Dienstag, 18. Oktober 2011

Das zerbrechliche Leben

Das Buch das ich mir am letzten Supersamstag gönnte. Ich las es sehr aufmerksam, weil der Titel so gut zu mir paßt und weil dieser ganze Tag irgendwie besonders war, da dachte ich, dass ich dem Buch nicht zufällig übern Weg lief.

Anfangs störten mich oft die Rückblenden in die Vergangenheit, mitten an spannenden Stellen. Nervig. Und es war leider sehr oberflächlich, es reißt viele Möglichkeiten an, wie oder mit wem es weiter gehen könnte, vertieft das aber nicht. Das finde ich schade. Man hätte mehr draus machen können. Berührend ist es dennoch irgendwie. Wie der alte Mann eine riesen Orgel selber baut, für seine Frau. Doch die kam vor langer Zeit bei einem Schiffsunglück ums Leben. Aber weiß man es? Vielleicht kommt sie ja wieder...und dann soll sie ihre eigene Orgel haben.

Eine kleine Stelle aus dem Buch, die mir gefiel:

Ach ja, so wenig zu sagen, so wenig zu tun, und die Angst so groß, an gewissen Tagen, sich verlassen zu finden...im Stich gelassen...noch Stunden vor sich, bis es klingelt zum Schlaf, und nichts mehr zu sagen, nichts mehr zu tun, dass die Tage vorbei gehen, gewisse Tage, ganz vorbei, es klingelt, und wenig oder nichts gesagt, wenig oder nichts getan.

Das gute an dem Buch war, dass hinten weitere Vorschläge standen und dort suchte ich mir ein neues Büchlein aus, das zum Glück die Bücherei hatte.

Und sonst so? Gestern war ein Scheißtag. Fühlte mich sehr gereizt und jammerig. Hatte auch keine große Lust auf die Gruppe. Kann meine schlechte Laune immer schlecht zurück halten und dann bekommt sie schon mal jemand ab, der gar nix dafür kann.
Ja, nicht gerade die feine Art, kann das noch nicht anders steuern, als dass ich mich komplett zurück ziehe. Und das werde ich auch heute noch tun. Mein Rad putzen und pflegen und Kekse backen, ganz gemütlich vor mich hin werkeln und in mir selbst versinken.



Kommentare:

  1. Hallo, du Liebe,

    und - wie schmecken die Kekse???
    Welches Buch hast du dir ausgeliehen?

    Menno, heut bin ich halt mal neugierig:-)

    herzlich, Rachel

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  2. Du darfst neugierig sein :-)
    Also die Kekse werden doch erst morgen gebacken, war doch zu ko.
    Das Buch heißt: Pferde stehlen von Per Petterson und das haut mich fast um, vielleicht sollte ich es finden? Hmmmm...
    Liebe Grüße :-)

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