Dienstag, 14. Februar 2012

Tag der Liebe...

...und ich lauf einem Mann übern Weg der absolut meinem alten Beuteschema entspricht.
Gefährlich, ganz gefährlich!
Wir kommen ins Gespräch und wir flirten sogar ein wenig (so gut ich halt derzeit flirten kann).
Mein Verstand sieht all die Dinge, die nicht für ihn sprechen.
Die Überschneidungen zu ehemaligen Partnern sind überdeutlich.
Wenn da das Herz nicht wär.
Ich will nicht wieder wie ein naives, kleines Mädchen in die Fallen tappen.
Zu oft getan und nie ging es gut.

Ich hab auch wieder die Stimmen im Ohr von Freunden, die meinen letzten Freund kennen lernten: Schaumschläger, Süchtiger, Macho...
Genau so war es.
Muss ich das echt nochmal erleben?
Nein, ich hab was besseres verdient.

Also: Flossen still halten, Keuschheitsgürtel abstauben, Herz ab- und Verstand
einschalten!

Wie war das mit der neuen Straße?

Ich gehe eine Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren … ich bin ohne Hoffnung.

Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sehe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort wieder heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

Ich gehe eine andere Straße.

(aus dem Buddhismus)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen