Samstag, 25. Januar 2014

Tröstliches

Manchmal helfen Wörter.
Geschriebene Wörter.

Obwohl ich mit dem Montasthema aus meinem selbstgebastelten Kalender nicht so wirklich was anfangen kann:
Folge Deinem Herzen!
Wenn das so einfach wäre. Mich erdrücken derzeit zu viele Du MUSST und Du SOLLST. Wenn ich dem ein wenig entfliehen kann, kommt deren Geschwisterlein ala Schuldgefühl.
Ich bleibe dran.

Sehr passend sind derzeit die Sprüche von meinem Tageskalender:
Auch die beunruhigendste Gegenwart wird bald Vergangenheit sein. Das ist immerhin tröstlich.
Stimmt. Und daran klammere ich mich gerade ein wenig.

Einige Tage davor hieß es:
Freiheit und Glück bestehen im Loslassen, nicht im Sammeln und Bewahren.
Mit diesem Spruch versuche ich mein verloren gegangenes Vertrauen wieder auszubuddeln. Ich sage mir, dass ich immer genug haben werde. Mich plagen derzeit ein wenig Existenzängste.

Passend dazu hieß es dann auch im Kalender:
Wunschlosigkeit führt zur inneren Ruhe
Auch das kann ich nur unterschreiben. Wenn mir denn mal diese Wunschlosigkeit gelingt :-)

Auch dies war vor wenigen Tagen sehr passend:
Einen Tag lang ungestört in Muße zu verbringen, heißt, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein.
Womit ich wieder beim müssen und sollen wäre...

Aber auch eine meiner Lieblingsautoren, Luisa Francia, half.
Ich orakelte mit ihren Karten, aus dem Buch STEINREICH und bekam:

Abstürze haben die angenehme Begleiterscheinung, dass du dich tief unten auf dem Grund abstoßen und um so weiter wieder hochschnellen kannst.
Laß dich also von Mißerfolgen nicht entmutigen. 
Mißerfolg ist als Energiezustand kreativer als Erfolg, der nur die Oberflächlichkeit und Selbstzufriedenheit nährt. 
Aus Fehlern kannst du lernen. wenn alles glatt geht, weißt du ja nicht mal warum. 
Nur der Mißerfolg bringt dich den Dingen auf den Grund. Und in der Tiefe liegen alle Geheimnisse. Um sie zu erfahren brauchst du den langen, den längeren Atem. 
Weißt du sie aber, wirst du aus der Tiefe heraus mächtig.

Also übe ich mich weiter in Entspannung und Vertrauen, statt mich selber ständig unter Streß zu setzen, was mich noch kränker macht.

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