Freitag, 30. August 2013

Innere und äußere Reize

Die Woche war viel los.
Ich habe mich bewußt dafür entschieden, weil es mich genauso gestresst hätte, wenn die Dinge liegen geblieben wären.
Es wird besser, dass ich mich zwischendurch entspannen kann.
Früher ging mein Anspannungslevel schnell hoch auf 10 und blieb da bis zum Wochenende.
Nun komme ich schon zwischendurch immer mal runter auf 9,8 oder sogar 7.

Außerdem ist auch in meinem Inneren viel los.
JETZT verstehe ich, die Menschen die sagen: "Ich hab von Hochsensibilität gelesen und es war wie eine Befreiung für mich, endlich wußte ich was mit mir los ist!"
Ich hab auch viel darüber gelesen, aber nie gab es den Punkt der absoluten Akzeptanz. Dem komme ich nun näher.
Das Buch, in dem ganz ausführlich hochsensible Menschen von ihrem Leben, ihren Gedanken und Gefühlen erzählen, ist der Hammer.
JETZT verstehe ich mich immer besser.

Demnächst mehr.

Dienstag, 27. August 2013

Tierisches

Check - das erste Mal vom Hamster gebissen worden. Tja, bin auch selber schuld, wenn ich meine Pfoten solange in sein Revier halte und schauen will wie lang er wohl sanft (!) an meinem Finger knabbert. Au.

Das kleine Aquarium ist...nunja, langweilig und interessant zugleich. Jetzt verstehe ich Männer, die stille Frauen toll finden. Sie wollen deren Geheimnis ergründen. Sie raus locken.
Ich will diese Art von Kugelfischen auch raus locken. Die sind nämlich extrem scheu. Weiß gar nicht, ob noch alle leben. Seh ja kaum welche. Tja.

Das große Aquarium ist sehr extrovertiert, die warten schon immer brav in der Ecke und blubbern vor sich hin, wenn ich die Klappe zum Füttern hoch mache. Kann man sich quasi unterhalten mit denen, so quirlig sind die. :-)

Mit Mann mal wieder die Sau rausgelassen.
Hotelzimmer mit Whirlpool für zwei. Bis wir die technischen Einzelheiten gecheckt haben, verging schon ne halbe Stunde. Als endlich Unterwasserlicht und Blubber losging, war das so laut, dass man sich kaum unterhalten konnte.
Irgendwann sah ich ihn auch nicht mehr.
Man sollte nämlich nicht zu viel Schaumbad in einen Whirlpool geben!
Wieder was gelernt.

Sonntag, 25. August 2013

Fauler Sonntag

Ein herrlicher Regentag.
(klick ins Bild = größer)
Das Foto is schon paar Tage alt:


Gestern mir noch eine kleine Freude bereitet:
Der Schreibwarenladen um die Ecke muss schließen. Lohnt sich nicht mehr. Nach 20 Jahren.
Also: Räumungsverkauf. Auf alles 30% Rabatt.
Da hab ich mir endlich den gewünschten Füller gegönnt.
Damit schreibt es sich einfach besser und schöner und angenehmer.

So und wer noch was entspannendes auf die Ohren und für die Augen haben will:
Klicke hier, dann auf "Vollbild" und geniiiiiieeeeeße :-)


Samstag, 24. August 2013

Die zarten Wellen

Letztens einen Vergleich gelesen.
Sinngemäß: Manche Menschen treiben wie ein Dampfer über das Meer...ruhig und gelassen.
Und dann gibt es noch die Menschen, die es wie in einem Ruderboot auf hoher See nur so hin und her wirft.
Letztere sind die Hochsensiblen.

Gestern kam das HSP-Buch an. Es erzählen Hochsensible aus ihrem Alltag. Ein Buch in Interviewform.
Natürlich stecke ich in jeder freien Minute meine Nase da hinein.
Und in meinem Kopf rattert es.
Noch mehr verstehen.
Noch mehr erkennen!

So viele Situationen werde mir jetzt erklärbarer.
Ich könnte gerade selbst ein Buch über meine Hochsensibilität schreiben.
(In einer Lesepause ging ich hinter zu einem kleinen Waldabschnitt. Wollte Ruhe, Schatten, Alleinsein. Fand das alles auch. Spürte wie die Anspannung von mir fiel, holte tief Luft und....
genau vor meinen Augen segelte mal wieder eine Feder herab. Klein, weiß, flauschig. Weit und breit kein Vogel und schon gar kein Wind. Ich hab nur innerlich die Augen verdreht und mir ein ironisches *is ja klar* gedacht.)

Mir wird klar, wie oft ich Streß (Wellen) empfinde, wo andere noch nicht mal was davon spüren (Dampfer).
Ganz viele kleine Minischrecksekunden (Nachbar der mir entgegenkommt, zu lautes Auto das zu nah vorbei fährt, ungewolltes Plaudergespräch mit dem Verkäufer, Hitze) und der Pegel steigt und steigt. Manchmal eben bis zur Panikattacke.

