Samstag, 11. Februar 2012

Die verschlüsselte Sprache

Ich kam heute drauf, dass ich bezüglich meiner Angst, gar nicht so umschweifend graben muss.
Der Traum heute Nacht gab mir den Hinweis:
Ich träume ja immer mal wieder von einem ehemaligen Schulfreund und je nachdem wie er sich zu mir verhält, ob zu- oder abgewandt, kann ich sehen, wie ich derzeit mit mir selbst umgehe.
Denn dieser Kamerad steht als Stellvertreter für einen inneren Teil von mir.
Heute Nacht hat er mich kaum angesehen.
Und genau das habe ich die letzten 2 Tage mit mir gemacht: Mich nicht sehen und fühlen wollend. Stattdessen hab ich mich mit allerlei dicht gemacht.

Diese sozialen Ängste die ich da so mit mir herum schleppe, sind die uralten Ängste von früher. Entstanden durch allerlei Hänseleien, Angriffe, Peinlichkeiten ...und was es noch so an Grausamkeiten gibt.
Dieser Teil von früher meldet sich da. Ein sehr junger, kindlicher Teil. Oder auch mehrere in verschiedenen Altersstufen, was ich auch eher glaube, weil die Angst gar so massiv ist.

Und da schade ich mir selbst, wenn ich wieder zu mir sage:
"Jetzt mach da mal nicht so ein Geschiß drum."
Nein, das muss ich ganz anders anfangen.

Mit Verständnis, Mitgefühl und Schutz!
Da geht der Weg entlang und ich muss sagen, diese Klarheit fühlt sich gerade wunderbar an! :-)

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