Mittwoch, 27. Juni 2012

Mütter und so...

Meine Mutter ist ein ganz anderes Kaliber, als mein Vater.
Schlimmer, viel schlimmer.
Sie, die ach so fürsorgliche, hilfsbereite, aufopferungsvolle Frau die sich im sozialen Beruf fast aufreibt, aber ihre eigenen Kinder völlig übersieht.

Es wird morgen in der Therapie noch mal kurz Thema sein (mehr werd ich noch nicht verkraften), aber ihr habe ich es zu verdanken, dass ich so eine Panik vor Berührungen, vor körperlicher Nähe habe.
Weil ihre Kontakte immer sexueller Natur waren.
Frauen als Täterinnen? Unvorstellbar! 
Nein, man möge dazu nur mal eine Suchmaschine fragen.

Dass ich meiner Mutter sonstwo vorbei gehe, hab ich oft genug erfahren (und immer noch nicht glauben wollen).
Letztes Beispiel:
Vor über einem Jahr bekam sie meinen alten Monitor (über meinen Vater), da drauf waren noch zwei Figuren geklebt. Ich schrieb eine kleine fantasierte Geschichte  und klebte das Brieflein dazu.
Was kam? Nix. Kein Danke. Kein "ach wie lieb". Totenstille.

Meine Mutter bekam all meine selbst gebastelten Sachen. Über Stunden, oft mit viel Tränen hergestellt.
Und ich von ihr? Hmmm, da war mal was...achja eine Strumpfhose...noch was? Ja Slipeinlagen, weil sie die nicht mehr brauchte...tja viel mehr war da nicht...

Dass die Stiefmutter die Böse ist und die Schwiegermutter, klar...aber die eigene Mutter...also meine Mutter...das will die kleine Regenfrau nicht glauben...auch verständlich.

Aber heute freu ich mich einfach auf das Bild, das ich gestalten möchte und natürlich auf die Fellnase! Das gefällt der kleinen Regenfrau gut, sehr gut :-)

Wer mich wirklich mag, mein wahrer Freund sein möchte und wirkliches Interesse an mir hat, mich auf seine Weise liebt und nicht verlieren mag, sucht Wege, für mich da zu sein, mich zu erreichen, auch um Konflikte zeitnah zu klären, um mir nicht unnötig lange weh zu tun und um mit mir in Kontakt zu sein und Zeit zu verbringen. -wer es nur vorgibt, sucht Gründe, um all das nicht tun und sein zu müssen.

Wahre Freunde würden Kontaktabbruch auch niemals billigend in Kauf nehmen, um sich weiter so rücksichtslos gebärden zu können, gegenüber den Menschen und neuen liebsten Freunden, weil sie sich in Frage stellen und weiterentwickeln wollen- und die dadurch entstandenen Konflikte nicht trennen, sondern verbinden würden.

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