Eine Situation ist mir besonders in Erinnerung:

So vor 12 Jahren (ich war Anf. 20) hatten wir oft am Wochenende großes Familienessen: Papa und Mama (schon lange geschieden), Schwester mit Mann und Kind und ich (eher selten mit Partner).

Da war ein Gewusel und erzählen-wollen und lautes Kinderspiel und essen und ich sah ja noch, dass Mama traurig ist, zu viel säuft, zu unsicher lacht, mein Vater sich unwohl fühlt, mein Schwager so grob mit den Kindern umgeht und mir das weh tut, ich mir aber nicht traue was zu sagen, meine Schwester zu grob mit mir, das alles in einer sehr kleinen 2-Zimmerwohnung...es wurde viel geraucht...1000 andere Gedanken die ich gar nicht aufschreiben kann, kamen noch dazu.
Und irgendwann wurde ich stiller und stiller, versuchte so viel als möglich auszublenden, war überfordert, nahm das aber nicht so wahr, sondern nur als ein Zuviel von allem...
dann kam mein Vater und fragte, ob alles ok mit mir ist.
Natürlich, was sollte schon los sein. Ja ich starre vor mich hin, weil ich all die Stimmungen, Gerüche, Bilder, Worte, Geschmack, Gesten, Mimik, Enge, Hitze, Gespräche so intensiv wahrnehme, dass ich jetzt Löcher in die Luft starre, weil ich so am besten ver-ar-bei-ten kann.

(Heute kann ich das so erkennen, wenn ich dran denke, dass ich da oft über 5-6 Stunden blieb und dann noch selber mit dem Auto 80km heimfuhr, wundert es mich nicht, dass ich danach immer so ko war.)

Wie mein PC, wenn ich da zu viele Fenster aufmache oder er etwas größeres laden muss, verdunkelt sich schon mal der Bildschirm, da kann ich dann nix mehr machen, solange bis er fertig verarbeitet hat.


Donnerstag, 22. August 2013

Goodbye!

Viele Jahre hast du mich begleitet.
Hast mich gewärmt und geschützt.
Warst bei lustigen Zeiten dabei
und auch in traurigen Zeiten.
Nie hast du mich verlassen.
Warst mir nicht böse, als ich dich mal vergaß und zum Glück wiederfand.
Viel hast du ausgehalten. Ohne einen Mucks.
Ein Schmuckstück warst du.

Nun bist du alt.
Hast ausgedient und dir einen schönen Ruhestand verdient.
Danke, das du bei mir warst:

 (klick ins Bild = größere Version)
Erklärung: Ich hänge nicht sehr an so kleinen materiellen Dingen. Aber diese Jacke, die hatte es mir angetan. Über 12 Jahre lang. Eine ganz einfache leichte Fleecejacke mit  Zottelrändern.
Und nun lässt es sich einfach nicht mehr verbergen, dass sie morsch ist.
Ich kann sie nicht in die Mülltonne stopfen, so verrückt es klingt, es täte mir im Herzen weh. Also darf sie im Keller ruhen.

Und sonst so:
Einen neuen Matratzenschoner bestellt. Ich bin ein kleiner Hygienefreak und mag nicht jahrelang auf der Matratze liegen und reinschwitzen. Deswegen gibt es so eine Moltonauflage. Wasserdicht, für die ältere Generation ;) und natürlich eben waschbar!
Nun sah ich aber, dass es auch eine flauschige Variante davon gibt, zum halben Preis:
http://www.amazon.de/Microfaser-Matratzenauflage-Unterbett-Matratzenschoner-135x195cm/dp/B00966NVNW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1377164005&sr=8-1&keywords=%C3%B6ko+matratzenauflage
Heute nacht das erste mal drauf gepennt: Unglaublich was so 2cm Auflage ausmachen. Kuschelig, watteweich, ich wollt gar nicht aufstehen!!!! Ein Traum!

Außerdem gibts zum heutigen Mittagessen folgendes:
- Blattsalat mit Paprika
- Kartoffel-Tomaten-Mozzarella-Pfanne mit frischem Basilikum
- Nußzopf und koffeinfreier Kaffee

und danach lausch ich nochmal an meiner Matratze ;-)))

Mittwoch, 21. August 2013

Dienst nach Vorschrift

Wie jedes Jahr fragte mich Family X, denen ich 2x im Monat etwas im Haushalt helfe, ob ich deren Haus-und Tierbetreuung im Urlaub übernehmen möchte.

Es ist spannend, wie sich die Belastung/Anforderung jedes Jahr steigert und ich dabei lernen kann, meine Kraft einzuteilen.
Im 1. Jahr war es nur Post, Blumen und mal nach dem rechten schauen.
Im 2. Jahr war es alle 2 Tage auch das Aquarium mit zu versorgen, es gab allerlei Todesfälle plus Schneckenplage und ich konnte auch hier üben, es nicht als mein Versagen anzusehen und meine Schuldgefühle gleich weiter zu schicken.
Nun, im 3. Jahr sind es schon 2 Aquarien plus Hamster.
Heißt, ich muss jeden Tag vorbei schauen.

