Donnerstag, 4. April 2013

Wenn du...

Wenn du in dir zu Hause bist,

- wirst du innerlich (und natürlich äußerlich) ganz ruhig.
- hast du keine krankhaften Ängste mehr.
- spürst du was du brauchst und gibst es dir.
- spürst du was du willst und holst es dir.
- hörst du auf deine Gefühle.
- kannst du dich ganz klar und bestimmt abgrenzen, ohne Schuldgefühle.
- bleibst du vollkommen bei dir.
- brauchst du keine Stilberatung, weil du selber spürst, was dir steht und was nicht.
- nimmst du das Leben locker und leicht.
- kannst du dich überall total entspannen.
- bist du heiter und gelassen.

Ich bin bei mir angekommen.
Ich bin in mir zu Hause.
In diesem Sinne: buddha-ähnliche Grüße :-)

Soweit so gut.
Aber es tobt weiterhin in mir.
Denn ich widersetze mich all den Verboten meiner Familie:
ich lasse es mir gut gehen, ich will Dinge und ich will manches nicht und äußere das auch, ich bin entspannt und locker...usw.

Wenn ein Mensch innerlich so leer gemacht wurde, kann man ihn wunderbar "besetzen", sich in ihm heimisch machen, ihn hervorragend für seine eigenen Zwecke missbrauchen.
Denn er spürt ja eh nix mehr.
Schon gar nicht welch Übel ihm angetan wird.

Ich schmeiße also jetzt all die Repräsentanten meiner Familie aus mir heraus und das lassen die sich nicht so ohne weiteres gefallen.
In echt nicht und auch nicht innerhalb.
Es tobt, es gibt Kämpfe, es herrscht Krieg.
Die Alpträume sprechen eine klare Sprache.

Aber so schnell lass ich mich nicht mehr vertreiben.
Ich bleibe stehen.
Ich stehe zu mir.
Voller Kraft strotze ich da den Stürmen.
Ich verlasse mich nicht mehr selbst.
Denn das würde nur wieder Angst und Depression heißen.

Nein, ich spüre jetzt wie toll das Leben sein kann, welch ein Geschenk, welch eine Freude es ist, wenn ich ICH selbst bin...das lasse ich mir so schnell nicht mehr wegnehmen!

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