Mittwoch, 2. November 2011

Himmehoch jauchzend-zu Tode betrübt

So isses. Rauf und runter mit der Stimmung. Was meine Orientierungslosigkeit nur verstärkt. Wenn ich mich nicht mal mehr auf die Gefühle verlassen kann, weil die sich täglich massiv ändern.
Und natürlich nicht nur die Gefühle, sondern auch die Gedanken. Weil das eine das andere beeinflußt.
Alles völlig unberechenbar. Wie immer. Kenn ich nicht anders. Als Kind wußte ich nie woran ich bin, wie Muttern meine Leistung bewertet, ob sie überhaupt zuhause ist und wenn ja auch ansprechbar ?! Ob Vater mich abholt oder nicht, ob es Essen gibt oder nicht. Ob er mir bei den Hausaufgaben hilft oder mich nur anschnauzt und verschwindet...

Ich kann es nur annehmen. Ja heute ist es so, wie es ist. Auch wenn ich das scheiße finde. Und gut für mich sorgen.
Das heißt, dass ich nochmal kurz unterwegs bin, um einiges zu erledigen und mich dann wieder verkrieche. So wie gestern abend. Das tat gut. Ich brauchte viel Schlaf und Ruhe.

Beim Sozialamt hab ich schon angerufen (wieder eine andere Dame, klang ebenso extrem genervt und gelangweilt, wie die anderen).
Zitat:" Sozialhilfe ist das allerletzte!" Sie meinte natürlich, dass Sozialhilfe an letzter Stelle steht, um an Geld vom Staat zu kommen und nicht, dass es moralisch die unterste Schublade sei, so hörte ich es aber. Bevor es mir bewußt war.
Da meint man, mit Hartz4 ist man schon ordentlich abgestiegen, um dann feststellen zu dürfen, dass es noch tiefer geht.

Ich verzieh mich wieder.......

Kommentare:

  1. winke winke wie schwer das Leben doch ist...
    und man geht weiter und weiter .. um zu hoffen es wird besser und heller im Gewirr der Gefühlswelt

    Lieben Gruss Elke

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  2. aber echt...
    Liebe Grüße zurück ;)

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