Dienstag, 29. Januar 2013

Eigene Regeln

Heute morgen erhielt ich den neuesten Beitrag per Mail  von Zen monkey, in dem es um Lebensregeln geht:
http://zenmonkey.de/12-lebensregeln/
Ja, seine eigenen Regeln finden, für ein gutes Leben!

Später las ich in dem Buch: "Die Stimme des Zwielichts" von Ulli Olvedi ebenfalls von Regeln und zwar für die Yoginis und Yogis:

Stets die Achtung und Wertschätzung für den anderen aufrecht erhalten. Die heilige Sicht der Dinge: Im anderen die wertvolle Frau, der wertvolle Mann sehen. 

Man tritt einander immer in würdevoller Weise gegenüber, so, wie man einer Person von hohem Rang gegenübertritt.

Man schläft nicht in einem gemeinsamen Bett. Es soll keine Gewohnheit werden. Man soll das Bett nur zum Fest der Vereinigung teilen.

Die Aufforderung zum Fest geht von der Frau aus. Der Mann muss warten, bis er eingeladen wird. Es ist ein Zeichen von Mangel an Respekt, wenn er sie auffordert.

Diese Regeln sind eine wichtige Unterstützung, ein Schutz der Beziehung. Natürlich ist es ganz besonders wichtig, dass das Fest der Vereinigung nur um seiner selbst willen gefeiert wird, niemals aus einem anderen Grund. 
"Sarah sagt, hier streiten die Paare oft und versöhnen sich dann im Bett. Und dass Frauen häufig mitmachen, obwohl sie es gar nicht wollen, nur damit es keinen Ärger gibt. Das ist nicht gut. Damit wird die Magie der Vereinigung zerstört.“

Als ich das las, schnappte ich nach Luft, legte das Buch weg und ließ meine Tränen laufen. Das ist es,  was ich mir immer vorstelle! Genau das wollte ich immer, so stelle ich mir ein Zusammensein vor. Nur so, kann ich mit jemanden zusammensein! Ich brauchte schon immer ein Bett für mich alleine. Und so wie in dem Buch: auch einen ganzen Raum für mich alleine. Der andere kommt immer zu Besuch. Keine Gewöhnung.
Auch die Wortwahl …. sagenhaft. Nicht so plump wie Sex. Nein, ein Fest der Vereinigung. Ja, das soll es sein. Es ist so rührend, wie dieses Paar mtiteinander umgeht. So achtsam! So würdevoll!
Das sollte man in den Schulen lehren.
Ach was, schon zuhause sollte dieser Umgang miteinander selbstverständlich sein. Egal ob alt oder jung, männlich, weiblich, Hund, Katze, homosexuell, religiös...was auch immer.

Wir sind alle liebenswert!


Kommentare:

  1. ich finde es so toll, wie du schreibst, versuche auch grade einen blogg zu erstellen, nur es fällt mir grade wahnsinnig schwer, so offen und locker zu schreiben....lg Sunze

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  2. Hallo und danke für das Kompliment :-)
    Ich muss dazu sagen, dass ich schon immer sehr gern und viel schrieb und seit einigen Jahren auch öffentlich (nicht nur hier, aber das von früher ist nicht mehr online).
    Also, ich wünsche Dir den Mut einfach anzufangen, ins kalte wasser zu springen, den ersten Schritt zu tun und dass Du in Deinen Blog gut hinein wächst :-)
    Liebe Grüße nach Österreich!

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