Samstag, 14. Juli 2012

Wechselhaft

Gestern morgen, war der schlimmste Mann in meinem Leben präsent.
Am Abend dann der liebste Mann. Nicht dass der besonders lieb zu mir gewesen wäre, naja ein wenig schon, aber ich liebte ihn. Sehr. Zumindest das projizierte Bild, dass ich mir von ihm machte, oder was er für mich darstellen sollte.
In Wahrheit ist er nämlich ein ganz schlichtes, dämliches, egoistisches $%&.!§...
Aber egal, wenn einmal die Hormone in Wallung geraten,
kannste die nicht mehr aufhalten.
Und so seufze und schwelge ich in Erinnerungen. Ich hätte so ne tolle Schwiegermami gehabt. Sein Heiratsantrag! Ach...Und als wir den Unfall hatten...wie süüüß er da war. Und überhaupt, so schnuckelig wie er aussieht...

Bin ja gespannt, wie lange diese rosa Wolke diesmal anhält :-)
Graue Wolken gibts ja in Massen gerade.
Und die brauch ich.
Denn außer den Hormonwandlungen bin ich platt. Müde. erschöpft. Jedes Wort ist mal wieder zuviel. Jedes Geräusch und jedes Licht sowieso. Selbst gerade sitzen verlangt meine letzte Kraftanstrengung...

Und doch muss ich nachher noch in eine Menschengruppe. Selbst schuld.
Aber das kann ich nicht verschieben.
Ich freu mich jetzt schon auf heute abend:
Schlafmittel, Ohrstöpsel und Bett.

An die nächste gruselige Woche denk ich nicht, nein nein nein...

PS: Meine allererste Therapeutin (so um 1999), schenkte mir zum Abschied das hier:
Der kleine Knuddeltherapeut 
Als ob ich mithilfe so eines Buches meine Berührungsängste verlieren könnte.
Aber lieb fand ich es trotzdem und ich schaue es immer wieder mal gerne an :-)

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