Donnerstag, 15. August 2013

Nachtgedanken

Lass Dich nicht unterkriegen,
sei frech und wild und wunderbar!
Astrid Lindgren

Kämpfe um das,
was Dich weiterbringt.
Akzeptiere das,
was Du nicht ändern kannst.
Und trenne Dich von dem,
was Dich runterzieht.
-o. Angabe-

Nachtgedanken:
Es ist 3h morgens. Und ich bin fit. Ja sowas wie ausgeschlafen. Würde ich mich im dunkel draußen wohlfühlen, würde ich jetzt raus gehen. Aber wenn ich kaum was sehe, streßt mich das ungemein.

Werde leicht:
DAS ist die Aufforderung, die mir seit fast 2 Jahren die Vogelfedern sagen, die ich ständig und überall sehe. Lange habe ich gegrübelt. Diese Aufforderung fühlt sich für mich sehr stimmig an.
Der Artikel in der aktuellen Happi*nez über Federn ist auch schön, nur für mich aktuelle nicht so ganz mein Thema.
Ich werde mich noch mehr von Dingen trennen, die ich aus Angst behalte. Angst ist das Kennzeichen! Nie genug zu haben oder es nochmal zu brauchen.
Dabei hat mich das Leben bisher gelehrt: Es ist immer genau das da, was ich brauche. Oder es fällt mir zu. 
Die wirklich notwendigen Dinge: frisches Wasser ständig verfügbar, Dach übern Kopf, genug schützende, wärmende Kleidung, genug Essen, sind ja da.
Der große Vorsorger/Sparer war ich noch nie. Schon öfter wollte ich ein kleines Lager im Keller einrichten, damit ich zumindest eine Woche mal leben kann, wenn Wasser, Strom und die Geschäfte ringsrum ausfallen. Ich müsste mich dazu zwingen. Mal sehen.

Im folgenden Video geht es um den inneren Ballast den man so mit sich herum schleppt. Ich finde die Frau sehr sympathisch und sie erzählt auch angenehm. Mit dem was sie am Schluß sagt, kann ich wenig anfangen. All die inneren Vorstellungen, Glaubenssätze und vermeintlichen Wahrheiten einfach mal so über Bord werfen...geht nicht und das hat auch seinen Sinn!


Menschen:
Dass ich nicht der geselligste Mensch bin, wird man aus meinem Blog schon heraus lesen können :-)
Gestern habe ich festgestellt, dass es mich schon sehr auslaugt, wenn ich mich nur gedanklich mit jemanden länger beschäftige und nicht lange genug nach innen/zu mir geschaut habe.
Da is es kein Wunder warum ich bei den letzten sozialen Berufen so fertig war. Ich konnte auch zuhause schlecht abschalten und kreiste immer wieder um Menschen und Situationen.

Das Haus nebenan ist nun so gut wie fertig. Nun ist es so, dass mein Balkon von links UND rechts einsehbar ist. Früher war das nur von einer Seite.
Das streßt mich enorm. Jetzt ist das Haus ja noch leer, aber allein die Vorstellung, dass ich beobachtet werden könnte, zieht mir Kraft ab.

Meine inneren Fühler sind, durch meine Geschichte, einfach zu sehr ausgeprägt. Zu schnell bin ich beim anderen. Sei es am See, der neben mir liegende oder die hinter mir stehende an der Kasse.
Ich fühle da zu viel.

Einen alten Cartoon gefunden: Der Tier und das Mensch
dazu gibt es mehr Bilder: Menschen im Zirkus, als Versuchstiere, in der Metzgerei (das Schwein verkauft frische Menschenschenkel), wie Frauen an Melkmaschinen hängen...

immer wieder aufrüttelnd.

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