Sonntag, 12. Mai 2013

Herrlich, diese schlechte Laune!!!

 Also eigentlich hab ich gar keine schlechte Laune,
aber ich war nach meiner Radtour heute traurig.
Ich weiß auch wieso und warum.
Jedenfalls überlegte ich schon wieder krampfhaft was ich jetzt mit dieser Traurigkeit machen soll.
Ach...immer dieses machen und tun und sich verbessern.
Also ließ ich die Traurigkeit einfach da.
Sie verschwand dann recht schnell von ganz allein :-)
Passend hab ich den Artikel gefunden:

 http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ratgeber-zum-ungluecklichsein-wilhelm-schmid-und-arnold-retzer-a-861877.html

Ja heute hab ich es geschafft in den großen Wald zu radeln.
Der ist halt doch etwas weiter weg und im Wald will ich ja auch fahren und dann wieder heim...
Aber schön war's, hat sich echt gelohnt!

Hinter der Autobahn ging's los:


Außer Vogelgezwitscher: NIX! Kein Auto, kein Flugzeug, kein Mensch!


Fasan und Has ließen es sich auch gut gehn (nicht auf dem Bild)



Ich fahr immer meiner Nase nach: Mal links, mal rechts, irgendwo komm ich schon wieder raus...








Nach der heißen Dusche und einer Stärkung mit Kaffee und Nußkuchen
fiel ich total erschöpft ins Bett und schlief tief und fest 2 Stunden.
Gigantisch wie erholt man dann aufwacht! :-)

Kommentare:

  1. Tolle Fotos und eine sehr schöne Umgebung, in der Du da lebst! Ich bin richtig neidisch :)

    Schönen Sonntag noch!

    Lg
    Maja

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    1. PS: Zur Traurigkeit...

      Ich habe eins gelernt auf meinem Weg - alles wogegen Du innerlich kämpfst, wird immer mehr Raum einnehmen. Akzeptanz führt zur Integration und damit zu innerem Frieden. Nur wir Menschen meinen, wir müssten ständig unser Innerstes bekämpfen, weil es uns grade nicht in den Kram passt. Aber es gibt immer einen Grund für das was man fühlt. Es geht nicht um positives Denken nach dem Motto "ich denk mir mein Leben mal schnell schön" sondern es geht um echte Annahme dessen was da ist. Und nein, das ist nicht leicht, jedenfalls nicht am Anfang. Aber mit der Zeit kriegt man Übung drin. Und "Annahme" hat auch nichts mit "sich abfinden/verbittern/ eh nichts verändern können" zu tun sondern lediglich mit Akzeptanz des Moments - und dann ergeben sich auch die Veränderungen. Das erlebe ich immer wieder aufs Neue. Einen Fluss sollte man eben nie begradigen - er tritt irgendwann, irgendwo über die Ufer...

      So, genug geschwafelt, aber irgendwie musste das jetzt raus :)

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    2. Bin auch immer wieder dankbar für die schöne Umgebung und dass ich da hinfahren kann!

      Das mit Kampf/Akzeptanz kenn ich...gerade mit der Angst kann ich das immer wunderbar üben, sofern es mir einfällt ;)
      In der Hektik oder in unpassenden Momenten will ich sie natürlich schnell loswerden und alles wird schlimmer...
      Akzeptieren bringt auch viel Leichtigkeit in der einem dann von allein auch z.b. Lösungen einfallen.

      LG

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  2. Wunderschön! Man kann förmlich die herrliche Luft riechen und die Vögel zwitschern hören beim blossen Hinschauen!
    LG
    Jan

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    1. Das wollte ich noch dazu schreiben, dass man sich genau das noch dazu denken muss.
      Aber anscheinend, funktioniert es auch so :-)
      LG

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  3. Echt toll! Schon alleine die Überschrift! :o))
    Auch die Bilder gefallen uns sehr!

    Wir wünschen eine wundergute Woche!
    anja und die sterne

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