Donnerstag, 31. Januar 2013

So dies und das und ein scheußlicher Tee

Morgen ist meine 1. Woche zuckerfrei vorbei.
Es ist hart. Ich könnte derzeit morden für ein klitzekleines Stück Kuchen oder eine winzige Praline!
Der Ersatzzucker Xylith befriedigt mein Suchthirn 0,0. Schade.
Gestern habe ich wohl zu viel Vollkornreis erwischt. Zu viele leicht zugängliche Kohlenhydrate für den Pilz.
Das Ergebnis seh ich heute: Unterzuckerungssymptome und dicker Blähbauch. Super.
Am schlimmsten ist es morgens: Mir fehlt ein ordentlich, frisches Brot (ist zwar erlaubt), mit viel Butter (auch erlaubt) und einen Klecks leckerer Marmelade (absolut verboten!).

Tja und wenn man so auf dem Gesundheitstrip ist, kommt man auf ganz urige Sachen. Zum Beispiel den Lapachotee. Aus der Rinde des südamerikanischen Lapachobaumes.
Boah jetzt trink ich schon Baumrinde! Leider schmeckt er auch genauso.
Deswegen werde ich in Zukunft meine Füße drin baden. Soll auch eine Wirkung haben. Und irgendwie schmeckt er auch wie eingeschlafene Füße...

So und dann Tafel.
Das war gestern gruselig!
Erst höre ich aus dem Büro heraus den Satz:" Jetzt sind wir wieder eine Familie!" Nachdem nun klar ist, wer nicht mehr kommen darf (die ohne Bescheid und nicht im Dorf lebenden Leute).
FAMILIE? Die gute Leitung der Tafel bringt aber auch wirklich alles durcheinander. Ich hab schon gemerkt, dass sie da ein Ding mit dem "helfen" und ihrem Selbstwert am laufen hat. Das es aber so krass ist...
Spielen wir halt alle heile Familie. Nur wie immer: Ohne mich!

Desweiteren kamen 4 neue Leute. Ganz, ganz, GANZ düstere Gestalten. So aus dem Mileu "ups ich hab mich im Bahnhofsviertel verlaufen".
Will man nicht haben.
Schon gar nicht auf engstem Raum.
Schon ganz und gar nicht, wenn solche Typen extrem triggern.

Dafür hat meine Therapeutin einen Aufmerksamkeitsorden verdient.
Jawoll. Ich eierte ja schon wieder so rum, kam eher ins palavern und erzählen und sie? Sie legt ganz cool ihren Finger in meine Wunde.
Tat weh, aber jetzt sind wir auch wieder auf Kurs.

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