dienstag, 1. April 2014

April

Und hier ist der April

und dort das Kalenderblatt dazu:


Vertrauen wagen...ahja da war was...

hmmmm.

Ich weiß nicht...dieses Jahr paßt nicht zu mir...eine Numerologin würd vielleicht was dazu sagen können...Fakt ist, es fühlt sich für mich falsch an, wie ein zu kleiner Pulli oder ein zu enges T-Shirt...irgendwie nicht "meins"...ich komm nicht rein.
Ich häng immer noch irgendwo im letzten Jahr...so November oder so.... kann mich mal wer abholen?
Wenn ich mir sage, dass es April im Jahre 2014 ist, meine ich, dass es in ferner Zukunft liegt.
Nächsten Monat hab ich Geburtstag. Das auch noch.