Es gibt eine ausführliche Liste und ich wurde genau eingewiesen, was wie zu tun ist.
Und jetzt kommt mal wieder eine meiner Hauptlernaufgaben:
Nur das tun, was verlangt wird. Damit sind die (Family) schon mehr als glücklich. Ich muss nicht noch x und y dazu packen und 150% geben.

Meine innere Soldatin und Perfektionistin mit in Urlaub schicken.Es muss kein Staatsakt werden.
Wenn was daneben geht, ist das nicht schlimm (die Family ist da sehr gelassen).

Stattdessen:

Mich zurück halten.
Wenn ich wieder gehe, nicht ewig rumhirnen, ob ich alles richtig und auch genug getan habe.
Locker bleiben!
Es leicht nehmen! (Federn!!!) Es mir auch mal leicht machen.Jeden Tag mindestens 15 Minuten vors Aquarium setzen und zuschauen, weil das sehr entspannt.
Entspannt (nicht wieder alles verkrampfen) hin-und heimradeln.
Oder auch mal wieder achtsames gehen üben.
Mit einem kleinen Umweg komme ich sogar über einen Park zu deren Haus, also kein Auto und Lärm!
Es hetzt mich keiner.
2x die Woche Lebendkontrolle und Spielzeit (freu!) mit Hamster reicht. Ist halt blöd, weil der erst  um 21h munter wird.


Bin gespannt, wie mir das gelingen wird.
Nicht, dass ich jetzt wieder perfekt (!) alles entspannt und locker machen will...auch das kann ich hervorragend :-)

Einatmen.

Bauch locker lassen.

Lächeln.

Ausatmen.

Dienstag, 20. August 2013

Wie ich bin

Mich anzunehmen, wie ich bin, ist wohl eines meiner Lebensthemen.
An dem ich mir regelmäßig die Zähne ausbeiße (sogar ganz real, presse und knirsche ich des nachts mit meinen Beißerchen).

Mein Geist will weiter, mehr erleben, ausprobieren, Neugier (jaja die Gier) befriedigen, Abenteuerlust ausleben.
Mein Geist fliegt. Hoch und weit.
Er würde gern...und kann nicht.
Weil mein Körper völlig ausgenockt wahlweise auf Sofa oder Bett darnieder liegt. Völlig kraftlos.
Wenn ich mehr tue, bekomme ich Ohrendruck, Fieber, Zittrigkeit und Schwächegefühl in den Beinen.
Also bleibt das Geschirr stehen, der Boden ungesaugt, die Post kann ich zum Glück mit dem Lift holen.

Meiner Freundin (die nun in der selben Straße wohnt) geht es da sehr ähnlich. Auch sie hochsensibel, viele Reize erschöpfen sie maßlos und auch sie braucht sehr lange zur Regeneration.
NUR: Sie kann das besser annehmen. Sie hat nicht das Bedürfnis wegzufahren, Dinge zu erleben, die Welt zu erkunden.
Ihr reicht das, was sie machen kann. Und lebt damit friedlicher.

Sie leiht mir jetzt das Buch:
Ich bin wie ich bin - Hochsensible berichten aus ihrem Leben.
Da bin ich ja mal gespannt.
Und ergebe mich nun wieder, dem jetzigen Zustand wie er nun mal ist.
Bleibt mir wohl nix anderes übrig...

Sonntag, 18. August 2013

Der Winter und ne Freundin

Ich hätt jetzt mal nix gegen nen Wintertag.
So nur 6 Stunden Sonne oder gleich gar keine, sondern dick bewölkt und alles eingeschneit und schön ruhig, außerdem angenehme trockene null Grad.
Stattdessen: Sonne quasi rund um die Uhr, glatte 30 Grad mal wieder (die letzten Tage 25), Kindergebrüll, Nachbargriller, Untermieterbesucher, Mücken, Kreislaufprobleme undsoweiterundsofort.

Dafür gestaunt:
Dienstag: Ich schreibe einer lieben Freundin per SMS, dass ich mich Ende der Woche telefonisch melden werde. Dringend überfällig.

Freitag 16:10h schreib ich ihr wieder ne SMS, dass ich leider völlig ko bin und selbst zum reden zu schwach.

Freitag 18 uhr, seh ich dass der Anrufbeantworter blinkt.
Freundin hatte um 16h angerufen!

DAS nenn ich mal Telepathie. Ich antworte auf ihren Anruf, den ich noch gar nicht mitbekommen habe :-) Verrückt.
Noch verrückter: Sie rief heut wieder an. Ich wieder zu ko. Hör den AB ab und hör, dass sie nun in derselben Straße wohnt wie ich.
Nur eben in einer anderen Stadt.
Und die liegt mal eben 800km nördlich von mir entfernt.
Aber wurscht. Mit der erleb ich ständig solche Gemeinsamkeiten.

