Donnerstag, 8. November 2012

Innere Sicherheit

Es ist mal wieder soweit: Heller Aufruhr in mir, Schmerzen, Fieber, Übelkeit. Das komplette Programm.
Auch wenn es letzte Woche schöne Dinge gab, es war Aufregung die mein Körper einfach nicht verkraftet. Also wurscht, ob positive oder negative Aufregung.

Therapie tat gut. Ich kann mit der so gut alles sortieren und irgendwie doch wieder zusammen fügen. Sie wirft andere Blicke auf Situationen. Sie stellt sich damit nicht auf die Seite der Gegner, sondern will mir vermitteln, dass es auch anders ist.
Sprich: Wenn Menschen sich in meiner Nähe sehr wohl fühlen und das auch zeigen, ist das per se nicht bedrohlich. Die Grenzüberschreitung ist für die kindliche Seite bedrohlich.
Ist ja auch toll, wenn sich Menschen in meiner Nähe wohl fühlen (ist mir zwar ein Rätsel, weil es umgekehrt bei den wenigsten Erdbewohnern so ist...),
wer will schon einen Gast der nur mit einer halben Arschbacke aufm Stuhl sitzt, den Kaffe hinunterstürzt und noch mit dem letzten Kuchenbrocken in der Backe wieder zur Wohnungstür stürzt?!?!
ICH!!!!!

Also gut. Helle Aufruhr in mir, Panik, Unsicherheit, ständig unter Adrenalin, der Puls rast, alles tut weh, Appetit? Keiner! extrem müde, Schmerzen...ausgelöst durch Bedrohungen  allerlei Art in den letzten 2 Wochen. (die ich teilweise mal wieder nicht sehen wollte).

Da muss wieder Ruhe her. Ich weiß nicht die wievielte Nacht es ist, in der ich erst gegen halb 4h morgens leicht einnicke, wild träume und völlig ko um 5 Uhr aufstehe.
Die erwachsene Seite in mir ist gefragt. Eigentlich hab ich da schon Übung drin, mich an solchen Tagen gut zu be-eltern. Nicht so heute.
Da muss schon die Innenministerin her, um wieder für (gefühlte) Sicherheit zu sorgen.

http://traumareport.wordpress.com/2011/12/12/ein-leben-fur-ein-wahres-lachen/#more-78

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