Sonntag, 11. November 2012

Und...

Ich stolperte letztens bei Ilana http://alles-nur-psychisch.com/2012/11/08/verschobene-welten/ über Ihren Beitrag zum Thema körperliche Krankheiten und wie darüber manche endlos jammern und klagen.
Ich hab's schon ein paar mal erwähnt: In Sachen körperlicher Krankheit bin ich auch eine Jammertante. Ich leide da. Sehr. Und ja, jeder der mir gestern übern Weg lief, musste sich das hören, wie bescheiden es mir derzeit körperlich geht.
Schon als Kind lief ich stundenlang mit erhobenen Finger herum, nachdem mich ein Arzt dort gepiekst hatte. Ich seh das zum Teil inzwischen auch mit viel mehr Humor.
Und ich bewundere Menschen mit chronischen Schmerzen! Lieber Dauerdepressionen, als das. Ne ist eigentlich beides scheiße.
Und dann seh ich diesen tanzenden Mann:

 http://youtu.be/_Yk5YPBOTYE

und bin wieder ein wenig stiller.

Und warum bitteschön, schafft es, ein doch recht armes, Indien in einer einzigen (!) Schulküche 180.000 kostenlose Mittagessen an Schüler zu verteilen und Deutschland nicht? Leider gibt es das Video von ARTE dazu nicht mehr.

Und warum regen sich so viele über das Betreuungsgeld auf ? Erst wurde gemeckert, weil die Frau keine Entlohnung für Küche und Kinder bekam und jetzt ist es auch nicht recht. Gut, die 100€ erinnern eher an ein dahingerotztes Taschengeld, aber besser wie nix.
Ich finde Kinderkrippen, also Einrichtungen für die ganz Kleinen bis 3 Jahre, eh ein Desaster für das seelische Heil der Winzlinge. Klar weiß ich auch, dass es meistens nicht anders geht, weil eben Oma, Opa, Tanten nicht mehr nebenan wohnen.

Und noch was zu schauen. Erinnert mich an meine kläglich gescheiterten Rauchstopps der letzten Jahre:


Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Hallo Regenfrau,

    ich musste schmunzeln, als Du von Dir als Kind geschrieben hast, das stundenlang jedem den Finger zeigen musste, an dem es gepiekst wurde. Das kenn ich doch irgendwoher :-D

    Ich glaube, das wichtigste ist, dass man sich nicht mit seinen Krankheiten identifiziert. Es gibt so Leute, die haben echt nur ein Lebensthema - ihre Krankheiten. Die definieren sich schon über ihre Krankheiten und dann wirds wirklich sehr schnell sehr ernst, denn meist kommt dann psychischer Stress dazu, weil die meisten ja auch nicht wenig Ängste mit sich rumschleppen und schwupps werden die Krankheiten schlimmer oder man bekommt noch andere, vom Psychostress verursachte Krankheiten wie Depression, Ängste usw. dazu.

    Ich muss da auch aufpassen, mich nicht zu sehr mit irgendwelchen Symptomen aufzuhalten. Oder ganz schlimm - im Netz, in irgendwelchen Foren mit Leuten reden, die die selbe Krankheit haben. Da bekommt man frei Haus alle möglichen Horrorszenarien geliefert inklusive Panikmache hoch drei. Inzwischen halte ich mich aus den Foren total raus, schau nur nach "trockenen" Fachinformationen.

    Wenn die körperlichen Symptome so beherrschend sind, dann versuche ich mich abzulenken, soweit es geht. Alles, nur nicht ständig drüber reden. Wobei auch das drüber reden natürlich helfen kann, je nachdem, was man damit für sich bewirken kann.

    Ich hoffe, dass Du bald wieder auf dem Damm bist und wünsch Dir weiterhin gute Besserung!

    Lg
    Maja

    PS: Ja, SOWAS kann eine Sucht mit einem machen - das hat Frau Jahnke gut dargestellt!

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  3. Huhu Maja, jepp Netz ist da für mich inzwischen auch Tabu, also so Foren. Egal in welcher Hinsicht, zu welchem Thema, ich schau kurz rein, lies quer, hol mir Fachinfo und dann schnippel ich mir meine Meinung zusammen.
    Weil sonst hätt ich schon nen Gehirntumor...mindstens..laut den Symptomen :)
    Und wie ein Hypochonder im Endstadium aussieht, hab ich monatelang in der Angstselbsthilfegruppe miterlebt. Nein danke, brauch ich auch nicht.

    Gesunde Zeit Dir!

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