So. Ich geh mal weiter schwitzen. Und fluchen.

Samstag, 17. August 2013

weniger scharfes Ungarn

Schon lange nicht mehr gehabt: Magenbeschwerden.
Irgendwann meldet der sich einfach, wenn man nur lange genug zu süß und fett und zu heiß und schnell isst.
Das ganze noch garniert mit ein wenig Streß....voila hier hätten wir dann Sodbrennen, aufstoßen usw.
Ich war immer so stolz auf meinen Saumagen. Der so viel verträgt.
Ich glaub ich muss mich bei dem mal entschuldigen, dass ich ihm so viel zugemutet habe.
Also: Schonkost. Und Ruhe. Und so.

Gestern bin ich fast über eine Frau gefallen. Ich sah sie schon von weitem, wie sie da in der kleinen Einkaufszone saß, mit ihrem Kartonschildchen vor sich.
Eine Bettlerin. Frauen sieht man ja selten so offen betteln.

Sofort registrierte ich die Reaktionen der anderen Menschen: Kurz verschämt hingucken und dann auf den Boden starrend vorbei hechten oder nur letzteres.
Während ich noch kurz überlegte, auch schnell wegzuschauen kam ihr Hund (ein Maltesermischling) auf mich zugerast. Bellend.
Aber nicht böse. Die Bettlerin sprang erschrocken auf, nahm den Hund, sah mich entschuldigend an und redete kauderwelsch auf mich ein, während ich ihr zu vermitteln versuchte, dass alles ok ist und langsam weiter gehen wollte. Da verhedderte ich mich in der Hundeleine und flog...fast.

Der Hund sah mich mit Menschenaugen an. Sehr lange. Ich hätte gern noch weiter hinein geguckt, wenn ich nicht Angst gehabt hätte, wie das der Hund auffasst (auch wenn ich eine Ahnung hatte, dass  er sich nicht bedroht fühlte dadurch).
Ich kraulte ihn. Auch sehr lange.

Mit der Frau kam ich ins Gespräch. Was man so Gespräch nennen kann, wenn man die jeweilige Sprache des anderen nicht versteht.
Sie war nicht verbittert oder zornig, sondern einfach unglaublich traurig.
Aus Ungarn sei sie, da gäbe es ja keine Arbeit, die Kinder, zwei Stück, musste sie zurück lassen. Ich fragte lieber nicht nach, wie alt die sind.
Der Wunsch ein neues Leben im goldenen Deutschland anzufangen...gescheitert...
Ihre Haare glänzen, ihre Augen sind umrahmt von tiefen Schatten, sie wird auch so um die 30 sein, wenn nicht noch jünger.
Ich verkneife mir, zu erzählen, dass ich Ungarn nur aus dem Urlaub kenne...darf man einer obdachlosen Frau von solch Luxusdingen erzählen?
Ich schweife um auf den Hund, frage nach Namen und Alter, da lächelt sie und nun kraulen 4 Hände das kleine Fellbündel.

Die Blicke der vorbei hastenden Menschen spüre ich auch jetzt. Sie trauen sich jetzt offener hinzuschauen...was ich da denn mache.
Ja was soll ich denn machen...ihr Geld geben...ich weiß nicht, das ist immer so...peinlich?
Auf ihrem Schild lese ich: Habe Hunger.
Logisch. Auf der Straße geht es ums pure überleben.

Da fällts mir ein...ich versuche ihr kurz zu erklären, dass ich gleich wieder da bin und gehe zum Bäcker um die Ecke.
Lasse Brezeln, süße Teilchen und Sandwiches einpacken, dazu eine Flasche Wasser und eine Apfelschorle. Kosten: etwas über 5,-€

Gehe wieder zu ihr und gebe ihr die Tüte. Sie strahlt.
Ganz offen, ehrlich und warm.
Wünsche ihr noch alles Gute, lasse als sie nicht hinschaut, das Wechselgeld in ihren Becher fallen, winke noch und fahre wieder heim.
Möge ihr ein Landsmann begegnen und ihr helfen.

Und bin wieder sehr dankbar und auch demütig, als ich mein Heim aufschließe...

Donnerstag, 15. August 2013

Nachtgedanken

Lass Dich nicht unterkriegen,
sei frech und wild und wunderbar!
Astrid Lindgren

Kämpfe um das,
was Dich weiterbringt.
Akzeptiere das,
was Du nicht ändern kannst.
Und trenne Dich von dem,
was Dich runterzieht.
-o. Angabe-

Nachtgedanken:
Es ist 3h morgens. Und ich bin fit. Ja sowas wie ausgeschlafen. Würde ich mich im dunkel draußen wohlfühlen, würde ich jetzt raus gehen. Aber wenn ich kaum was sehe, streßt mich das ungemein.

