Montag, 9. Januar 2012

Vorgegebener Takt

Heute fängt der ganz normale Betrieb wieder an.
Die Schüler gehen in die Schule.
Die Weihnachts-Silvester-Skiurlauber sind wieder da (so sie nicht in Lawinengebieten feststecken), selbst die Kurzurlauber die über das verlängerte Wochenende weg waren oder einfach frei hatten, müssen wieder los.

Ich sitz hier und habe keinen vorgegebenen Rahmen. Den m̶̶u̶̶s̶̶s̶ darf ich mir ja nun selbst stecken.
Dazu braucht es Zeit und Ruhe, um in mich zu gehen und zu erfühlen:
Was will ich denn tun? Nach was ist mir jetzt?
Das ist immer wieder meine Aufgabe und obwohl ich nun schon 2 Jahre zuhause bin, fällt es mir immer noch nicht leicht.
Doch wenn ich es tue und dem folge, ist das ein wunderbares Geschenk!
Ein Gefühl der Richtigkeit, des fließens stellt sich ein.

Auf alle Fälle wird es wieder einen langen Spaziergang geben. Gestern war ich gar nicht draußen. Dafür hab ich ein Bild fertig gemalt und das nächste ist schon in den Startlöchern.

Ich möchte dieses Jahr auch mehr meinen Lebensraum erweitern.
Und der Wunsch nach meiner alten Gitarre kam auf.
Derjenige der sie derzeit hat, gibt sie mir gerne wieder zurück.
(wieder ein Lernerfolg: Meine Bedürfnisse wahrnehmen und für sie sorgen, mit der Gefahr, dass der andere Nein sagt).

Auf dem Boden sitzen, vor mich hinklimpern, Gedanken laufen lassen.
Ich bin da nicht so der sture, verbissene, ehrgeizige Musikschüler mit Notenheft.

Ich mache mich mal auf den Weg...

Und wünsche Euch allen einen guten Wochenstart !!!

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