Montag, 21. November 2011

Inneres Team

Heute Morgen versank ich in Gedanken, wie ich meine (leiblichen) jugendlichen Kinder in Sachen Geld heran führen würde. Wie der Rahmen eben aussehen würde und spielte so Dinge durch wie Geld leihen, wie kann man den Führerschein/Auto finanzieren usw.
Ich hatte so eine Anleitung nicht. Wenn mein Taschengeld alle war, "bediente" ich mich aus Stiefvaters und Mutters Geldbeutel. Die waren so in ihren Alkoholsumpf, dass das auch nicht auffiel.
Ergo: Ich spürte keine Konsequenzen.
Die kamen aber. Später. Weil ich immer munter so weiter machte und am Ende mit über 10.000 Euro Schulden da stand. Mein Lehrgeld.

Vor lauter mich da hinein denken, hätte ich fast vergessen, dass ich ja heute statt Freitag arbeite!
Es war aber spannend zu erkennen, warum es gerade um Jugendliche und Geld ging.
1. Ist ja das Thema innere Anteile hoch aktuell und
2. leider auch das Thema Geld. Denn zum einen komm ich derzeit nicht wirklich klar damit und ab 1.12 bekomme ich vom anderen Amt das Geld. Und ich habe Bedenken, ob das so reibungslos klappt. Angst und Unsicherheit spüre ich.

Dann fand ich gestern noch was aus meinen Notizen (weiß leider nicht mehr woher):

"Viele Überlebende sind und bleiben stabiler, wenn sie ihrem Peiniger nicht verzeihen. Wenn sich ein Therapeut selbst beherrscht und die Frage anfangs nicht thematisiert, dabei aber unbewusst auf eine bestimmte Lösung dieser Frage hinarbeitet, ist das ebenfalls schädlich. Deshalb: Kümmere dich nicht um den Täter. Fange an, dich selbst gut zu behandeln. Werde wie ein guter Vater und eine gute Mutter zu dir selber. Das hilft dir mehr als alles andere!
...
Hier wartet dann die Psyche auf eine so sichere und geschützte Lebenssituation, daß sie die Überlebensphysiologie und die Dissoziation abbauen und die dissoziierten Gefühle hochkommen und dann verarbeiten kann."

Das ist der Punkt! Seit ich keinen Kontakt zur Familie mehr habe, rumort es so richtig in mir. Gefühle (und natürlich Einstellungen, Ansichten ect.) die ich nicht haben durfte, kommen nun hervor.
Ich bin auch nicht mehr so extrem erschöpft!

Und wie die Therapeutin meinte, dass sich verschiedene Anteile nun näher kommen und mehr miteinander kommunizieren.
Passend dazu träumte ich nun zweimal von einer Hochzeit. 2 Teile verbünden sich also.
Dass der eine Traum eher nicht so erfreulich war, weil die Braut in die Luft katapultiert wurde und wie ein nasser Sack wieder herunter knallte...tja äh, das verdräng ich mal lieber wieder.

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