Montag, 12. Dezember 2011

Augen auf und durch!

Heißt es diese Woche.
Das Wochenende tat richtig gut, ich bin zwar nicht wirklich ausgeschlafen, aber man kann ja nicht alles haben :-)
Ich freu mich auf die kommenden Tage, es gibt einiges zu tun z.B. darf ich mal wieder Fahrdienst spielen, in meinem Ehrenamt. Ich hab es mir gewünscht und es ging in Erfüllung! Die große Angst und Verunsicherung ist gewichen, nur ein wenig Nervosität ist geblieben, aber ich glaube, das ist in einem normalen Maß, meine alten Zweifel und der Perfektionismus melden sich einfach nochmal. Ich kann mir aber auch sagen: Selbst als früher nicht alles glatt lief, konnte ich das gut lösen und es ist keine Katastrophe passiert :-)

Ich spüre den Unterschied: Bis vor wenigen Wochen fühlte ich mich sehr schnell von allem überfordert, jetzt packe ich es an, jetzt will ich das Leben wieder spüren!

Heute steht noch der 2.Termin zum Rentenantrag an, hab schon alles zusammen gepackt an Unterlagen und sehe dem gelassen entgegen.
Danach gehts mal wieder in die Gruppe, zu den Mädels, da freu ich mich auch, weil es nun einige Wochen ausgefallen ist.

Auf geht's! :-)

Und jetzt noch ein wenig Musik:







Ich werde diese "Herzensarbeit" nur am Anfang hier so ausführlich beschreiben, ich vermute mal, es wird sich immer ein wenig ähneln.

Vorhin drängelte sich die Wut in mein Bewußtsein und auch darauf hatte ich üüüüberhaupt keinen Bock, die jetzt anzuschaun. Nur konnte ich mich auf nix anderes mehr konzentrieren. Also sah ich mir die Wut mal an.
Die hatte ich auf eine Freundin (warum wieso - egal). Schon bald kam noch was anderes dazu, das Gefühl der Unzulänglichkeit, der Wertlosigkeit, der Ablehnung und die Traurigkeit darüber.

Es hilft mir, mir diese Gefühle als schemenhafte Wesen ganz bildlich vorzustellen. Traurigkeit war sehr schwarz und mit hängenden Flügeln und alles war schlapp.

Ich ließ alles da sein, spürte allerlei in meinem Körper u.a. ein brennen in meiner Kehle, erinnerte mich an ATMEN! und hatte auf einmal ein ganz dringendes Bedürfnis auf eine Zigarette und dass ich ja unbedingt JETZT SOFORT die Wäsche aufhängen muss (ne is klar, weg-rauchen, Ablenkung, wegdrücken...)
Ich konzentrierte meine Aufmerksamkeit wieder auf die Gefühle und *plopp* kam auch wieder die Resignation daher.
Mir schoß der Gedanke "boah Leute, das is jetzt echt ziemlich viel für mich, ich hol mir mal Unterstützung !" durch den Kopf und ich holte mir das hilfreiche Wesen, dass ich auch schon aus den Imaginationen von Reddemann kenne, zur Seite.


Und jetzt? Ich muss doch irgendwas tun! schrie mein Verstand. Ne muss ich nicht, ich kann das jetzt alles erstmal so da sein lassen und im Lauf des Tages immer mal wieder drauf gucken. Die Erlaubnis, dass sie einfach da sein dürfen haben sie. Denn die Wut hatte sofort das elterliche Verbot parat, dass sie doch gar nicht sein darf.

Nun ist mir auch klar: Ich kann mich um meine Gefühle kümmern und der Freundin sagen, was mich an ihrem Verhalten verletzt, ohne ihr die Verantwortung dafür zu geben. Ich vermute auch, dass ich es sehr viel ruhiger mit ihr klären kann.(muss dafür nur noch ein wenig den Mut hervor locken *g*)

Kommentare:

  1. Dein positives Aufbäumen finde ich mal echt klaaaasseeee.

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  2. @ schmedderling, ja frag mal :-))) von mir aus, kann das ruhig länger da sein und nicht nur ein aufbäumen...

    Jepp Elke ^^

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