Mittwoch, 9. November 2011

Wundermittel Schlaf

Immer wieder erstaunlich: Wieviel Schlaf ich brauche, damit es mir (wieder) gut geht. Bin wieder einigermaßen auf dem Damm. Werds aber heut langsam angehen lassen. Und mir Mühe geben, die gute Laune nicht verderben zu lassen:
  1. Das Sozialamt fordert munter noch mehr Unterschriften, zur Freigabe von X und Y und das brauchen sie noch und jenes. Fehlt eigentlich nur noch ein Nacktbild von mir und meinen Hausschlüssel. Dann hätten sie alles.
  2. Bewerbung No.1: Man hätte mich mit Kusshand genommen. Wenn ich ein eigenes Auto hätte. Hab isch aba ned.
  3. Bewerbung No.2: Ich erfahre, dass die Bürohilfe für eine Fahrschule gesucht wird. Mir stellen sich die Haare auf. Jugendliche? Never, geht gar nicht. Schade.

  4. Ich stehe am Kassenautomaten des Hallenbades, werfe brav mein Geld ein und? Nix. Kein Chip. Ich klingle bei „Hilfe“ und die Bademeisterin eilt herbei. Ich erkläre ihr meine Lage. Sie lässt mich so durch und drückt mir einen Chip in die Hand (damit ich auch wieder raus komme). Blöd. Könnt ja jeder daher kommen und behaupte der Chip kam nicht. Sagte sie nicht, dachte ich aber.

5. Mein Handyanbieter teilt mir mit, dass er mir 1,-€ abbucht, da mein Guthaben seit 3 Monaten unter 6,-€ sei. Pfff, Sparsamkeit wird wohl nicht belohnt. Ah ne, wir sind ja hier nicht bei der Schbarkasse.

Selbstwert

Wir führen wirklich unser eigenes Leben.

Das bedrückende Gefühl, jeder außer uns habe ein Leben – ein bedeutungsvolles Leben, ein wertvolles Leben, ein besseres Leben -, ist eine Altlast aus der Vergangenheit. Diese Einstellung ist überdies selbstzerstörerisch und bedarf der Korrektur. Unser Leben ist sinnvoll. Geben sie sich dem Leben hin, und sie werden seinen Sinn erkennen.

Heute werde ich mein eigenes Leben leben und es als mein eigenes schätzen.

Aus: Kraft zum Loslassen.

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