Mittwoch, 18. April 2012

Hund

So, heute also der erste Spaziergang mit dem Hund. Ohne Frauchen, dafür mit mir :-)
Nachdem ich ja schon letztens meinen Perfektionismus herunter schrauben konnte, war ich aufgeregt, aber nicht nervös. Für mich besteht da ein Unterschied:
Nervös = angespannt, sorgenvoll, schwer, panisch, ängstlich
Aufgeregt = heitere Vorfreude, im Kopf wissend, dass das schon wird und wenn nicht ist es auch nicht schlimm.
Miss Fellnase war in ihren vorherigen Leben wohl ein Pferd, zumindest trabt sie so :) Na sieht wenigstens elegant aus!
Außerdem ist sie ein Traumhund! Latscht ziemlich verträumt in der Gegend rum. Hinzu kommt, dass sie mich natürlich erstmal testet, wenn ich ein Kommando sage, könnt ich schwören, dass sie vor sich hinmurmelt: "Is was?"
Aber sie stellt sich nicht völlig quer, ein ganz leichtes ziehen an der Leine und sie weiß bescheid. Sie guckt auch immer wo ich hingehe, ist also sehr auf den Menschen fixiert.
Das macht Spaß und finde ich richtig gut, denn einen Hund mit 60cm Schulterhöhe sollte man schon händeln können. Bei den Nachbarshunden hab ich ja eher immer das Gefühl DIE gehen mit mir Gassi.
Zum Schluß ging sie sehr folgsam neben mir, was ich auch wollte, da uns immer wieder Radfahrer überholten. Also denke ich, dass sie in paar Tagen wirklich gut folgt. Zur Not gibts immer noch Leckerli :-)
Alles soweit super! Ich freu mich schon auf morgen.

Und sonst?
Endlich beim Sozialdienst gewesen. Hat die letzten Wochen nie funktioniert und die Außensprechstunde ist nur 1x in der Woche. Habe das Thema Miete angesprochen, dass ich die wegen Rentenzahlung erst am Ende des Monats zahlen kann, das aber meine Vermieter nicht begeistert.
Das Problem ist bekannt, eben weil es kein Darlehen dafür mehr gibt. Das ist echt das allerletzte.
Ich schieb halb Panik, eben weil ich schon mal ne Wohnung verlor. Hmpf.
Sie bespricht das im Team und meldet sich morgen.

Tafel hab ich heut ruhiger angehen lassen und eben wirklich nur das mitgenommen, was ich brauche.
Und ich brauche nicht jede Woche Joghurt. Als Beispiel.
Vorteil: Ich muss auch weniger heim schleppen.

Und, wenn weniger daheim ist, ess ich auch nicht soviel. Sonst kuller ich echt bald durch die Welt, weil ich ja nix wegwerfen kann und es so leckere Dinge sind...

Dann kam noch ne Anfrage wegen einem Fahrdienst. Da muss ich ein Stop reinhauen. Hab mir jetzt viel neues ins Leben geholt und das ist gut und wichtig. Muss sich auch erstmal alles setzen und einspielen. Aber ich muss auch beachten, dass ich mit meiner Energie gut haushalte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen