Donnerstag, 1. März 2012

Mach mal lauter!!!

Ach ist das toll, in der Nacht nur 3 Stunden zu schlafen. Und das nicht mal am Stück! Dieses Lebensgefühl unglaublich!!! *ironie-off*

Da erlaubte ich es mir heute in der Therapie ein leichteres Thema zu wählen:
Rückzug versus Aushalten.

INZWISCHEN ist das Thema leichter. Gott sei Dank.
Das sind nämlich meine zwei alten Bewältigungsmuster in Sachen Streß, Mitmenschen und was das Leben noch so bietet.
Beides hat durchaus seine Vorteile, aber eben auch Nachteile, die ich nicht mehr will oder nicht mehr tragen kann.

Rückzug:
+ sofortige Ruhe, Streßentlastung, mich sortieren können, Sicherheit
- ist auf Dauer nicht sehr erquicklich und es kann verdammt einsam werden, oft aber auch nicht umsetzbar (außer ich schaffe es endlich, mir einen Privatjet und ein Häuschen in Schweden zu kaufen).

Aushalten:
+ ich bringe den anderen nicht in die Verlegenheit seine z.B. Vorstellungen zu ändern, somit bin ich sehr pflegeleicht, ich errege keine Aufmerksamkeit (wenn ich z.B. was sage, mich wehre, den Raum verlasse), ich mache mich nicht verletzbar wenn ich meine Bedürfnisse anmelde, vertrautes Muster = weniger Angst
- Man geht schlicht und einfach drauf, wenn man alles aushält was man nicht will/einem nicht gut tut

Somit gingen wir heute einige aktuelle Beispiele durch: Wo kann ich mitbestimmen/mitgestalten, wann sage ich das? Und wie? Soziales Kompetenztraining, sozusagen :-/

Natürlich ist es in Ordnung sich zurück zu ziehen und auch mal was aushalten. Es geht nur um die Menge, bzw. wo ich das tue. Und wo ich mal ein anderes Verhalten ausprobieren und einüben kann.
Um mehr Lebensqualität zu erreichen. Nur ein kleines Stück, das aber dringend notwendig ist!

So. Und jetzt kümmer ich mich um meine Amoklaune dank PMS.
Das geht am besten hiermit:



Gaaaaanz laut!

Kommentare:

  1. Das Thema "Rückzug" haben wir gestern auch angekratzt.

    Sich Dingen, Menschen oder Situationen zu entziehen ist ja quasi so etwas wie eine "schnelle Lösung". Aber leider eben keine langfristige und eine die, wie Du schon sagst, einsam machen kann.

    Also ist wie immer der Mittelweg der goldene. Dann mal los mit uns beiden! ;-)

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    1. Jepp, genau :-)
      Peinlicherweise erzählte ich noch, dass ich dem Hund durchaus seine Marotten durchgehen lasse. Ein Hund der super pariert und immer brav is, is ja auch langweilig. Aber Macken bei Menschen?????? Ähmm...

      Hätt ich die Gruppe (als Beispiel) schon längst verlassen, weil mir der ein oder andere Abend nich soo gefiel, hätt ich viele andere lustige Abende verpasst!

      So is das...
      Schönen Feierabend! Bald hast ja eine ganze Woche wieder durch :-)

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