Donnerstag, 16. August 2012

Ausgestiegen

Jawohl, heut nacht bin ich ausgestiegen.
Aus einem Auto, in dem ich nicht mehr mitfahren wollte.
Ich kann das also nun wortwörtlich "im Schlaf": Sagen was ich will bzw. nicht, ohne vor lauter Angst, dass ich nun vernichtet werde, zu schlottern/spucken/zucken/schwitzen/unterwerfen...ect.

Völlig ruhig sagte ich das dem obergelackten Typ am Steuer, in seiner schwarzen, dicken Limousine.
(Übersetzt sagte ich also diesem coolen Fassadengehabe adieu!)

Da stand ich nun mitten in der Pampa. Um mich nur Wiese und tiefste dunkle Nacht. Und es war eindeutig, dass ich lieber hier stehen bleiben würde, also nochmal zu dem Typ einzusteigen!
Kurze Zeit drauf kam ein Kleinbus. Vollbesetzt mit den unterschiedlichsten Leuten, die fröhlich vor sich hin sangen und scherzten und mir natürlich noch einen  Platz frei schaufelten.
(Übersetzt heißt das für mich: Hin zu den warmherzigen Leuten wo es "menschelt" /bzw. meine eigene Warmherzigkeit wieder auspacken und die Mauern, die ich so schnell hoch fahre, etwas zu verkleinern. Klar schützen mich die Mauern, machen aber auch einsam.)

Das ist der erste Traum seit langem, an dem ich mich mal wieder erinnern kann. Und er gefällt mir gut, sehr gut :-)

Kommentare:

  1. Hallo! Das ist ein wunderbarer Traum!!! Muss sich an nächsten Morgen direkt befreiend angefühlt haben.
    liebe Grüße, Paula

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, tat und tut es immer noch :-)
      Schönes Wochenende!

      Löschen