Donnerstag, 17. November 2011

Weniger bis ganz gut

Weniger gut:
- Der Donnerstagsmann am Bahnhof is verschwunden. So ein Mist. 3 Wochen nicht mehr dagewesen. Schade.
- Seit 2 Tagen immer wieder Schübe von Kopfweh und Fieber. Sehr unangenehm. Es hilft eigentlich nur Ruhe und Wärme. Reicht ja auch. Wenn man sich vorstellt was für ein Wunderwerk der Körper ist. Der macht das schon! Von ganz alleine!

Ganz gut:
Therapie. Heute festgestellt, dass die inneren Anteile mehr zusammen harmonieren. Der verletzte , kindliche Teil kennt bei Gefahr und Unsicherheit nur Rückzug. Der erwachsene Teil kennt durchaus mehr Strategien, um mit Menschen gut klar zu kommen. Und da dieser Teil immer stärker wird, wird auch der Wunsch nach mehr Kontakt deutlich.

Ebenso beim Thema Langeweile. Der kindliche Teil kennt durch den Rückzug fast nur Beschäftigungen die man alleine machen kann. Der Teil fühlt sich auch sehr schnell überfordert. Logisch, weil es um Dinge geht, die (sagen wir mal) ein 6-jähriges noch nicht wissen kann, nicht wissen muss/soll, der ist das alles viel zu viel. Die will einfach im Sandkasten hocken bleiben und mit Wasser matschen!
Die Erwachsene will aber mehr lernen/wissen/können. Die will schauen wieviel Kraft (nicht unbedingt körperliche) sie denn hat. Die will einen anspruchsvollen Beruf haben, die weiß dass sie nicht "mit der Brennsuppn dahergschwommen is". Die ihre Talente nicht einfach verschleudern will....

Noch kommen sich beide Teile, bei beiden Themen ins Gehege. Das macht nichts. Das braucht seine Zeit.
Schön ist, dass es sich langsam auflöst. Das ich es klarer und bewußter sehe was da ist und ich es verstehe.
Und für beide Teile gut sorge. Das ich beiden, soweit es mir möglich ist, gerecht werde.

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