Montag, 13. Februar 2012

Ein anderes Leben

Wenn ich mich nicht nur bei einer Veranstaltung frage, wie es ohne Angst aussehen würde, sondern wie mein komplettes Leben ohne dieser übertriebenen/massiven Angst aussähe...
Dann...ist da...viel.
Viel an Möglichkeiten, an echter Lebensfreude, an Lebensqualität!

Meine Therapeutin fragte dies mal so: was wäre, wenn....
Sie wollte aber darauf hinaus, ob mir die Angst vielleicht auch was bringt: An Schutz, an Sicherheit, an Komfort...
Das ist ein wenig provozierend, deswegen war es auch nur ganz kurz Thema.
Aber das es auch sein könnte, dass ich vor dieser leeren Stelle, die früher die Angst besetzte, Unwohlsein bekomme.
Diese leere Stelle will wieder gefüllt werden, mit Neuem.
Das braucht auch Mut.

Aber darüber kann ich mir immer noch später Gedanken machen.

Es wäre auf alle Fälle ein schöneres Leben. Entspannter. Freier.
Sich das auszumalen gibt mir Kraft und Energie daran weiter zu arbeiten und auch mal schlechtere Tage zu überstehen.
Ich möchte nicht, dass auf meinem Grabstein steht:
Sie hätte mehr leben könne, doch sie hatte zuviel Angst.

Vorhin habe ich mir aufgeschrieben, was mir früher half, in und vor Situationen mit viel Angst.
Das war viel! Also gut, das Wissen habe ich.
Jetzt geht es darum, das sooft wie möglich anzuwenden.
So dass es irgendwann von alleine flutscht.

Ich glaub, die Angstgruppe heute Abend, darf sich einiges anhören :-)

Kommentare:

  1. Toller Post. So eine Liste müßte ich auch mal anfertigen. Was einem hilft bei angstbesetzten Situationen. Was stand denn bei dir drin?

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    1. Huhu! Schreib das extra im Post.
      Ich glaub ich schreibs auch auf einen Zettel, den ich dann immer dabei hab, so wie früher die Beruhigungstabletten-die aber nun aus sind...

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