Werde leicht:
DAS ist die Aufforderung, die mir seit fast 2 Jahren die Vogelfedern sagen, die ich ständig und überall sehe. Lange habe ich gegrübelt. Diese Aufforderung fühlt sich für mich sehr stimmig an.
Der Artikel in der aktuellen Happi*nez über Federn ist auch schön, nur für mich aktuelle nicht so ganz mein Thema.
Ich werde mich noch mehr von Dingen trennen, die ich aus Angst behalte. Angst ist das Kennzeichen! Nie genug zu haben oder es nochmal zu brauchen.
Dabei hat mich das Leben bisher gelehrt: Es ist immer genau das da, was ich brauche. Oder es fällt mir zu. 
Die wirklich notwendigen Dinge: frisches Wasser ständig verfügbar, Dach übern Kopf, genug schützende, wärmende Kleidung, genug Essen, sind ja da.
Der große Vorsorger/Sparer war ich noch nie. Schon öfter wollte ich ein kleines Lager im Keller einrichten, damit ich zumindest eine Woche mal leben kann, wenn Wasser, Strom und die Geschäfte ringsrum ausfallen. Ich müsste mich dazu zwingen. Mal sehen.

Im folgenden Video geht es um den inneren Ballast den man so mit sich herum schleppt. Ich finde die Frau sehr sympathisch und sie erzählt auch angenehm. Mit dem was sie am Schluß sagt, kann ich wenig anfangen. All die inneren Vorstellungen, Glaubenssätze und vermeintlichen Wahrheiten einfach mal so über Bord werfen...geht nicht und das hat auch seinen Sinn!


Menschen:
Dass ich nicht der geselligste Mensch bin, wird man aus meinem Blog schon heraus lesen können :-)
Gestern habe ich festgestellt, dass es mich schon sehr auslaugt, wenn ich mich nur gedanklich mit jemanden länger beschäftige und nicht lange genug nach innen/zu mir geschaut habe.
Da is es kein Wunder warum ich bei den letzten sozialen Berufen so fertig war. Ich konnte auch zuhause schlecht abschalten und kreiste immer wieder um Menschen und Situationen.

Das Haus nebenan ist nun so gut wie fertig. Nun ist es so, dass mein Balkon von links UND rechts einsehbar ist. Früher war das nur von einer Seite.
Das streßt mich enorm. Jetzt ist das Haus ja noch leer, aber allein die Vorstellung, dass ich beobachtet werden könnte, zieht mir Kraft ab.

Meine inneren Fühler sind, durch meine Geschichte, einfach zu sehr ausgeprägt. Zu schnell bin ich beim anderen. Sei es am See, der neben mir liegende oder die hinter mir stehende an der Kasse.
Ich fühle da zu viel.

Einen alten Cartoon gefunden: Der Tier und das Mensch
dazu gibt es mehr Bilder: Menschen im Zirkus, als Versuchstiere, in der Metzgerei (das Schwein verkauft frische Menschenschenkel), wie Frauen an Melkmaschinen hängen...

immer wieder aufrüttelnd.

Dienstag, 13. August 2013

Waaaaass???

Letzten Samstag abends zum Grillen eingelasen gewesen.
Nur kurzen Anflug von der alten Panik: Scheiße, da gibt es so viele soziale Fettnäpfchen! Und essen in Gegenwart anderer...ahhh....
Zum Glück war es nur ein Anflug und flog schnell weiter.

Gestern abend war ich mit Mann an einem See. An einem mir unbekannten See (der 3. in wenigen Wochen!). Sehr lauschig. Man hätte meinen können, wir säßen mitten in Norwegen an einem Fjord. Himmlisch!

An beiden Abenden machte ich um 22h die Biege.
Weil das für mich schon sehr spät ist und ich da eigentlich schon schlafe.
Das ist etwas Neues, dass ich auch in dieser Hinsicht, auf mein Bedürfnis höre und dem folge.
Natürlich hätte ich es noch bis 24h oder gar 2h morgens ausgehalten.
Aushalten kann ich gut. Zu gut.
Letztens schrieb ich so auf nen Schmierzettel: Wann höre ich auf? Wenn ich nicht mehr kann und noch ein wenig darüber hinaus.
Ein wenig zu viel.

Die Stimme, dass ich was verpasse, wurde leiser. Ich verpasse nix. Ich quäle mich da nur.
Aber die Stimme die sagt: Waaass? Jetzt schon? Is doch erst....
Biste müd? Bleib doch noch...ect... begegnet mir natürlich im Außen.
Und auch hier hat sich was verändert...ich muss nicht mehr lügen (ja war gestern schon so spät), mich nicht mehr klein machen/schlecht fühlen und 1000x entschuldigen oder mich in hunderten Sätzen erklären.

Ich sage einfach: Ich packs jetzt, ich bin müde. PUNKT.
Mir einer inneren Überzeugung.
Weil ich für mich sorge. Zu mir stehe.
Die anderen dürfen das traurig, komisch, doof, seltsam finden und sich wundern.
Das tun sie bei mir öfter...ich rechne damit und sage einfach:
Ja, so ist es. Völlig ruhig.
Bedanke mich für den schönen Abend (wenn es einer war) und gehe.

