Freitag, 8. März 2013

I'm nervenschwach Teil 2

Bei Maja hieß es letztens:
Geld statt Liebe
http://ein-tropfen-im-ozean.blogspot.de/2013/03/geld-statt-liebe.html
Und ich dacht mir heut morgen noch so im Halbschlaf:
Geld oder Leben
Es ist der Wahnsinn und es ist krank:
Ich bin völlig ko, mache aber immer noch etwas für jemand anderen!
Aber Therapie und schwimmen sag ich ab, weil zu erschöpft.
Ich hänge in dem Muster: Erst alle anderen, dann vielleicht mal ich, aber nur wenn was übrig bleibt, wenn nicht, machts auch nix.
Doch, verdammte Axt, es macht was!
Es ist Coabhängigkeit in Reinform!
Gut, ich habs erkannt, jetzt kann ich es auch ändern...
Den Fahrdienst hab ich erstmal auf unbestimmte Zeit abgesagt.
Den Hund erst mal nur nächste Woche.
Und ich werde mir all die aufkommenden Schuldgefühle anschauen.

An Weihnachten habe ich mir selber gesagt, dass 2013 das Jahr der Akzeptanz wird.
Das ich mich so akzeptiere, wie ich bin: Hochsensibel, oft müde usw.
Das ich in meinem Tempo gehe...
Hab ich die letzten Wochen wohl vergessen.
Also schalte ich mal wieder in den Müßiggang runter.
Das braucht ne Menge Selbstdisziplin, aber ich weiß, dass es mir ja auch gut tut.

Früher nannte man die Traumatisierten Kriegszitterer.
Es waren die Leute, die ihre Nerven im Krieg verballert hatten und jetzt völlig fertig mit der Welt nicht mehr klar kamen.
Einen guten Artikel fand ich hier:
http://autismuskritik.twoday.net/stories/3159709/
Auch hier fand ich mich wieder.
Bei uns war der Krieg nicht ganz so offensichtlich, aber dafür nicht minder schädlicher.

Nun, dann begebe ich mich mal in mein Nervenschonprogramm.

Euch ein schönes Wochenende!

Kommentare:

  1. Dir auch ein schönes und ganz viel Balsam für die geschundene Seele :)

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  2. Danke, ja das ruhige We tat gut :)

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