Montag, 9. Dezember 2013

Unser täglich Brot...

Im Netz find ich ja immer wieder Dinge, von denen ich danach nicht sagen kann, wie ich sie fand.

Und so kam es, dass ich auf das Thema *getreidefreies Essen* kam.
Was? Mein heißgeliebtes Frühstücksbrot soll weg? UNDENKBAR!
Ich las und las und dacht mir so: och probieren kannste es doch mal.
Und so verbannte ich Nudeln (hach), Kekse (traurig hinterher schau), Brot (heul), Haferflocken (naja, so wirklich mochte ich die noch nie, außer verbacken) aus meiner Küche
und Quinoa (kannte ich schon, schmeckt gut in der Früh mit Obst und Kokosmilch), Buchweizen (auch nicht übel zu Gemüse), Polenta (noch ungetestet) und noch so einiges, zog ein.

Gerade mal 5 Tage lebe ich nun getreidefrei und merke:

- ich bin herrlich lange satt! Kein Heißhunger, kein quälendes knurren im Bauch, keine Unterzuckerung mehr! (Ja Getreide, vor allem Weizen, kann den Blutzucker noch mehr in die Höhe jagen, als ein Schokoriegel!) Überhaupt weniger Lust auf Süßes.

- gestern bin ich das erste Mal seit...äh Jahren...wieder über 1,5 Stunden spazieren gegangen OHNE: schwitzen, flauem Gefühl, als würde ich gleich zusammenbrechen, schummerig sein inkl. nicht mehr klar sehen können...als würds mir einfach gleich den Kreislauf zusammen hauen. NIX. Voller Freude schritt ich munter dahin! Welch Wunder für mich! Seit Jahren kämpfe ich mit dieser extremen Mattheit und Abbgeschlagenheit und KEIN Doc kam drauf. Ich wußte, es ist NICHT nur psychisch!!!!
Ich hatte recht.

- meine Nase ist frei. Auch da merkte ich gar nicht, wie zu die eigentlich war. Wahrscheinlich geschwollene Luftwege, die Nebenhöhlen sind frei! Dadurch schlaf ich natürlich auch besser/tiefer!

Ich staune!
Da schaufel ich mir immer Vollkornprodukte rein, versuch meine Zuckersucht irgendwie in den Griff zu bekommen, konnte kaum 2 Std. ohne Essen aushalten (immer mit Müsliriegel und Breze außer Haus!) und jetzt ist das nach gerade mal 5 Tagen wie weggeblasen!

Selbst die leckeren Kuchenstücke die es am Samstag bei einer Einladung gab, machten mich kaum an. Weil ich WUSSTE: Danach gehts mir mies.

Ich werde das natürlich erstmal weiter verfolgen und das auch ärztlich abklären lassen, ob es nur am Weizen oder generell an Gluten liegt, dem Kleber. Daher auch der Ausdruck: ich bin pappsatt.
Dieses pappige Gefühl hat man nach Gemüse, Hülsenfrüchte, Quinoa ect. nicht. Sondern eine angenehme Sättigung!

Kommentare:

  1. Also... darf ich mal fragen, wie du darauf kommst? Hast du bestimmte Seiten im Netz, die du verfolgst etc? (Ich hatte über so was noch nicht gelesen). Oder bestimmte Bücher? *Neugier...*

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  2. Ich fand im Netz einiges und wenn man googelt: gluten, ohne getreide leben, Brot ungesund, findet man auch einige Erklärungen dafür. Man muss nicht gleich eine Gluten-Intoleranz haben, reicht schon eine unverträglichkeit oder Allergie.
    http://blog.paleosophie.de/2011/04/21/brot-ist-boese-oder-getreide-ist-ein-zweischneidiges-schwert/

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html

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  3. Maannn... zum zentrum-der-gesundheit hab ich sogar ein Lesezeichen. Verflixt. Will ich doch schon längst drin lesen. Alles, was ich wichtig finde, womit ich mich gern beschäftigen will... schiebe ich vor mir her! -.-"

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  4. Das klingt nach "Logi-Ernährung."nach Prof. Dr. Worm.
    Die esse ich schon seit 3 jJhren und kann dir nur zustimmen.
    Leider wird sie nach wie vor von der DgE ignoriert, obwohl man schon genau weiß, dass kohlenhydratarme Ernährung bei Diabetes mehr bewirken kann als alle Medikamente zusammen, wenn man sich wirklich daran hält!
    Und das allgemeine körperliche Wohlbefinden steigert sich dadurch auch automatisch.
    Herzliche Grüße
    Jutta


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  5. @callisto: das drama kenn ich :-/

    @Jutta, ja gibt ja verschiedene Varianten...schön, wenn es Dir gut tut, ich muss noch austesten und weiter probieren.
    Die DgE meint wahrscheinlich auch noch, dass man fleißig seine Milch trinken soll ?! :-)
    Ich bin erstaunt wie hungrig man erst recht nach Kohlehydraten wird! Ein Suchtkreislauf. Heftig.
    LG

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