Freitag, 20. April 2012

Innerer Monitor

Erst war es ja der Leuchtturm, als Symbol meine innere Orientierung wieder zu finden. Der brachte auch erstmal Hell in das Dunkel. Doch nun wird es ein wenig differenzierter und dazu ist der innere Monitor sehr gut geeignet.

Auf den schau ich immer mal wieder im Lauf des Tages: Welche Gefühle sind da? Auf welcher Skala (also wie intensiv), welches Bedürfnis/Meinung habe ich zu dem Geschehen im Moment? Ohne Schuldgefühle, ohne gleich irgendwas verändern zu müssen. Einfach bewertungsfrei drauf schauen.

Wie bei einer Fernsehzeitschrift: Was ist überhaupt da? Dann kann ich immer noch in Ruhe entscheiden was ich sehe, bzw. was ich nun mache oder eben nicht (keine Ahnung warum mir gerade das Beispiel einfiel, wo ich doch gar keinen TV habe).

Dadurch lerne ich mich viel besser selbst kennen! Meine innere Landschaft, die mir so lange fremd war.

Das gibt mir Freiheit im entscheiden! Das gibt mir wieder mehr Handlungsspielraum! Das gibt mir wieder ein Gespür für mich selbst, meiner Identität, meiner Vorlieben und Abneigungen, meiner Bedürfnisse, Ziele, Wünsche....Der Kontakt zu mir selbst ist wieder spürbar und das heißt: immer weniger depressiv sein!

Sozusagen meine Befindlichkeit auf dem Schirm haben:

Nicht auf dem Regenschirm, obwohl man den heute schon wieder mitnehmen sollte und auch nicht auf dem Rettungsschirm (dazu unten mehr), sondern den inneren Bildschirm immer ein wenig im Blick behalten.


Mein persönlicher Rettungsschirm: Der Sozialdienst rief zurück, wegen der Mietsache bei Rentenbeginn. Dieses Darlehen wurde tatsächlich aus dem Katalog gestrichen. Irgendwie kann ich dies erst jetzt nach 2x Bestätigung glauben. Unfassbar. Es gibt doch so viele EU-Rentner, die am Anfang des Monats ihre Miete bezahlen müssen.
Ein klitzekleines Schlupfloch gab es aber doch:
Ich bekomme einen einmaligen Zuschuss zur Miete, den Rest zum vollen Betrag muss ich mir dann zusammen sparen, bis ich eine volle Miete zusammen habe, dann ist das Thema endlich vorbei. Auch wenn das wahrscheinlich erst im November sein wird.
Egal, ich weiß ja nicht wie es nach Dezember weiter geht, ob weiter volle Rente, Teilrente, voll erwerbsfähig...
Von daher baue ich mal lieber vor.

Diese Lösung nun paßt mir sogar recht gut. (Blöd ist es natürlich trotzdem, ich wollte endlich mal Geld für etwas schönes beiseite legen, aber dieser Luxus ist derzeit einfach nicht drin, ich muss schon froh sein, das es so klappt und ich keine neuen Schulden machen muss!)
Es hat sich gelohnt solange dran zu bleiben und wirklich alle Stellen/Möglichkeiten abzuklappern.
Denn:
Am Ende wird alles gut. Wenns also nicht gut ist, ist's noch nicht das Ende ;)


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