BEVOR ich halb zusammen geklappt bin.
Schön ist das...


Sonntag, 11. August 2013

Innere Reize

Ich beschäftige mich derzeit wieder vermehrt mit meiner Hochsensibilität.
Wie mich all die Reize im Außen anstrengen (eigentlich geht es mir mit weniger PC besser, auch mit weniger Gegenständen um mich herum ect. an der Umsetzung hapert es noch ein wenig).
Wie viel ich von  Menschen in der Bahn mitbekomme, dann die vorbei fliegende Landschaft, die Geräusche, Gerüche, die Hitze...all das muss verarbeitet werden und das tue ich sehr intensiv.

Alles in mir schreit mal wieder nach der klösterlichen Einfachheit und Stille.
Es ist so schwer sich dem ganzen Überfluß zu entziehen, zu widerstehen...

Aber nicht nur im Außen wird mir vieles zu viel.
Auch im Inneren.

Dazu ein kleines Beispiel:
Ich löse eine Fahrkarte, setze mich in die Bahn und warte. Es sind noch gute 10 min. bis zur Abfahrt. Das Abteil ist absolut leer und ich atme auf. Sehe auf die Uhr: halb neun. Und erschrecke zu tiefst.
Das neun löst etwas in mir aus: Eine Erinnerung: Ich hatte vergessen, dass diese bestimmte Fahrkarte die ich löste, unter der Woche erst ab 9 Uhr gilt!
Mir wird schlecht, ich kann nicht mehr klar denken, schwitze, überlege fieberhaft, meine Laune sinkt, von Entspannung keine Spur mehr.
Kopfkino läuft...was tun...neue Fahrkarte kaufen, keine Zeit mehr, was wenn ich erwischt werde, vielleicht kommt kein Schaffner usw.
Der Zug fährt los. Ich will mir den Tag nicht versauen lassen. Beruhige mich:
WENN ein Schaffner kommt, hab ich eben Pech gehabt und muss 40,- zahlen wegen ungültiger Karte. Sehr ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Peinlich, aber passiert eben mal.
Wenn KEIN Schaffner kommt, umso besser.
Ich kann es jetzt nicht mehr ändern, kontrollieren ect. auch wenn ich mich noch so anspanne, wird das nix ändern (außer dass ich schneller erschöpft bin).
Ich atme auf. Fühle mich wieder besser.
Spüre regelrecht wie sich mein filigranes Nervenkostüm lockert.

Kurze Zeit drauf kommt die Schaffnerin. Sie sieht streng und prinzipientreu aus. Früher wär ich da total ins Kind gefallen, mit Angst vor Vernichtung.
Nun blieb ich relativ locker. Sagte ihr meinen Fall, so wie es der Wahrheit entsprach. Sie zögerte. Überlegte und meinte dann: "Nun dann lös ich Ihnen eine normale Fahrkarte, bis Ihre Karte dann wieder gilt."
Gut, sagte ich und ärgerte mich ziemlich über meinen Fehler.
"Macht dann 9,80€!"
Sie gibt mir das Wechselgeld wieder und meint: "Eigentlich wären ja 40,-fällig gewesen!"
Ich nicke. Sage danke und Auf Wiedersehn.

Die Panik blieb aus. Die Erkenntnis, dass es meist eine 3.Lösung gibt, kam.
Ich blieb locker...Fehler passieren. Auch mir. Und trotzdem lebe ich noch.

Miss Perfekt grüßt!

Samstag, 10. August 2013

Das oder das...

Im Moment bin ich wieder SEHR SEHR entscheidungs-unlustig.
Fängt schon im Kleinen an:
Jetzt abspülen oder später? Ketchup drauf oder nicht?
Noch kopieren? Noch zum Bäcker rüber? Oder nicht? Oder was?
Draußen sieht man mich dann schon mal umdrehen und wieder umdrehen und nö doch nach Hause gehen.
Gestern wieder. Ich kam an einem schwarzen Brett vorbei. Sah, las und konnte mich mal wieder nicht entscheiden:
Ein Gassigeher wird gesucht. Soll ich nochmal? Will ja eigentlich nicht? Aber die sieht süß aus. Hm vielleicht nur an 2 Tagen? ect.pp
Umgedreht, Zettel mitgenommen, daheim lag er rum, wurde gestern entsorgt.
Heute sah ich woanders wieder die Anzeige, wieder die Tel.nr mitgenommen, liegt jetzt wieder rum.

Und so geht es mir gerade mit allem...
Nervig.

Freitag, 9. August 2013

Check!

- Der erste Regentag seit....Wochen!
Endlich mal wieder angenehme 23 Grad in der Wohnung.
Auf dem Balkon nur 21, dafür läuft da seit Tagen eine Nervensäge. Also die Kreissäge, womit die Herren Handwerker die Gehwegplatten und Fliesen zurecht schneiden. Bin sehr genervt!

