Sonntag, 9. Juni 2013

Das Paradies vor der Nase


Oft sehne ich mich, bei schönem Wetter, irgendwo in Ruhe in der Sonne zu sitzen.
Aber gerade wenn ich meine äußerst verletzliche Phase habe, kann ich nicht weit von zuhause weg gehen und der öffentliche Park ist mir, gefühlt, zu ungeschützt. Weil ich gesehen werde und selbst das manchmal schon zu viel ist. Und die Gefahr angesprochen zu werden, ist groß.
Am liebsten wäre mir ein uneinsehbarer Garten. 
Alleine und ungestört.
Letztens fiel es mir ein.
Es gibt einen Ort, eine Straße weiter, wo ich all das haben kann!
Der Friedhof!
Obwohl er von 2 Hauptstraßen eingekeilt ist, hat er doch seine eigentümliche Stille.
Keiner achtet groß auf den anderen. Jeder werkelt so vor sich hin.
Es ist dort legitim, mürrisch und abweisend da zu sitzen und Löcher in die Luft zu starren.
Meist jedoch ist man eh allein und ungestört.
Ein Paradies!

Kommentare:

  1. Oh ja, kenn ich =) Ein wahres Paradies, wie Recht du hast! Liebte Grüße, Louise

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  2. Kommt mir bekannt vor, ich geh auch gerne mal auf den Friedhof und sitz da rum - die Stille dort tut mir unendlich gut.

    Übrigens gehts mir genau wie Dir - in so schwierigen Zeiten fällt es mir auch sehr schwer draussen zu sein und andere Menschen etrage ich dann auch so gut wie gar nicht :(

    Also - viel Spaß im Paradies :-)

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  3. Früber streunterte ich schon auch gern über Friedhöfe meist über die alten und großen, meist auch mit Kamera.
    Aber irgendwie hatte ich das vergessen.
    Na egal.
    Liebe Grüße Euch beiden

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