Montag, 29. Oktober 2012

Der Alltag hat mich wieder

Tja, dafür ist sie heute wieder da:
Das hibbelige, nervöse, hektische, die innere Unruhe, das Herzrasen, Kopfweh, Übelkeit.
Der Körper in ständiger Hochspannung. Die Seele ganz cool daneben und fragt: "Is was?".
Naja so ganz cool auch nicht.
Da wundert es mich nicht, dass ich ständig so müde bin.
Das schlaucht doch extrem.

Heute morgen passierte mir etwas ganz ekliges:
Ich esse keinen Fisch, keine Meeresfrüchte, nix was aus dem Wasser kommt.
Ich mag den Geschmack einfach nicht.
Da aber Fische ein wichtiger Bestandteil der Ernährung sind/sein sollten, kaufte ich mir Fischölkapseln.
Normalerweise nehm ich die so im Lauf des Tages ein, wenn ich halt dran denk.
Heut morgen war das mit dem Frühstück gemeinsam.
Und dann kam es: Ich musste mehrmals aufstoßen.
JA mit Fischgeschmack. Morgens um 7h. Passend zum Kaffee.
Boah, ich hätt.......

Dann las ich etwas erhellendes:
"Kinder haben so etwas wie eine innere unbewusste Wachstumsbremse. Auf einer tieferen Ebene erlauben sie sich nicht, in ihrer Entwicklung weiter zu gehen als ihre Eltern. So halten sie unbewusst die Rangfolge ein und die enge Verbindung zu ihrer Familie aufrecht. Wenn Kinder sich später doch über ihre Eltern hinausentwickeln wollen, fühlen sie sich immer wieder gebremst, boykottieren ihren Erfolg unwissentlich oder erleben Weitergehen stets gekoppelt mit Schuldgefühlen."
Aus: Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest.

Kommentare:

  1. Iiieehh...Fischölkapseln?
    Ist das ernst gemeint was Du gelesen hast? Das mit der "inneren Wachstumsbremse", oder war das ironisch gemeint? Verstehe ich nicht ganz...ich kann das bei meinen Kids jedenfalls nicht entdecken .. ( GsD ? )

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  2. Na die Kapseln sind zumindest nicht so eklig, wie ein ganzer Fisch...vorausgesetzt sie bleiben unten ;)
    Der Text ,mit den Kids ist nicht ironisch gemeint.
    Und ich vermute mal, dass Eltern das auch nicht unbedingt sehen (wollen) und schon gar nicht, wenn die Kids noch so jung sind.
    Es ist ja selten, dass ein Sohn aus einfachem Hause z.B. Arzt wird. Innerlich, meist unbewußt, bleibt man in seiner Liga, Schicht, wie auch immer.
    Kinder übernehmen viel von Eltern, auch deren (unbewußte) Ängste.
    Wenn man aber ausschert und z.B. etwas macht, was noch keiner in der Vorgeneration tat, kann es sein, dass man Ausgrenzung erlebt...

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