- Im äußerst amüsantem und anregenden Mailaustausch mit einem ziemlich interessanten, witzigen und klugen Mann.
Montag abend erstes Date. Bin sehr gespannt!

- Check-in: Hamburg-trip steht! Unterkunft ist gebucht:
Schicke Bude im 18.Stock! Endgeil. Bin hoch erfreut!

Mittwoch, 7. August 2013

Mein Fernseher

Einen üblichen, ganz normalen Fernseher besitze ich seit über 12 Jahren nicht mehr.
Und er hat mir nie gefehlt.

Seit ca. 2 Jahren schaue ich hin und wieder in den Mediatheken der Sender, ob was interessantes dabei ist. Meist Dokus oder Krimis.
Gerade der "Tatort" hat es mir angetan. Bin ich doch gar kein Krimifan, weder lesend, noch sehend.
Aber....mit guten Schauspielern ist das was anderes:
Die gute Odenthal ist mir einfach sehr sympathisch, allein von ihrem Äußeren.
Thiel und Boerne fand ich 3-4x noch recht lustig, inzwischen nur noch affig und nervig.
Bootz...kein Kommentar nur....*schwärm-schmelz* und sein Kollege  Lannert ein wenig dröpelig aber goldig.
Die Folge "bittere Trauben" vom letzten Sonntag war ja sehr ruhig, so gefällt mir das, ich brauch wenig hektische Verfolgungen und Dramen, außerdem mag ich den Maximilan Brückner mit seiner bayrischen Art und dem trockenen Humor seines Kollegen. Ebenso bei Batic und Leitmayr.
Ach ich könnt jetzt zu allen Ermittlern was schreiben :-)

Was ich eher sagen wollte:
Mein Fernseher ist draußen.
Meine Fensterscheibe ist meine Mattscheibe.

Letztens ließ ich so den Abend ausklingen,
saß in meinem Kinosessel
auf meinem Balkon und sah dem Treiber meiner Nachbarn und der Fußgänger zu.
Da kam sie: Eine wunderschöne dunkelgraue Dogge mit schwarzen Flecken. Wie sie so majestätisch dahin stolzierte. Größer als das Kind, das an der Hand der Mutter lief. Ewig könnte ich so einem Hund zuschauen....

Ich ließ meinen Blick streifen und blieb an der Straßenlaterne hängen....NEIN!
Doch!
Da saß wahrhaftig ein Storch! Der erste freie Storch den ich sah. Toll! Wahnsinn! Trotz 28 Grad pure Gänsehaut.
Lange konnte ich ihn anschauen. Dann breitete er die Flügel aus, ließ sich fallen, bis kurz über der Straße, schwang sich nach oben...zwei-drei Flügelschläge, dann wieder ein dahin gleiten lassen...Wahnsinn...er drehte 3 Runden über den Platz, um dann ganz davon zu fliegen. So schön!!!

Gestern dann ein Himmelsschauspiel. Wieder saß ich auf dem Balkon, schwarze Wolken drängten sich über den blauen Himmel, Blitze zuckten und ein fernes Donnern war zu hören. Leider kein Regen. Ich mag keine *trockenen Gewitter*.
Später beleuchtete die knallrote Abendsonne das gegenüberliegende Haus, während dahinter weiter schwarze Wolken sich auftürmten. Welche Farbenpracht!!!
Einfach schön.
Ich liebe es.
Werde da auch immer sehr dankbar.

Und dann war gestern die alljährliche Bootstour mit bestfriend, im nicht ganz so knallroten Gummiboot:

Einzigste Regel an diesem Ritual:
Keinen See zweimal hintereinander befahren.
Da es im wunderschönen Oberbayern genug davon gibt, werden wir wohl so 10-15 Jahre brauchen, um wieder beim ersten See zu landen.
Außerdem haben wir es bis jetzt auch immer geschafft, immer einen See zu finden, den einer von uns noch gar nicht kennt.

Alles in allem:
Wie immer. Ein voller Erfolg!

Sonntag, 4. August 2013

Seele verkaufen

Nicht nur das heiße Wetter hat mich das Wochenende lahm gelegt,
auch die 3 Tage Arbeit.
Dabei waren es nur 12 Stunden, eben auf 3 Tage verteilt.
Aber es hat mir nochmal sehr deutlich meine Grenzen gezeigt.
Alles tat mir weh und alles war mir zu viel. So überreizt braucht es nicht viel, um eine Panikattacke auszulösen. Am Freitag war es "nur" die Unterschrift in Anwesenheit einer fremden Person.
Allein die 100m wieder nach Hause...erschreckend. Totale Kraftlosigkeit, nicht mal mehr ein Lächeln schaffte ich. Hievte mich in den rettenden Lift und seitdem: Pause...ganz viel Pause...nach dem Abwasch, wieder hinlegen. Nach dem Essen auch. Zwischendurch sowieso.
Keine Musik. Kein Gespräch. Mich ermahnen, nicht wieder gedanklich vorzupreschen. Auch Gedanken können eine Überreizung auslösen!
Jedes "gesehen werden" schon zuviel.
Jedes Geräusch von außen läßt mich schier ausflippen.

