Montag, 5. Dezember 2011

Nach Hause schwimmen

Dieser Buchtitel ließ natürlich gleich mein Herz höher schlagen.

Nach Hause...möchte ich auch gerne mal wieder. Die Sehnsucht nach Heimat schwelt schon zu lange in mir. Doch wo ist sie, diese Heimat?

Und schwimmen..ganz klar, liebe ich. Es war das einzigste das mir keiner wegnahm und eine tolle Fluchtmöglichkeit, wenn zuhause das Chaos wieder brodelte.

Worum es geht: Wilbur, genannt Will, ist ein wahrer Pechvogel.

Keiner wird gefragt, ob er geboren werden will. Aber Will trifft es besonders hart, er will nicht leben und muss doch irgendwie erwachsen werden. Seine Kindheit ist tragisch. Gehänselt von den Mitschülern, wegen seines schmächtigen und kleinen Körperbaus, klammert er sich an die wenigen Erwachsenen die sich seiner annehmen. Da seine Mutter bei seiner Geburt starb und sich der Vater davon machte. Doch Will hat wieder kein Glück und nach und nach sterben seine Bezugspersonen. Herum geschoben wird er ständig und landet auch im Kinderheim und einer Besserungsanstalt. Dass er zudem hochbegabt ist, erschwert ihm ebenso das Leben.

Dafür ist sein Erwachsensein eher komisch, weil er wirklich in jedes Fettnäpfchen tritt und er wegen eines Missverständnis als Suizidgefährdeter in die Nervenheilanstalt kommt. Auch genannt als die Stadt der Selbstmörder.

Man kann diesem jungen Mann so mitfühlen, der immer öfter verstummt und Angst vor Wasser hat. So sehr Angst, dass er auch die Menge der Flüssigkeiten die in seinen Körper soll, nur über einen Strohhalm aufnehmen kann.

So trist wie die Geschichte klingt, ist sie gar nicht, da immer wieder Hoffnungsmomente aufblitzen, es neue Menschen in seinem Leben gibt und er gewisse Gegenstände die ihm Trost geben, oft bei sich trägt und dann ist da noch Aimee.....

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