Montag, 26. Dezember 2011

Aussicht

Es war nicht das schlimmste Weihnachten.
Und auch nicht das schönste.
Ganz passabel sozusagen.
Ich hatte schöne Kontakte mit lieben Menschen und hab mich viel an der frischen Luft bewegt. (z.B. Schlittschuhlaufen, dabei gelernt: Man kann es verlernen! Ich bewegte mich vor 15 Jahren - na gut schon ne Weile her- sicher, anmutig und schnell auf dem Eis. Heute brauchte es oft die Bande oder die Hand. Egal, Spaß hat es gemacht und ich sah nur, ausnahmslos! in glückliche, strahlende Gesichter!)
Das macht schon mal die halbe Miete :-)

Die Gedanken waren weiter in Richtung Zukunft: Was mache ich?
Derzeit stehen 3 Projekte zur Auswahl, die mich interessieren.
Eines, was mir sehr viel Spaß machen würde und wo mein Herz hüpft.
Eines, das ein wenig für später hilfreich sein könnte (neues lernen) und der andere Teil ebenso mein Herz hüpfen ließe.
Das Dritte: Das nur für später hilfreich wäre (für evtl. Umschulung) den Spaßfaktor kenne ich kaum, da noch nie gemacht.
Bei allen wäre der Verdient sehr gering. Aber das wichtigste ist ja eh schon abgedeckt.
Im Moment tendiere ich für das Erste.
Vielleicht bin ich ein Mensch, der gerne seinem Herzen folgt und das tut was mir Spaß macht und weniger auf Verstand und Sicherheit und Voraussicht.
Vielleicht bleibe ich ein Flickenteppichmensch.

Aber egal was ich tue. Eins weiß ich schon mit Sicherheit:

2012 wird für mich das Jahr der Stimmigkeit.
Des Fühlens und des Schauens was ich wirklich will.
Weniger Kopf - mehr Herz.

Ich will Ja sagen, wenn ich wirklich Ja sagen will.
Und Nein, wenn ich es nicht will.
Ich werde atmen und weinen und lachen. Ich will das Alleinsein genauso genießen wie die Gemeinschaft. Ich werde mich so gut es geht um Körper, Geist und Seele kümmern und sooft als möglich mir selbst inneren Frieden bescheren.

Kurz: So gut es geht, das Leben zu leben und die gegebenen Situationen zu meistern.

Kommentare:

  1. Idealistisch - nur Dinge tun, die einem am Herzen liegen. Wer würde das nicht gern.
    Ich muss leider Geld reinschaufeln....aber wenn ich könnte, wie ich wollte - DANN wäre ich wo ganz anders.

    Deine Schmedderling :o)

    AntwortenLöschen
  2. Mich erstaunt immer, wie sehr Erfahrungen uns prägen.

    Was ich gelernt habe und was meine Erfahrung ist: höre mehr auf Deinen Kopf!

    Seit ich das mache, läuft es bei mir viel besser.

    Das mit dem Ja- und Nein-Sagen ist ein sehr guter Vorsatz.

    LG vom Rostkopp

    AntwortenLöschen
  3. @ Schmedderling Ja stimmt mein Idealismus ist sehr hoch und meine Träumereien :-)

    @ Rostkopp Logisch werd ich auch weiterhin meinen Kopf einschalten. Und es ist doch spannend, dass jeder mensch anders ist.

    Liebe Grüße auch zurück!

    AntwortenLöschen
  4. Wow, das klingt klasse, was Du Dir für 2012 wünschst.
    Weniger Kopf - mehr Herz: Das find ich gut.
    Man sagt ja nicht umsonst: "von Herzen alles Gute!"
    "Von Kopf alles Gute", sagt eigentlich niemand, obwohl es viele tun :-((
    Einen großen Vorteil hat das Herz zudem: Es kann denken, ja, es gibt ein Herzdenken.
    Aber der Kopf kann nicht lieben!

    Von Herzen alles Gute!
    Johannes

    AntwortenLöschen
  5. Von Herzen alles Gute im 2012 - und dass es dich in ganz viel Freude und Glück führen mag, dein Herz!

    AntwortenLöschen
  6. Danke Johannes, das is interessant! :-)

    Ja das wär schön, liebe Simone, Dir wünsch ich das auch, und wie ich bei Dir lesen kann, bist Du da schon gut auf dem Weg :-)

    AntwortenLöschen