Dienstag, 17. Januar 2012

Kleinigkeiten sind auch was wert

Auch toll: In der Nacht Radl fahren:
Trotz guter Handschuhe spürt man nach wenigen Metern seine Fingerspitzen nicht mehr.
Die vollgerauchte Lunge giert nach dieser frischen, klaren Luft.
Dank schlechter Beleuchtung den Haufen in 10m nicht recht identifizieren können: Katze? Laubhaufen? Mal einen großen Schlenker drumrum machen. Den nächsten Haufen zu spät erkannt, mitten durch gefahren, um später festzustellen, dass es Pferdemist war. Ähja.

Dank entgegenkommender Autos total geblendet zu sein und nicht wissen, wann nun die Kurve kommt, ob man schon milimeternah am Abgrund entlangeiert oder gleich den schrägen Baum mitnimmt (der war da doch irgendwo?).
Voller entzücken in den wunderbaren Sternenhimmel gucken.
Beten, dass grad kein Streifenwagen unterwegs ist, weil das Rücklicht kaputt ist.
Herzstolpern bekommen, weil auf einmal ganz nah ein Hund bellt...


Grund war, dass meine Mitfahrgelegenheit zur Gruppe derzeit ausfällt und es mir wichtig war, dort hinzugehn. Mit paar Telefonaten hätt ich auch erreicht, dass mich jemand anders mitnimmt. Wollt ich aber nicht.
Dafür in der Gruppe festgestellt, dass es dort mit dem "auf mich aufpassen" noch nicht so wirklich klappt. Wieder viel zu lange an einem Thema hängen geblieben, das mir nicht gut tut, mich aufwühlt. Nunja, weiter üben.
Ansonsten war es sehr schön und lustig. Hat sich gelohnt :-)

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