Ich verstehe meinen Vater.

Ihm geht es immer wieder genauso.
Ihm ging es schon immer genauso.
Jetzt verstehe ich seine Kreislaufzusammenbrüche (wenn alles zu viel war).
Seine Schläge, wenn wir Kinder normal spielten und es ihm zu laut war.
Ich verstehe, seine gesundheitliche Verbesserung, als er allein wohnte (ich weiß warum ich keine Kinder will).
Ich verstehe sein nicht-mehr-können. Auch nicht mal eben ein Kind abholen (und mich eben allein da stehen lassen).
Zu viel. Alles zu viel.
Ich verstehe. Verzeihen und entschuldigen ist etwas anderes...

Schon ich mach mir Vorwürfe, nicht "mehr" zu können.
Wie muss es ihm da gehen...als gestandener, urbayrischer Mann Ende der 40er Jahre geboren...

Gestern kam noch ein Jobangebot.
Von der Bekannten wiederum eine Bekannte bot mir was an.
Für morgen.
In mir schreit alles: Nein! Ich will nicht!
Und eine kleine Stimme flüstert: Aber das Geld! Das Geld! Komm das schaffst du, danach hast du Pause...usw.
Erst  hörte ich auf die kleine Stimme und drückte mein Unbehagen weg.
Jetzt wurde es immer deutlicher: Weder kann noch will ich.
Geld oder Gesundheit.
Inzwischen nehm ich letzteres. 
Weil es viel mehr wert ist, als jeder Papierschein.

Das alte Unbehagen bleibt...

Samstag, 3. August 2013

Was soll man schon machen...

Was soll man schon machen...
bei dieser Hitze...

- sich hin und wieder salzen und pfeffern, damit man auch gut schmeckt, wenn man gar ist....
- das Leben und Verhalten der gemeinen Fruchtfliege studieren...
- der Kresse beim wachsen zu sehen...
- anhand der Geräusche erraten, was der Nachbar gerade macht (nicht schwer!!)
- sich vorstellen, wie das ist...so bei minus 10 Grad hinaus zu gehen und vorher noch den 2. Handschuh suchen...

Was man nicht machen sollte
- sich über selten dämliche Männer aufregen (wie kann man mit so wenig Hirn überhaupt überleben?)
- sich über Männer aufregen, die einfach mal so in Urlaub fahren, und zwar fast alle, die als neue Nr. in meinem Handy landeten...unglaublich!!! Jetzt ist mir saulangweilig...
- Hausarbeit
- zu viel schlafen
- Rätsel lösen (eher löst sich grad mein Hirn auf).

Was macht Ihr so???

Donnerstag, 1. August 2013

Heute

Heute habe ich mich gefreut....über:

- mein Lieblingseis, das ich endlich mal wieder erwischte (war sonst immer ausverkauft, ist wohl bei einigen das Lieblingseis)
- eine schöne dünne Jacke von 49,95€ auf 9,95€ reduziert. Paßt wie angegossen, vor allem hat sie so herrlich lange Ärmel!!!
- die Wertschätzung meiner Arbeit. Der neue Mieter war sehr erstaunt und erfreut über so eine saubere Wohnung. Möge er an diesem Ort glücklich sein.

Was mir in den letzten Wochen auffiel:
Immer wenn ich sehr müde, gereizt, erschöpft in der Bahn saß, setzten sich immer Männer neben mich und machten sich sehr breit. Sei es neben mir oder vor mir. Einer hielt mir quasi seine Zeitung unter die Nase. Ich musste dann mal schnell und sehr hektisch was aus meiner Tasche holen und riß meine Hand dann nach oben und knallte gegen seine Zeitung. Wie beabsichtigt.
Der Typ sah mich ärgerlich an! Arsch!
So gab es einige Beispiele.
Heute wieder.
Ein Jüngling von ca.14 Jahren schnitt mir quasi den Ausgang ab, legte seine Füße neben meinen Sitz.
Ich spürte wie extrem ko ich war und das ich mich so ungeschützt fühlte.
Als mir das bewußt war, steuerte ich dagegen.
Richtete mich mehr auf, ließ die Schultern sinken, ließ eine Wand zwischen uns hochfahren und stellte mir innere Stärke vor.
Prompt steht der Kerl auf und setzt sich woanders hin!
Krass oder? ;-)

Leider finde ich die Tagesmeditation vom 27.Juli nicht im Netz.
Die les ich inzwischen jeden Tag...es geht um Loslassen, keine Menschen, Ereignisse, Umstände kontrollieren wollen.
Ich bin gut genug.
Es ist gut genug.
Aufhören mich so extrem zu bemühen.
Locker lassen.
Nicht so streng mit mir umgehen.

Alles ist gut.