Dienstag, 10. September 2013

Unruhe und so

Ich bin sehr angespannt, unruhig, konfus.
1000 Gedanken rasen durch mein Hirn.
Was ich noch müsste.
Müssen müsst ich immer alles mögliche.
Aber MUSS ich das wirklich? Oder meine ich das nur.
Eher wohl letzteres.
Für jetzt, hier und heute ist gesorgt.
Die Miete ist bezahlt, ich habe zu Essen, das Dach ist dicht...
alles ist gut.
Einatmen. Ausatmen.

So viele Möglichkeiten gibt es.
Gäbe es.
Ich fühle mich verloren, wie in einem Labyrinth.
Wo will ich hin?
Was will ich?
Was ist mir wichtig?
Und wenn mir das klar ist, danach handeln.

Ja das steht an.
Das spüre ich.
Und ich flüchte. Verliere mich in kleinsten Details.
Mache Dinge zu 150% wo auch 80 oder gar 50 Prozent reichen würden. Ich kann nicht mehr unterscheiden, was wichtig, was unwichtig ist.

Pause!
Einfachheit!
Ruhe!
Noch mehr denn je, will und brauche ich das.
Schon mal ein Anfang.
Aber um mich herum zieht und zerrt alles Mögliche an meiner Aufmerksamkeit.
Da ein Bild! Da eine Idee! Da noch etwas was ich aufschreiben muss!

Alles ist gut.
Für heute muss ich nichts mehr machen.
Vor allem nicht zwanghaft alles mögliche kontrollieren.
Ich mache die Musik an, bewege mich dazu barfuss, das tut gut. Bringt mich vom Kopf in den Körper.

Später schaue ich dem Regen zu.
Ohne Musik. Ohne Pc. In aller Stille.
Welch ein Segen!!!

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